Playstation 5 Pro im Performance-Check: Wie viel Next-Gen steckt in der neuen Playstation 5?
06.02.2026 - 14:40:35Wenn der Bildschirm aufleuchtet und ein bekannter Titel plötzlich aussieht, als wäre eine neue Grafikkarten-Generation dazwischen gelandet, dann weißt du: Hier läuft kein normales Hardware-Refresh. Die Playstation 5 Pro will genau dieses Gefühl liefern – als konsequentes High-End-Upgrade für alle, die ihre Playstation 5 ohnehin am Limit fahren.
Mehr GPU-Leistung, aggressives Raytracing und Sonys neues PSSR-Upscaling sollen 4K-Gaming von Wunschdenken zu Standard machen. Die Frage ist: Bekommt man hier ein echtes Pro-Upgrade oder nur ein leicht aufpoliertes Refresh für Enthusiasten?
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Technisch zielt die Playstation 5 Pro klar auf Enthusiasten, die aus ihrer Playstation jedes einzelne Bild pro Sekunde herauspressen wollen. Laut Sony basiert die Pro-Variante auf einer deutlich stärkeren GPU, die auf einer optimierten RDNA-Architektur fußt und speziell für hohe Auflösungen und Raytracing ausgelegt wurde. Während die Standard-Playstation 5 bereits 4K anvisiert, arbeitet die Pro-Version faktisch mit mehr Rohleistung und smarteren Rendering-Tricks, um 4K mit höheren und stabileren Bildraten zu koppeln.
Das Herzstück ist die GPU-Power. Die Playstation 5 Pro bietet ein spürbares Leistungsplus gegenüber der normalen Playstation 5, insbesondere in GPU-limitierten Szenarien. Sony positioniert sie genau dort, wo aktuelle AAA-Games anfangen, die Basis-Hardware auszureizen: native 4K, höhere Details, besseres Raytracing. In der Praxis bedeutet das: weniger Kompromisse, wenn Entwickler nicht alles auf Performance-Modi trimmen wollen.
Genau hier greift PSSR – Sonys neues KI-Upscaling. Statt sich nur auf temporales Upscaling zu verlassen, nutzt die Playstation 5 Pro spezielle Hardware und Algorithmen, um ein niedriger gerendertes Bild auf eine höhere Auflösung hochzuskalieren. Ähnlich wie NVIDIAs DLSS-Idee, aber auf die eigene Plattform zugeschnitten. Das Resultat: Du bekommst eine Optik, die extrem nah an nativem 4K liegt, aber nicht den kompletten GPU-Budget-Kollaps verursacht.
Subjektiv wirkt das Bild knackscharf, Texturen behalten ihre Struktur, auch feine Details wie Haare, Blätter oder dünne Kanten fransen weniger aus. Besonders spannend: Wenn Entwickler gezielt für Playstation 5 Pro optimieren, können sie PSSR nutzen, um ihre Ressourcen in bessere Schatten, komplexere Shader-Effekte oder höherwertige Raytracing-Pfade zu stecken, statt stumpf Pixel durchzudrücken.
Raytracing ist einer der Bereiche, in denen die Standard-Playstation 5 oft ins Schwitzen kommt. Ja, es gibt RT-Reflexionen und Beleuchtung, aber meist mit harten Kompromissen bei Auflösung oder Framerate. Die Playstation 5 Pro zieht hier deutlich an: mehr Raytracing-Performance, effizientere Berechnung der Strahlen und eine Architektur, die speziell auf diese Effekte hin optimiert wurde.
In der Praxis heißt das: realistischere Spiegelungen auf nassen Straßen, feinere Lichtstimmungen, glaubwürdige indirekte Beleuchtung in Innenräumen. Endlich diese Szenarien, in denen Neonlichter in Pfützen reflektieren, ohne dass die FPS direkt in den Keller rauschen. Gerade in Spielen mit dichter Atmosphäre – Sci-Fi, Horror, Noir-Settings – zahlt sich das massiv aus. Das Bild wirkt einfach „teurer“.
Vergleicht man die Playstation 5 Pro mit der Standard-Playstation 5, spürt man den Unterschied vor allem dort, wo es Hardcore-Gamern wirklich wehtut: bei Frametimes und Konsistenz. Viele aktuelle Titel laufen auf der normalen Playstation 5 in einem Grenzbereich – 30 FPS mit Grafikmodus, 60 FPS mit deutlichen Einschnitten bei Optik oder Auflösung. Mit der Pro-Variante rückt ein stabiler 60-FPS-Standard in 4K-ähnlicher Optik deutlich näher.
Endlich stabile 60 FPS in Szenen, die auf der Basis-Playstation 5 gerne mal in die 40er rutschen, machen in schnellen Shootern oder Action-Titeln einen echten Unterschied. Und wer einen 120-Hz-TV besitzt, bekommt mehr Raum für hohe Framerates ohne das Gefühl, die Grafik komplett opfern zu müssen.
Spannend ist die Frage: Für wen lohnt sich der Aufpreis wirklich? Wer seine Playstation 5 vor allem für gelegentliche Abende mit Sportsimulationen, Indie-Games oder gemütliche Couch-Sessions nutzt, bekommt auch mit der Standard-Version noch jahrelang starke Erlebnisse. Die Spiele laufen, sehen gut aus, und die Unterschiede sind auf einem normalen 4K-TV aus größerer Distanz nicht immer dramatisch.
Für Enthusiasten sieht das anders aus. Wenn du jedes neue AAA-Spiel direkt zum Release zockst, Grafikoptionen im Menü durchklickst wie andere durch Netflix-Profile und schon beim Lesen von „Performance Mode“ vs. „Quality Mode“ mit den Augen rollst, dann zielt die Playstation 5 Pro direkt auf dich. Hier geht es um feinere Details, um Traumkombinationen aus hoher Auflösung, sauberem Anti-Aliasing, sattem Raytracing und lockeren 60 FPS.
Auch perspektivisch macht die Pro-Version Sinn. Sony selbst deutet an, dass kommende Titel verstärkt PSSR und die zusätzliche GPU-Power nutzen werden. Wer seine Hardware mehrere Jahre nutzen will, kauft mit der Playstation 5 Pro nicht nur für den Moment, sondern plant für die härtesten kommenden Releases vor.
Ein Blick auf die offizielle Produktseite unter playstation.com zeigt klar, wie Sony die Positionierung sieht: Die Pro richtet sich an Spieler, die bei Bildqualität und Performance nicht verhandeln wollen. Bessere Grafikmodi, aufwendigere Effekte und PSSR als Standardwerkzeug für Entwickler – die reguläre Playstation 5 bleibt die breite Basis, die Playstation 5 Pro ist der High-End-Ableger für kompromissarme Setups.
Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro kein Pflichtkauf für jeden, aber ein verdammt attraktives Luxus-Upgrade für alle, die Gaming als Hobby auf „Premium“-Niveau leben. Wer einen großen 4K-OLED im Wohnzimmer stehen hat, auf Bildqualität achtet und sich von ruckligen 30-FPS-Grafikmodi genervt fühlt, wird den Unterschied nicht nur sehen, sondern spüren.
Bist du eher Gelegenheitsspieler, reicht die normale Playstation 5 weiterhin locker. Doch wenn du das Maximum aus künftigen Blockbustern holen willst, ist die Playstation 5 Pro die konsequentere Wahl – vor allem mit dem Blick auf PSSR und die kommenden Jahre an Raytracing-lastigen AAA-Games.
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