Phishing-Welle, Betrüger

Phishing-Welle: Betrüger fälschen Steuer-Mails für Smartphone-Nutzer

08.02.2026 - 08:03:12

Cyberkriminelle nutzen gefälschte Steuererstattungs-Mails, um an sensible Daten zu gelangen. Besonders Smartphone-Nutzer sind gefährdet. Experten geben Tipps zur Erkennung und zum richtigen Verhalten.

Eine neue Welle professioneller Phishing-Angriffe überrollt Deutschland. Cyberkriminelle versenden massenhaft gefälschte E-Mails, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) oder lokalen Finanzämtern stammen. Sie locken mit einer angeblichen Steuererstattung auf betrügerische Webseiten. Diesmal zielen die Täter besonders auf Smartphone-Nutzer ab. Sicherheitsexperten schlagen Alarm.

Die perfide Masche mit der schnellen Rückzahlung

Die Betrugs-Mails wirken täuschend echt. Sie tragen Betreffzeilen wie „Überprüfung der Steuererstattung“ und nutzen offizielle Logos. In den Nachrichten behaupten die Absender, eine Steuererstattung sei festgestellt worden. Die Auszahlung scheiere jedoch an veralteten Kontodaten.

Über einen Link werden die Opfer aufgefordert, ihre Bankverbindungen oder Passwörter auf einer gefälschten Seite zu „aktualisieren“. Ein zentrales Element ist psychologischer Druck: Die Täter setzen oft Fristen von nur wenigen Tagen. Diese angebliche Dringlichkeit soll unüberlegtes Handeln provozieren.

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Warum Smartphone-Nutzer besonders gefährdet sind

Die aktuelle Phishing-Welle hat mobile Nutzer gezielt im Visier. Auf kleineren Bildschirmen ist die vollständige URL einer verlinkten Webseite oft nicht sichtbar. Das erleichtert es Betrügern, gefälschte Adressen zu verschleiern.

Viele Menschen checken ihre Mails unterwegs oder in Eile. In solchen Situationen fällt die kritische Prüfung schwerer. Zudem sind Sicherheitsfunktionen wie Antivirenprogramme auf Smartphones weniger verbreitet. Das BSI rät dringend, auch auf mobilen Geräten Sicherheitssoftware zu nutzen und alle Apps aktuell zu halten.

So erkennen Sie die gefälschten Steuer-Mails

Offizielle Stellen wie das Bundesfinanzministerium betonen: Sie fordern niemals sensible Daten wie Kontoverbindungen per E-Mail an. Steuerbescheide werden nicht als einfacher E-Mail-Anhang versendet. ELSTER benachrichtigt Nutzer lediglich, dass ein Dokument im gesicherten Portal zum Abruf bereitsteht.

Diese Merkmale entlarven eine Phishing-Mail:
* Unpersönliche Anrede: Oft „Sehr geehrte Damen und Herren“ statt des vollen Namens.
* Dringender Handlungsbedarf: Kurze Fristen und Drohungen sind typische Druckmittel.
* Fehlerhafte Sprache: Rechtschreibfehler sind in offizieller Kommunikation unüblich.
* Verdächtige Absenderadresse: Die E-Mail-Adresse weicht oft leicht ab (z.B. durch Zahlendreher).
* Aufforderung zur Dateneingabe via Link: Echte Behörden machen das nicht.

Was tun bei Verdacht oder Betrug?

Die wichtigste Regel: Klicken Sie niemals auf Links in unaufgeforderten E-Mails, bei denen Sie Zweifel haben. Löschen Sie verdächtige Nachrichten sofort.

Sind Sie unsicher, ob eine Mitteilung echt ist? Kontaktieren Sie Ihr Finanzamt über die offizielle Telefonnummer oder Webseite. Prüfen Sie steuerliche Angelegenheiten ausschließlich im offiziellen ELSTER-Portal.

Wer bereits auf einen Link geklickt und Daten eingegeben hat, sollte umgehend handeln:
* Informieren Sie Ihre Bank.
* Ändern Sie die betroffenen Passwörter.
* Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.

Langfristig werden Betrüger ihre Methoden wohl weiter verfeinern. Eine gesunde Skepsis gegenüber digitalen Nachrichten, die persönliche Informationen fordern, bleibt der wirksamste Schutz. Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet eine zusätzliche Sicherheitsebene.

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