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Playstation 5 Pro im Deep Dive: Lohnt sich das Upgrade auf Sonys neue Power-Playstation 5 Pro wirklich?

07.02.2026 - 19:33:11

Die Playstation 5 Pro verspricht mehr GPU-Power, besseres Raytracing und Sonys neues PSSR-Upscaling. Aber wie groß ist der Unterschied zur normalen PS5 wirklich – und für wen lohnt sich der Sprung auf die Playstation 5 Pro?

Es gibt diesen Moment, wenn ein vertrautes Spiel plötzlich aussieht, als hättest du heimlich ein High-End-PC-Upgrade bekommen. Genau dieses Versprechen steht über der neuen Playstation 5 Pro. Mehr Grafikleistung, schärfere Bilder, stabilere Framerates – und das alles im vertrauten Playstation-Ökosystem. Aber reicht das, um von der Standard-PS5 umzusteigen, oder ist die Playstation 5 Pro nur etwas für absolute Grafik-Fetischisten?

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Sony positioniert die Playstation 5 Pro klar als High-End-Variante der bisherigen PS5. Offiziell beworben wird sie als Konsole für Spieler, die das Maximum aus 4K-TVs herausholen wollen. Laut Herstellerseite unter playstation.com liegt der Fokus auf drei Punkten: deutlich stärkerer GPU, einer eigenen Upscaling-Technologie namens PSSR und massiv verbessertem Raytracing.

Während CPU und grundlegende Architektur eng mit der normalen Playstation 5 verwandt bleiben, legt Sony bei der Grafikleistung sichtbar nach. Die GPU-Leistung steigt deutlich, was vor allem bei 4K-Ausgabe und Raytracing-Szenen spürbar sein soll. Wer bisher mit Performance-Mode vs. Quality-Mode jongliert hat, bekommt mit der Playstation 5 Pro eine Art Sicherheitsnetz: Mehr Spiele sollen hohe Auflösung und stabile Framerates gleichzeitig liefern.

PSSR ist dabei der heimliche Star. Das ist Sonys eigenes Upscaling-System, das ähnlich wie DLSS auf dem PC oder FSR auf aktuellen GPUs funktioniert. Spiele rendert die Playstation 5 Pro intern in einer niedrigeren Auflösung und skaliert das Bild mit Hilfe eines Algorithmus wieder hoch. Das klingt nach Kompromiss, fühlt sich in der Praxis aber oft nach Zauberei an: mehr FPS, aber ein Bild, das trotzdem nach nativem 4K aussieht – manchmal sogar schärfer, weil Kanten geglättet und Details betont werden.

Gerade in schnellen Games, in denen du dich nicht mit der Nase am Bildschirm festklebst, spielt PSSR seine Stärken aus. Die Playstation 5 Pro kann so höhere Framerates liefern, ohne dass Entwickler ihre grafischen Ambitionen komplett zurückschrauben müssen. Sony lässt hier die Muskeln spielen und nutzt die Konsolen-Hardware extrem effizient aus.

Ein weiterer Schwerpunkt: Raytracing. Auf dem Papier konnte schon die Standard-PS5 Raytracing, in der Praxis war es aber oft eine Option mit harten Kompromissen – mal stark reduzierter Raytracing-Einsatz, mal heftige Performance-Einbrüche. Die Playstation 5 Pro soll genau diese Lücke schließen. Durch die stärkere GPU sollen Spiele intensiviertes Raytracing für Beleuchtung, Spiegelungen und Schatten bekommen, ohne dass sofort die Framerate kollabiert.

Für Grafik-Enthusiasten ist das ein riesiger Punkt: Nasse Straßen, in denen sich Neonlichter spiegeln, realistische Schattenwürfe oder Innenräume, die nicht mehr wie Kulissen aussehen, sondern glaubhaft ausgeleuchtet sind – hier zahlt sich die zusätzliche Power der Playstation 5 Pro aus. Die Standard-PS5 wirkt dagegen in zukünftigen AAA-Titeln eher wie der „Performance-Modus light“.

Spannend ist der Vergleich mit dem Basis-Modell: Die normale Playstation 5 bleibt voll im Ökosystem verankert, alle Spiele laufen auf beiden Geräten. Entwickler können aber für die Pro-Version höhere Grafik-Presets, stabilere 60 FPS oder bessere Raytracing-Presets anbieten. Wer weiterhin bei 1080p oder 1440p zockt, wird den Unterschied weniger brutal spüren. Auf einem großen 4K-OLED kann die Playstation 5 Pro aber wie ein Generationssprung wirken – gerade bei kommenden Blockbustern.

Aus Herstellersicht setzt Sony genau hier an: Die Playstation 5 Pro ist nicht dazu da, die existierende Playstation5 Pro – also das normale Modell – zu verdrängen, sondern um das Line-up nach oben abzurunden. Wer „nur“ Fifa, CoD und ein paar Indie-Games spielt, ist mit der herkömmlichen Playstation 5 weiterhin gut bedient. Aber wer Raytracing-Schatten zählen, Pixel peepen und jede Nuance der Grafik ausloten will, wird auf kurz oder lang mit der Playstation 5 Pro liebäugeln.

Ein wichtiger Punkt ist auch die Zukunftssicherheit. Mit jedem neuen Konsolenjahr wachsen die Ambitionen der Studios. Texturen werden größer, Welten dichter, Effekte wuchtiger. Die normale Playstation 5 schafft das, muss aber immer stärker mit dynamischer Auflösung und aggressivem Upscaling arbeiten. Die Playstation 5 Pro fängt diesen Trend früh ab und gibt Entwicklern mehr Luft. Wer also plant, die aktuelle Generation wirklich bis zum Anschlag mitzunehmen, verschafft sich mit der Pro-Version einen spürbaren Puffer.

Technisch betrachtet spielt PSSR hier die Schlüsselrolle. Anders als simple Skalierungsverfahren nutzt Sonys Ansatz komplexere Algorithmen, um Details zu rekonstruieren. Das Ergebnis: weniger Flimmern an Kanten, stabilere Bildschärfe auch in Bewegung und ein Gesamtbild, das sich eher wie ein hochskaliertes Premium-Bild anfühlt, nicht wie ein Notnagel. In manchen Szenen wirkt das Bild der Playstation 5 Pro mit PSSR subjektiv sogar sauberer als eine native 4K-Ausgabe des Basis-Modells.

Natürlich hängt vieles davon ab, wie konsequent Studios die Playstation 5 Pro unterstützen. Wenn Entwickler dedizierte Grafik-Presets anbieten – etwa „4K mit verbessertem Raytracing dank PSSR“ oder „120 FPS Performance-Modus“ –, spielt die Pro ihre Stärken aus. Bei reinen Ports ohne Anpassung wirst du primär von stabileren Framerates und weniger Resolution-Drops profitieren. Dennoch: Schon das allein kann für kompetitive Spieler ein Argument sein, denn eine ruhige Framerate ist Gold wert.

Und damit sind wir bei den Zielgruppen. Hardcore-Gamer, die jedes große Release zum Launch mitnehmen, profitieren am ehesten. Wenn du ohnehin viel Geld in Games, Headsets und einen guten TV investierst, passt die Playstation 5 Pro nahtlos ins Setup. Grafik-Enthusiasten, die an Digital-Foundry-Vergleichen Spaß haben, werden sich an den zusätzlichen Details und der sauberen Bildausgabe festbeißen. Für sie ist die Playstation 5 Pro nicht nur ein Upgrade, sondern ein Statement.

Gelegenheitsspieler dagegen sollten nüchtern rechnen. Wenn du alle paar Monate ein Spiel einlegst, vielleicht noch auf einem älteren 4K-TV oder gar Full-HD spielst und Raytracing dir herzlich egal ist, genügt die klassische Playstation 5 locker. Viele Spiele werden auch auf der Basis-Konsole weiterhin fantastisch aussehen. Für diese Zielgruppe ist die Playstation 5 Pro ein „Nice to have“, kein „Must have“.

Anders sieht es aus, wenn du gerade ohnehin mit einem TV-Upgrade liebäugelst. Ein neuer 4K-OLED oder Mini-LED, dazu eine Playstation 5 Pro – das ist das Paket, bei dem der Effekt maximal reinknallt. Hier greifen HDR, höhere Auflösung, bessere Kontraste und die Pro-GPU wie Zahnräder ineinander. Wer einmal ein modernes Singleplayer-Epos mit vollem Grafik-Preset und sauberem PSSR-Bild gesehen hat, wird sich schwer tun, zu weniger zurückzukehren.

Spannend ist auch, dass Sony die grundlegende Bedienung, das UI und das Spielangebot identisch hält. Du wechselst nicht in eine neue Generation, sondern in eine „obere Liga“ der gleichen Plattform. Alle bisherigen Spiele deiner Playstation 5 laufen, deine Library bleibt bestehen, deine Controller funktionieren weiter. Der Sprung auf die Playstation 5 Pro fühlt sich dadurch eher wie ein besonders großer Mid-Gen-Refresh an – technisch aber deutlich gewichtiger als frühere Konsolen-Revisionen.

Bleibt die Frage: Ist der Preis gerechtfertigt? Das hängt stark davon ab, wie du Gaming priorisierst. Objektiv bietet die Playstation 5 Pro ein klares Leistungsplus, vor allem bei der GPU. PSSR macht das Ganze in der Praxis noch wertvoller, weil die zusätzliche Leistung effizient genutzt wird, um Bildqualität und Framerate auszubalancieren. Wenn du viele Jahre intensive Nutzung einplanst, verteilt sich der Aufpreis über unzählige Stunden – und dann fühlt es sich eher wie ein sinnvoller Invest an als wie Luxus.

Wer dagegen bereits mit der Standard-PS5 glücklich ist, vielleicht keinen Premium-TV besitzt und nicht das Bedürfnis hat, jedes Grafikdetail auf Anschlag zu drehen, wird den Preis skeptischer sehen. Und das ist legitim. Sony zwingt niemanden zum Upgrade, alle Spiele laufen weiterhin auf beiden Geräten. Das macht die Playstation 5 Pro zu einem klaren Enthusiasten-Produkt – aber einem, das seine Zielgruppe sehr präzise trifft.

Unterm Strich ist die Playstation 5 Pro die Konsole für alle, die ihre Spiele nicht nur spielen, sondern inszeniert erleben wollen. Wenn du wissen willst, wie weit Studios die aktuelle Generation technisch treiben können, ist das hier deine Bühne. Wer einfach nur abends ein paar Runden daddeln will, bleibt mit der Standard-PS5 absolut im grünen Bereich – wer aber jedes Detail sehen und jede Frame-Drop-Welle vermeiden möchte, wird an der Playstation 5 Pro nur schwer vorbeikommen.

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