Playstation 5 Pro im Deep Dive: Wie viel Next-Gen steckt wirklich in der Playstation 5 Pro?
08.02.2026 - 17:31:55Das erste Mal, wenn ein aktueller AAA-Titel mit der Playstation 5 Pro über deinen Bildschirm flimmert, fühlt sich der Sprung subtil und gleichzeitig brachial an. Die Playstation 5 Pro setzt genau da an, wo die Standard-PS5 an ihre Grenzen stößt: bei Framerate, Auflösung und Raytracing-Effekten. Die Frage ist nur: rechtfertigt diese neue Power wirklich ein Upgrade, oder reicht die Basis-PS5 für die nächste Jahre noch locker aus?
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Sony positioniert die Playstation 5 Pro als High-End-Variante innerhalb der PS5-Familie. Kein kompletter Generationswechsel, sondern ein spürbares Upgrade für alle, die bei der Bildqualität nicht mehr bereit sind, Kompromisse einzugehen. Im Zentrum stehen drei Schlagworte: deutlich stärkere GPU, ein eigenes Upscaling-Verfahren namens PSSR und massiv verbesserte Raytracing-Leistung. Genau hier unterscheidet sie sich von der klassischen Playstation 5.
Während das CPU-Fundament im Kern der Standardkonfiguration der Playstation 5 ähnelt, legt Sony bei der Grafiklogik sichtbar nach. Die GPU der Playstation 5 Pro wurde auf deutlich mehr Compute Units, höhere Taktraten und effizientere Raytracing-Hardware ausgelegt. In der Praxis bedeutet das: anspruchsvolle Szenen, die die Basis-PS5 an den Rand der 30 fps bringen, haben auf der Playstation 5 Pro eine realistische Chance, stabil mit 60 fps zu laufen – oft mit besserer Bildqualität oben drauf.
Besonders spannend ist PSSR, Sonys eigenes Upscaling-Verfahren. Während auf dem PC vor allem DLSS, FSR und XeSS dominieren, versucht Sony mit PSSR etwas Ähnliches, allerdings strikt auf die Architektur der Playstation 5 Pro zugeschnitten. Vereinfacht gesagt: Das System rendert das Spiel intern in einer niedrigeren Auflösung und rekonstruiert dann eine deutlich höhere Zielauflösung – bis hin zu 4K, in manchen Fällen mit sehr sauberer Kantenzeichnung und scharfen Details. Das fühlt sich fast wie Magie an, wenn du plötzlich ein gestochen scharfes Bild siehst, obwohl die Hardware nicht nativ jedes Pixel berechnet.
Für Entwickler ist das ein Gamechanger: Sie können die zusätzliche GPU-Power der Playstation 5 Pro entweder in mehr Effekte und höheres Raytracing investieren, oder in höhere Framerates. Im Idealfall bekommst du beides in Form eigener Grafikmodi. Die Standard-PS5 muss hier häufig wählen: 4K mit 30 fps oder dynamisches 4K mit abgespecktem Raytracing und 60 fps. Die Playstation 5 Pro zielt darauf ab, diese Zwickmühle etwas zu entschärfen und 60-fps- oder sogar 120-fps-Modi mit hochwertigem Bild zu etablieren.
Raytracing ist die andere große Baustelle, an der Sony laut Herstellerseite deutlich geschraubt hat. Die Playstation 5 konnte zwar mit Raytracing umgehen, aber in vielen Titeln wirkte es eher wie ein Bonus: hier und da bessere Spiegelungen, etwas glaubwürdigere Schatten, aber fast immer verbunden mit einem harten Performance-Hit. Bei der Playstation 5 Pro lässt Sony die Muskeln spielen: Die Raytracing-Hardware wurde so ausgelegt, dass komplexere globale Beleuchtung, akkuratere Reflexionen und bessere Schattenberechnung machbar werden – ohne die Framerate komplett zu ruinieren.
Das ist vor allem für Grafik-Enthusiasten spannend, die jedes kleine Detail sehen: Spiegelungen in Pfützen, Licht, das realistisch von Oberflächen bounced, und Interiors, die nicht mehr in grauen, flachen Schatten absaufen. In Spielen, die Raytracing ernst nehmen, wirkt das Gesamtbild dadurch deutlich näher an High-End-PC-Setups – und das auf einer fixen Plattform wie der Playstation 5 Pro.
Im direkten Vergleich zur normalen Playstation 5 zeichnet sich damit ein klares Bild ab: Die Standardkonsole bleibt der Einstieg in die aktuelle Generation, solide für 4K-Gaming mit cleverem Checkerboard-Rendering und in vielen Fällen 60 fps. Die Playstation 5 Pro setzt sich als Premium-Option darüber, mit dem Ziel, langfristig bessere Bildmodi zu liefern und Cross-Gen-Engpässe bei künftigen AAA-Produktionen abzufedern. Gerade wenn Spiele in den kommenden Jahren noch komplexer und GPU-hungriger werden, ist die Playstation 5 Pro gewissermaßen eine Versicherung gegen grafische Downgrades.
Spannend ist auch die Frage: Wer profitiert tatsächlich? Hardcore-Gamer, die jedes große Release zum Launch zocken, haben vermutlich schon erlebt, wie die Standard-PS5 bei manchen Titeln Kompromisse einfordert: Resolution-Drops, aggressives TAA, sichtbares Kantenflimmern oder instabile Performance-Modi. Für genau diese Zielgruppe kann die Playstation 5 Pro den sprichwörtlichen Sweetspot treffen, weil sie die Erfahrung näher an das bringt, was man von einem starken Gaming-PC erwartet – allerdings ohne Treiberfrust, Settings-Menüs und Hardware-Tuning.
Grafik-Enthusiasten mit großem 4K-OLED im Wohnzimmer sind die zweite klare Zielgruppe. Wenn du die feinen Unterschiede zwischen dynamischem und nativem 4K erkennst, wenn du dir bei jedem Kantenflimmern denkst „Das könnte sauberer sein“, und wenn du Raytracing nicht nur als Buzzword, sondern als sichtbaren Qualitätsgewinn wahrnimmst, dann holt die Playstation 5 Pro noch mal einiges aus deinem Display heraus. PSSR kann hier dafür sorgen, dass du trotz interner, niedrigerer Auflösung ein Bild bekommst, das auf dem Sofa nahezu wie natives 4K wirkt – samt sauberem UI und scharfem HUD.
Für Gelegenheitsspieler sieht die Sache anders aus. Wenn du die Playstation primär für ein paar Blockbuster-Titel im Jahr nutzt, viel Indie spielst oder eher im Couch-Koop unterwegs bist, bleibt die Standard-Playstation 5 ein sehr starker Allrounder. Die meisten Spiele laufen dort bereits heute gut genug, um nicht permanent über Upgrades nachdenken zu müssen. In dieser Zielgruppe ist die Playstation 5 Pro zwar ein nettes Plus, aber nicht zwingend notwendig. Die optischen Unterschiede wirst du sehen – aber sie sind selten so dramatisch, dass die Basis-PS5 plötzlich veraltet wirkt.
Ein großer Vorteil der Playstation 5 Pro ist die enge Verzahnung mit dem bestehenden Ökosystem. Alle PS5-Spiele laufen auf beiden Modellen, es gibt kein exklusives Software-Line-up, das die Standard-PS5 links liegen lässt. Stattdessen können Entwickler für die Playstation 5 Pro spezielle Grafikmodi bereitstellen, die mehr aus der Hardware ziehen. Genau hier wird sich auf lange Sicht entscheiden, wie groß der Mehrwert wirklich ist: Wenn Studios die zusätzliche GPU-Power aktiv nutzen, um saubere 60-fps-Modi mit hochwertigem Raytracing anzubieten, wird die Playstation 5 Pro deutlich an Attraktivität gewinnen.
Zu den praktischen Aspekten gehört auch, dass Sony mit der Playstation 5 Pro an der generellen Architektur festhält: SSD-Speed, Audio-Engine, Controller-Features – all das bleibt vertraut, nur mit einem stärkeren Fokus auf visuelle Upgrades. Dadurch fühlt sich die Playstation 5 Pro beim Umstieg von der Standardkonsole weniger wie eine komplett neue Plattform und mehr wie ein Gaming-Rig-Upgrade an: gleiche Spiele, gleiche UI, gleiche Peripherie, aber eben mehr Luft nach oben.
Technisch betrachtet ist die Playstation 5 Pro also ein klassisches Mid-Gen-Upgrade, aber eines, das sich erstmals so deutlich auf das Thema KI-gestütztes bzw. algorithmisches Upscaling (PSSR) stützt. Das ist ein klares Signal, wohin die Reise im Konsolenbereich geht: Rohleistung allein reicht nicht mehr, intelligente Bildrekonstruktion wird zum Standardwerkzeug. Wenn dir das Zusammenspiel aus Technik, Bildqualität und stabiler Performance wichtig ist, dann bekommst du mit der Playstation 5 Pro ein sehr zukunftssicheres Setup innerhalb des Playstation-Ökosystems.
Bleibt die Preisfrage: Ist der Aufpreis für die Playstation 5 Pro gerechtfertigt, wenn du bereits eine Playstation 5 besitzt? Aus nüchterner Sicht: Es hängt brutal davon ab, wie sensibel du auf visuelle Unterschiede reagierst und wie viel Zeit du mit grafisch anspruchsvollen AAA-Titeln verbringst. Wer nur gelegentlich zockt, kann den Generationswechsel zur potentiellen Playstation 6 abwarten. Wer aber jedes große Release mit maximaler Bildqualität und stabilen Framerates erleben will, für den wird die Playstation 5 Pro zu einer Art Pflicht-Upgrade.
Wenn du hingegen noch gar keine Playstation besitzt, wird die Entscheidung einfacher: Die Playstation 5 Pro ist die Version, mit der du am längsten Ruhe hast. Mehr GPU-Reserven, PSSR für hochwertige 4K-Ausgabe und bessere Raytracing-Fähigkeiten machen sie zum attraktivsten Einstieg in die aktuelle Playstation-Generation – vor allem, wenn du einen guten 4K-TV oder Monitor hast, der das Mehr an Bildqualität sichtbar ausspielt.
Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro kein Marketing-Gag, sondern ein ernstzunehmendes Upgrade für alle, die sich an verschwimmenden Kanten, unruhigen 30-fps-Modi und abgespecktem Raytracing stören. Sie ist schneller, flexibler und durch PSSR deutlich zukunftsfähiger als die Basis-Playstation 5. Der Haken: Diese Vorteile sind am eindrucksvollsten für eine vergleichsweise kleine, aber anspruchsvolle Zielgruppe – genau die, die bereit ist, für bessere Grafik noch einmal in die Tasche zu greifen.
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