Pflanzenheilkunde, Natürliche

Pflanzenheilkunde: Natürliche Helfer gegen Stress und Burnout

18.01.2026 - 01:09:12

Pflanzliche Adaptogene wie Rhodiola und Ashwagandha gewinnen als Mittel gegen Stress und Burnout an Bedeutung. Sie sollen die Widerstandsfähigkeit des Körpers erhöhen, ohne abhängig zu machen. Angesichts steigender Raten von Erschöpfung suchen immer mehr Menschen nach solchen naturbasierten Alternativen.

Im Zentrum stehen sogenannte Adaptogene. Diese pflanzlichen Wirkstoffe helfen dem Organismus, sich an physischen und emotionalen Stress anzupassen. Sie wirken ausgleichend auf die Stresshormon-Achse.

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  • Rosenwurz (Rhodiola rosea): Studien deuten darauf hin, dass der Extrakt Symptome wie Müdigkeit und Reizbarkeit bei Burnout verbessern kann. Er soll die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol regulieren.
  • Ashwagandha: Dieser Eckpfeiler der ayurvedischen Medizin zeigt in Untersuchungen angstlösende und beruhigende Eigenschaften. Auch Ashwagandha kann den Cortisolspiegel senken und so zu besserer Stressbewältigung beitragen.

Beide Pflanzen zielen darauf ab, Energie und Belastbarkeit zu steigern – aber ohne aufputschend wie Koffein zu wirken.

Beruhigung für überreizte Nerven

Neben den ausgleichenden Adaptogenen spielen beruhigende Heilpflanzen eine Rolle. Sie lindern typische Begleiterscheinungen wie innere Unruhe und Schlafstörungen.
* Passionsblume: Traditionell bei nervlicher Belastung eingesetzt, kann sie Anspannung lindern, ohne müde zu machen.
* Melisse: Ist für ihre beruhigenden Eigenschaften bekannt und hilft bei nervösen Unruhezuständen.
* Lavendel: Studien zeigen eine angstlösende Wirksamkeit von Lavendelöl, die mit niedrig dosierten Medikamenten vergleichbar sein kann.

Diese Pflanzen wirken oft über den Botenstoff GABA, der die Erregung im Gehirn dämpft.

Kein Allheilmittel, sondern Teil eines Konzepts

Die moderne Phytotherapie stützt sich zunehmend auf klinische Studien. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat das Konzept der Adaptogene bewertet und mehrere Pflanzen für ihre stressmindernde Wirkung anerkannt.

Experten betonen jedoch: Pflanzliche Präparate sind kein Wundermittel. Sie sollten Teil eines umfassenden Konzepts sein. Eine gesunde Lebensführung mit ausreichend Schlaf, guter Ernährung und Entspannungstechniken bildet die Basis. Die Wahl des richtigen Präparats und die Dosierung sollten idealerweise mit einem Arzt oder Apotheker abgesprochen werden.

Wächst die Rolle der Pflanzenheilkunde?

Der Trend zu ganzheitlicher Gesundheitsvorsorge unterstreicht das wachsende Interesse an natürlichen Methoden. Zukünftige Forschung will die Wirkmechanismen weiter entschlüsseln. Die Kombination aus traditionellem Wissen und moderner Wissenschaft könnte Phytotherapeutika zu einer wichtigeren Säule im Umgang mit stressbedingten Erkrankungen machen.

@ boerse-global.de