Petroleum, Brent

Petroleum: Brent berührt kurz 101 Dollar

22.04.2026 - 06:00:36 | boerse-global.de

Brent-Öl erreicht kurzzeitig 101 Dollar, gedämpft durch diplomatische Maßnahmen. Die Spannung bleibt jedoch hoch, da die Straße von Hormus blockiert ist und die US-Lagerbestände stark sinken.

Petroleum: Brent berührt kurz 101 Dollar - Foto: über boerse-global.de
Petroleum: Brent berührt kurz 101 Dollar - Foto: über boerse-global.de

Brent-Öl flirtet mit der Marke von 100 US-Dollar. Am Mittwochmorgen stieg der Preis laut Berichten kurzzeitig sogar auf 101 Dollar. Auslöser war eine diplomatische Eiszeit zwischen den USA und dem Iran. US-Vizepräsident JD Vance sagte seine Reise nach Islamabad kurzfristig ab.

Diplomatie dämpft den Preissprung

Die erste Aufregung legte sich wenig später. US-Präsident Trump verlängerte den Waffenstillstand per Dekret. Das verschaffte dem Markt eine kurze Atempause. Brent rutschte daraufhin wieder unter die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke.

Die Anspannung bleibt hoch. Die US-Marine blockiert weiterhin iranische Häfen. Teheran wertet dies als kriegerischen Akt. Parallel dazu ist der Schiffsverkehr im Persischen Golf fast zum Erliegen gekommen.

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Nur drei Schiffe passierten zuletzt die Straße von Hormus. Normalerweise fließen hier 20 Prozent des weltweiten Öls durch. Die Wasserstraße ist für den kommerziellen Verkehr praktisch dicht.

Lagerbestände sinken deutlich

Zusätzlichen Druck liefern neue Lagerdaten aus den USA. Das American Petroleum Institute meldete einen Rückgang der Vorräte um 4,5 Millionen Barrel. Analysten hatten lediglich mit einem Minus von 1,2 Millionen gerechnet. Das Angebot verknappt sich schneller als erwartet.

WTI-Öl gilt mit einem RSI-Wert von 71 aktuell als technisch überkauft. Der gesamte Energiesektor steht unter Beobachtung. Unternehmen wie Northern Oil and Gas legen heute ihre Bilanzen vor. Marktteilnehmer rechnen hier mit sinkenden Gewinnen.

Anleger warten nun auf die offiziellen Daten der US-Energiebehörde EIA. Eine weitere Verschärfung droht am 1. Mai. Dann will Russland die Öllieferungen aus Kasachstan über die Druschba-Pipeline nach Deutschland stoppen.

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