Playstation 5 Pro im Deep Dive: Lohnt sich Sonys Power-Upgrade für Grafik-Freaks wirklich?
08.02.2026 - 12:42:50Wenn die Lüfter leise surren, der Bildschirm aufblendet und der erste Ray of Light in einem Cyberpunk-Nachtregen bricht, dann merkst du, ob Hardware wirklich etwas verändert. Genau hier setzt die Playstation 5 Pro an: mehr Grafikleistung, smarteres Upscaling, härteres Raytracing. Aber: Ist das ein echter Generationssprung oder eher ein Luxus-Tuning für Technik-Nerds?
Wer von der normalen PS5 kommt, stellt sich sofort die Frage: Reicht die Basisleistung noch für die kommenden Jahre – oder wird die Playstation 5 Pro zum Pflicht-Upgrade für alle, die keine Kompromisse bei Framerate und Grafik mehr akzeptieren?
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Sony positioniert die Playstation 5 Pro offiziell als High-End-Version der bisherigen PS5. Laut Herstellerseite (Infos bei Sony) liegt der Fokus klar auf mehr GPU-Performance, neuer Upscaling-Technik (PSSR) und verbessertem Raytracing. Die CPU bleibt im Kern ähnlich, wird aber leicht höher getaktet. Kurzum: Zielgruppe sind nicht die, die überhaupt erst in das Playstation-Ökosystem einsteigen, sondern die, die aus aktuellen und kommenden Games jedes letzte Prozent Bildqualität pressen wollen.
Im Herzen der Playstation 5 Pro sitzt ein deutlich aufgebohrter Grafikchip. Sony spricht von einem klaren Sprung gegenüber der Standard-PS5, insbesondere bei Szenarien, in denen Raytracing aktiviert ist. Während die Basis-PS5 in vielen RT-Titeln entweder die Auflösung oder die Framerate opfern muss, soll die Playstation 5 Pro genau diese Zwickmühle entschärfen. Das Ziel: stabile 60 fps mit Raytracing in modernen AAA-Spielen – natürlich nicht in jedem Titel, aber deutlich häufiger und konsistenter.
Spannend wird es beim Thema PSSR, Sonys eigenem Upscaling-System, das funktional in die gleiche Richtung geht wie DLSS auf dem PC. PSSR greift auf interne Bildinformationen und skalierte Render-Resolutions zurück, um ein Bild zu erzeugen, das auf einem 4K-Panel deutlich schärfer wirkt, als es die reine native Auflösung vermuten lässt. Das Upscaling wirkt fast wie Magie, wenn es sauber implementiert ist: Du siehst ein sauberes, detailreiches Bild, während die GPU in Wirklichkeit eine geringere Auflösung berechnet und die gewonnene Leistung in Effekte oder Framerate steckt.
Gegenüber der normalen Playstation 5 ist das ein strategischer Ansatz: Die Basis-PS5 muss bei grafisch fetten Szenen oft zurückschalten – sei es durch niedrigere Auflösung, Härte beim TAA oder reduzierte Details. Die Playstation 5 Pro versucht, dieses Dilemma mit mehr Rohleistung und PSSR auszubalancieren. Sony lässt hier die Muskeln spielen, indem sie Rendering-Pipelines klar auf die neue Hardware zuschneiden und Entwicklern explizit Tools an die Hand geben, um Playstation5 Pro-Profile in ihren Games zu hinterlegen.
Raytracing ist einer der spannendsten Punkte im Deep Dive. Auf der normalen Playstation 5 war Raytracing oft ein Feature, das man mit spürbaren Einschränkungen erkauft hat: Spiegelungen ja, aber dafür nur 30 fps. Schatten mit RT, aber dann bricht die Auflösung ein. Die Playstation 5 Pro soll hier deutlich mehr Headroom bieten. Heißt übersetzt: Raytracing wird nicht mehr nur ein „Nice-to-Have“ im Menü, sondern eher ein Standard für bestimmte Grafik-Modi, ohne dass du sofort auf eine Präsentation im Diashow-Tempo zurückfällst.
Gerade für Grafik-Enthusiasten, die bei Wasseroberflächen, Neonlichtern und globaler Beleuchtung unruhig mit dem Fuß wippen, wenn etwas nicht ganz sauber aussieht, wird die Playstation 5 Pro damit interessant. Hardcore-Gamer, die ohnehin mit 120-Hz-TVs, VRR und feinem Input-Lag-Feintuning unterwegs sind, spüren jede Schwankung. Genau diesen Leuten kommt die höhere GPU-Leistung der Playstation 5 Pro zugute – vor allem in Performance-Modi, die auf 60 fps oder sogar mehr abzielen.
Auf der CPU-Seite bleibt Sony konservativ: Die Architektur bleibt im Prinzip die gleiche wie bei der normalen PS5, allerdings mit einem etwas höheren Takt. Das bedeutet: Spiele-Logik, KI, Physik – all das erlebt keinen radikalen Umbruch. Der große Gamechanger findet auf der GPU-Ebene statt. Für die Praxis heißt das: Titel, die schon auf der Basis-PS5 CPU-limitiert sind (z. B. riesige Open-World-Simulationen), werden nicht plötzlich komplett transformiert. Aber gerade bei grafiklastigen Sequenzen, in denen Dekoration, Effekte und Licht den Takt vorgeben, zieht die Playstation 5 Pro an der Standard-Playstation 5 vorbei.
Die Playstation 5 Pro richtet sich damit klar an zwei Kern-Zielgruppen. Erstens: Hardcore-Gamer, die wirklich jedes große Release zocken, oft am Releasetag, und bei denen 30 fps fast schon ein Affront sind. Diese Spieler wollen 60 fps, VRR, kurze Frame-Times und sind bereit, für sichtbare Bildqualität auch zu investieren. Zweitens: Grafik-Fetischisten, die schon an der Menü-Option „Raytracing: Ein/Aus“ erkennen, ob sie glücklich werden. Wer sich nach jeder neuen Digital-Foundry-Analyse sehnt und Frame-Pacing-Diagramme anschaut, wird mit der Playstation 5 Pro deutlich mehr Spaß haben als mit der Basis-PS5.
Für Gelegenheitsspieler sieht das anders aus. Wenn du primär Sportspiele, ein paar Multiplayer-Titel mit Freunden und gelegentlich ein Story-Game zockst – und das auf einem älteren oder kleineren TV ohne 4K, ohne 120 Hz, ohne VRR – dann entfaltet die Playstation 5 Pro ihr Potenzial nur begrenzt. Ja, die Bildqualität profitiert auch auf Full-HD-Panels von besserem Anti-Aliasing und saubererem Bildaufbau, aber der große „Wow, das ist Next Level“-Moment bleibt deutlich stärker jenen vorbehalten, die mit einem hochwertigen 4K-TV oder Monitor unterwegs sind.
Im direkten Vergleich zur Standard-Playstation 5 stellt sich daher weniger die Frage „Läuft das Spiel?“ als „Wie läuft es?“. Auf der PS5-Basisversion kommen aktuelle Titel nach wie vor gut spielbar daher, oft mit einem 30-fps-Kinofeeling und einem 60-fps-Modus, der bei Auflösung und Raytracing spart. Die Playstation 5 Pro verschiebt diesen Kompromiss spürbar: Höhere Auflösungen dank PSSR, mehr oder stabileres Raytracing, glattere Frametimes. Gerade bei Cross-Gen- und frühen Current-Gen-Spielen ist der Unterschied vielleicht überschaubar, aber mit zunehmender Generation, wenn Entwickler das Limit nach oben ausreizen, wird der Vorteil der Playstation 5 Pro immer sichtbarer werden.
Ein weiterer praktischer Aspekt: Laut Sony ist die Playstation 5 Pro vollständig abwärtskompatibel mit dem bestehenden PS5-Portfolio. Games können Pro-spezifische Modi anbieten, die auf der Standard-PS5 schlicht nicht verfügbar sind – etwa höhere interne Renderauflösungen, zusätzliche Raytracing-Effekte oder stabilere Performance-Presets. Für Spieler bedeutet das: Du behältst deine Bibliothek, aber viele Titel entfalten auf der Playstation 5 Pro ihr „Best Case Scenario“.
Die Frage nach dem Preis ist die unangenehme, aber entscheidende. Sony positioniert die Playstation 5 Pro spürbar über der Standard-PS5, was sie klar im Premium-Segment verankert. Die Technik dahinter rechtfertigt das aus Hardware-Perspektive durchaus: mehr GPU-Transistoren, PSSR-Infrastruktur, Raytracing-Optimierungen. Aber ob sich das Upgrade „lohnt“, hängt massiv davon ab, wie du spielst. Wenn du bereits eine normale PS5 besitzt, dir 30 fps nichts ausmachen und dein TV eher Mittelklasse ist, dann ist die Playstation 5 Pro nice-to-have, aber keine zwingende Anschaffung.
Hast du dagegen einen hochwertigen 4K-OLED mit 120 Hz, spielst viele grafiklastige AAA-Games direkt zum Launch und bist genervt, wenn du dich zwischen Raytracing und Performance entscheiden musst, dann wirkt die Playstation 5 Pro wie eine logische Evolution deines Setups. Die Kombination aus stärkerer GPU, cleverem PSSR-Upscaling und einem selbstbewussteren Umgang mit Raytracing macht die Konsole vor allem auf Sicht der nächsten Jahre attraktiv, wenn Entwickler ihre Engines konsequent auf diese Features trimmen.
Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro kein vollkommen neues Kapitel, sondern ein „Director's Cut“ der aktuellen Konsolengeneration: gleiche Plattform, gleiche Spiele, aber mit spürbar mehr Raum für technische Finesse. Wer dieses Feintuning wertschätzt, bekommt eine konsequent auf Grafikqualität und Performance getrimmte Maschine. Wer einfach nur „FIFA, CoD, bisschen Story-Game“ sagt, ist mit der normalen Playstation 5 weiterhin sehr gut bedient.
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