Pfisterer Aktie: Dynamisches Wachstum
04.03.2026 - 16:00:56 | boerse-global.dePfisterer hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich an Fahrt aufgenommen. Mit einem zweistelligen Umsatzplus und einem massiv gestiegenen Auftragsbestand profitiert der Spezialist für Energieinfrastruktur vom globalen Ausbau der Stromnetze. Doch wie nachhaltig ist dieser Aufstieg angesichts der zuletzt verdoppelten Investitionen?
Auftragsboom sorgt für volle Bücher
Die vorläufigen Zahlen für 2025 belegen eine hohe Dynamik. Der Konzernumsatz kletterte um rund 17 Prozent auf etwa 450 Millionen Euro. Besonders das vierte Quartal stach mit einem Wachstum von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum heraus. Treiber dieser Entwicklung ist ein strukturell günstiges Marktumfeld, das Pfisterer volle Auftragsbücher beschert.
Der Auftragseingang stieg signifikant um 30 Prozent auf knapp 550 Millionen Euro. Zum Jahresende 2025 resultierte daraus ein Auftragsbestand von nahezu 335 Millionen Euro – ein Zuwachs von über 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Reserve bildet eine solide Basis für die kommenden Monate und unterstreicht die starke Marktposition im Bereich der Energieversorgung.
Investitionen und Profitabilität
Parallel zum Umsatz stieg die Profitabilität überproportional. Das adjustierte EBITDA verbesserte sich um über 24 Prozent auf rund 80 Millionen Euro. Auch der operative Cashflow legte deutlich zu und erreichte etwa 58 Millionen Euro. Damit scheint die operative Strategie, die Kapazitäten in den Kernsegmenten konsequent auszubauen, aufzugehen.
Pfisterer investierte im vergangenen Jahr über 38 Millionen Euro, was einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Kapital floss unter anderem in ein neues Labor für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HVDC) und die vollständige Übernahme von Power CSL. Diese strategischen Schritte sollen die technologische Führung im wachsenden Markt für nachhaltige Energieinfrastruktur festigen.
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An der Börse wird die Entwicklung derzeit wohlwollend, aber wachsam begleitet. Die Aktie notiert heute bei 73,70 Euro und liegt damit nur hauchdünn über dem 50-Tage-Durchschnitt von 73,67 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 79,7 deutet der Indikator technisch jedoch auf eine kurzfristig überkaufte Lage hin.
Die vollständigen und geprüften Geschäftszahlen sowie der Ausblick auf das laufende Jahr werden am 15. April 2026 veröffentlicht. Dann wird sich zeigen, ob das Management die positive Marge trotz der hohen Investitionsquote stabilisieren kann.
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