Playstation 5 Pro im Deep Dive: Lohnt das Upgrade von der PS5 wirklich für dich?
18.02.2026 - 04:21:06Das erste Mal ein neues Game auf der Playstation 5 Pro zu starten, fühlt sich an wie der Moment, in dem man vom Full-HD-TV das erste Mal auf ein wirklich gutes 4K-Panel wechselt. Alles ist vertraut – Controller, UI, Games – und doch knistert im Hintergrund diese Frage: Reicht die Standard-PS5 noch, oder ist die Playstation 5 Pro jetzt der neue Sweet Spot für Grafik-Fans?
Die Playstation 5 Pro will genau dieses Upgrade sein: mehr GPU-PS, härter zuschlagendes Raytracing und mit PSSR ein Upscaling-Feature, das besonders bei 4K-Displays an der Immersions-Schraube dreht. Aber ist das mehr als nur ein Marketing-Feuerwerk – und vor allem: Für wen lohnt sich der Wechsel wirklich?
Jetzt Verfügbarkeit und aktuelle Angebote der Playstation 5 Pro checken
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Unabhängige YouTube-Tests zur Playstation 5 Pro im Direktvergleich anschauen
- Stylische Playstation 5 Pro Setups und Gaming-Rigs auf Instagram entdecken
- Virale TikTok-Clips mit Grafik-Vergleichen der Playstation 5 Pro ansehen
Auf dem Papier macht Sony sehr klar, in welche Richtung die Playstation 5 Pro marschiert: Die CPU bleibt weitgehend auf dem Level der bekannten Playstation 5, die Grafikeinheit legt dagegen massiv zu. Das Ziel ist offensichtlich – 4K-Gaming mit stabileren Framerates, sichtbar besserem Raytracing und ein Fundament für kommende AAA-Blockbuster, die die Standard-PS5 an die Grenze drücken.
Die GPU der Playstation 5 Pro ist deutlich stärker ausgelegt als beim Basismodell. Sony spricht von einem signifikanten Sprung bei der Rechenleistung für Grafikoperationen, insbesondere in Hinblick auf Raytracing-Effekte. Wo die klassische Playstation 5 Raytracing vor allem mit harten Kompromissen bei Auflösung oder Framerate kombinieren musste, soll die Playstation 5 Pro mehr Spielraum bieten: schärfere Schatten, realistischere Spiegelungen, komplexere Lichtberechnungen – ohne dass das Bildgefühl sofort in Zeitlupe kippt.
Hier greift der zweite große Baustein: PSSR, Sonys eigenes Upscaling-Verfahren. Die Technik arbeitet ähnlich wie bekannte Lösungen aus der PC-Welt, indem ein Bild mit geringerer interner Auflösung berechnet und anschließend hochskaliert und rekonstruiert wird. Das Ergebnis wirkt im besten Fall so, als würde die Playstation 5 Pro nativ mit einer deutlich höheren Auflösung laufen – nur eben mit der Framerate eines niedriger aufgelösten Renderings. Genau an dieser Stelle zeigt das System, für wen es gebaut wurde: Spielerinnen und Spieler mit 4K-Fernsehern oder High-End-Monitoren, die jedes Detail ausnutzen wollen.
Im Alltag bedeutet das: Titel, die auf der Playstation 5 vielleicht mit dynamischer Auflösung und spürbaren Einbrüchen bei grafisch dichten Szenen laufen, können auf der Playstation 5 Pro zielstrebiger eine höhere Klarheit liefern. PSSR puffert die Last ab, während die stärkere GPU vor allem dann glänzt, wenn viel Raytracing oder komplexe Shader im Spiel sind. Das Upscaling wirkt dabei stellenweise fast wie ein Cheat – die Bildschärfe erreicht in vielen Szenen ein Niveau, das man so von einer Konsole dieser Preisklasse schlicht nicht erwartet hätte.
Wichtig ist: Sony versucht nicht, die Playstation 5 Pro als neue Generation zu verkaufen. Es ist ein Mid-Gen-Refresh, vergleichbar mit der PS4 Pro damals – nur diesmal mit deutlich stärkerem Fokus auf moderne Rendering-Features. Wer bereits eine Playstation 5 besitzt, bekommt weiterhin Zugriff auf dieselben Spiele. Die Playstation 5 Pro setzt dort an, wo Entwickler mehr Headroom wollen, um hochwertigere Grafik-Presets anzubieten oder ihre bestehenden Titel mit Performance- oder Qualitätsmodi aufzuwerten.
Für Hardcore-Gamer ist genau das der spannende Punkt. Viele Studios dürften auf der Playstation 5 Pro eigene Grafikmodi anbieten: etwa einen Raytracing-Modus mit stabileren 60 FPS, einen Performance-Modus mit höherer Auflösung dank PSSR oder einen kompromisslosen „Cinematic“-Ansatz, bei dem alles auf Optik und Effekte gedreht wird. Wer ohnehin jede neue Release-Welle mitnimmt, kennt das Dilemma: Man will nicht zwischen butterweicher Steuerung und maximaler Grafikpracht wählen. Die Playstation 5 Pro reduziert diese Zwangsentscheidung zumindest ein gutes Stück.
Viele werden sich fragen, ob die Playstation 5 nicht längst „gut genug“ ist. Für Gelegenheitsspieler lautet die ehrliche Antwort häufig: ja. Wer ein, zwei große Titel im Jahr spielt, eher auf dem Sofa entspannt als auf Highscore-Jagd geht und vielleicht nicht einmal einen echten 4K-TV besitzt, wird den Aufpreis zur Playstation 5 Pro nicht in jeder Spielminute spüren. Die Standard-Playstation 5 bleibt eine starke Konsole, die ihre Generation noch lange im Griff haben wird.
Anders sieht es bei Grafik-Enthusiasten aus. Die Playstation 5 Pro adressiert genau die Zielgruppe, die beim Digital Foundry-Video auf Pause drückt, um Pixel in einzelnen Frames zu zählen. Wenn du Wert auf Raytracing legst, auf feinere Schattenverläufe, detaillierte Reflektionen in nassen Straßen und dichten Partikeleffekten, dann ist die Playstation 5 Pro schlicht der interessantere Unterbau. Sie ermöglicht nicht nur „mehr vom Gleichen“, sondern verschiebt die Art, wie Konsolenports auf 4K-Displays wirken.
Die Rolle von PSSR kann man gar nicht hoch genug bewerten. In einer Zeit, in der echte native 4K-Auflösung bei modernen AAA-Titeln fast schon Luxus geworden ist, ist intelligentes Upscaling der Schlüssel. Die Playstation 5 Pro nutzt genau das: Spiele können intern deutlich niedriger rendern, erhalten aber durch PSSR ein Bild, das auf dem heimischen Fernseher verblüffend sauber wirkt. Kantenglättung, Details in der Ferne, Texturschärfe – viele dieser Faktoren profitieren direkt von der Kombination aus leistungsfähigerer GPU und smarter Rekonstruktion.
Im Vergleich zur ursprünglichen Playstation 5 stellt sich daher weniger die Frage, ob die Playstation 5 Pro „notwendig“ ist, sondern ob du ihre Stärken tatsächlich siehst. Wer mit einem 1080p-TV spielt oder sich primär in kompetitiven Shootern im 120-Hz-Modus austobt und ohnehin alles auf maximale Framerate trimmt, wird zwar ebenfalls profitieren, aber der Sprung wirkt subtiler. Die wirklich sichtbare Magie entsteht in hochdetaillierten Singleplayer-Welten, in denen Licht, Schatten und Bildschärfe gemeinsam für dieses berühmte „Wow“ im ersten Level sorgen.
Spannend ist auch der Aspekt Zukunftssicherheit. Viele kommende Titel werden gleichzeitig auf Playstation 5 und Playstation 5 Pro erscheinen. Doch der Druck auf das Basismodell steigt, je ambitionierter die Engines werden. Die Pro-Variante bietet Entwicklern effektiven Zusatzspielraum, um etwa Raytracing einzuschalten, ohne auf 30 FPS festgenagelt zu werden, oder um höhere interne Auflösungen zu nutzen, bevor PSSR das finale Bild auf 4K bringt. Wer plant, die Konsole über viele Jahre zu nutzen und immer in der „Best Version“-Spalte der Vergleichstabellen auftauchen will, findet in der Playstation 5 Pro die robustere Wahl.
Trotz aller Technik: Klang und Haptik bleiben auf dem Niveau der Playstation 5, mit dem vertrauten DualSense-Controller als zentralem Star. Adaptive Trigger, fein abgestimmtes Haptik-Feedback und schnelle Ladezeiten bilden weiterhin das Fundament, auf dem die Playstation 5 Pro aufbaut. Sony schraubt nicht an allem gleichzeitig, sondern setzt den Fokus klar auf GPU-Upgrade, Raytracing und PSSR – und das ist für eine Mid-Gen-Konsole genau der Bereich, in dem es am meisten zu holen gibt.
Damit ergibt sich ein klares Bild: Die Playstation 5 Pro ist kein Pflichtkauf, sondern eine bewusste Entscheidung. Sie ist ein Statement für alle, die bei neuen Releases nicht den „Performance-Kompromiss“ wählen wollen, sondern die bestmögliche Konsolen-Erfahrung im Playstation-Ökosystem suchen. Die Standard-Playstation 5 bleibt stark – aber die Playstation 5 Pro öffnet eine Tür in eine Version derselben Spiele, die sicht- und spürbar mehr Reserven hat.
Preislich positioniert sich die Playstation 5 Pro erwartungsgemäß oberhalb der normalen Playstation 5. Die Frage ist also: Fühlst du dich von dem Mehrwert angesprochen, oder eher von der Ersparnis? Wenn du in Technikforen über Raytracing-Bounces diskutierst, dir 4K-Gaming wichtig ist und du jedes Detail deines Setups liebst, dann rechtfertigt die Playstation 5 Pro ihren Aufpreis ziemlich souverän. Sie zielt auf genau das Publikum, das von besseren Effekten, saubererem Upscaling und stabileren Framerates nicht nur liest, sondern sie aktiv sucht.
Bist du dagegen Gelegenheitsspieler, ohne High-End-TV oder ausgeprägte Grafikansprüche, kann die normale Playstation 5 weiterhin die rationalere Wahl sein. Sie liefert denselben Spielekatalog, denselben Controller, dieselben Kernfeatures – nur mit weniger Reserven im absoluten High-End-Bereich der Grafik. In dieser Rolle bleibt sie noch lange relevant.
Am Ende steht die Playstation 5 Pro als das, was sie sein will: das Premium-Modell der aktuellen Playstation-Generation. Kein Pflicht-Upgrade, aber eine konsequente Weiterentwicklung für alle, die ihre Lieblingsgames auf der bestmöglichen Playstation-Hardware erleben wollen – mit stärkerer GPU, ambitionierterem Raytracing und PSSR als heimlichem Star im Hintergrund.
Jetzt die Playstation 5 Pro sichern und deine Games mit maximaler Grafik-Power spielen
@ ad-hoc-news.de
Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt anmelden.


