PC-Markt meldet kräftiges Comeback nach Krisenjahren
20.01.2026 - 18:17:12Der weltweite PC-Markt hat 2025 mit einem kräftigen Wachstum abgeschlossen. Nach schwierigen Jahren erholen sich die Absatzzahlen deutlich, angetrieben vor allem von Unternehmen.
Laut vorläufigen Daten des Marktforschungsunternehmens Gartner stiegen die weltweiten Auslieferungen von Personal Computern im vierten Quartal 2025 um 9,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Insgesamt gingen 71,5 Millionen Einheiten über den Ladentisch. Für das Gesamtjahr 2025 verzeichnet der Markt ein Plus von 9,1 Prozent auf über 270 Millionen verkaufte PCs. Diese Zahlen markieren eine deutliche Trendwende nach den Absatzeinbrüchen 2022 und 2023 und den nur zaghaften Erholungszeichen 2024.
Unternehmen treiben Nachfrage mit Hardware-Erneuerung
Der Hauptmotor für das Comeback ist die Wirtschaft. Unternehmen tauschen ihre alternde IT-Flotte in großer Zahl aus. Zwei Faktoren spielen dabei eine zentrale Rolle: der Zwang zum Windows 11-Upgrade und die steigenden Kosten für Sicherheitsupdates des veralteten Windows 10.
Hinzu kommt eine kluge Einkaufsstrategie. Viele Firmen zogen ihre Hardware-Beschaffungen vor, um erwarteten Preiserhöhungen für Speicherkomponenten im Jahr 2026 zuvorzukommen. Diese vorausschauenden Käufe, gepaart mit einer stabilen Nachfrage privater Verbraucher, sorgten für Schwung bis zum Jahresende. Andere Forschungsunternehmen wie IDC und Omdia bestätigen den Aufwärtstrend mit ähnlichen Wachstumszahlen.
Lenovo, HP und Dell festigen ihre Marktführerschaft
An der Spitze der Anbieter hat sich wenig geändert, aber die Großen wurden noch größer. Die drei Marktführer Lenovo, HP Inc. und Dell konnten ihren Marktanteil im vierten Quartal allesamt ausbauen.
Lenovo behauptet mit 19,4 Millionen ausgelieferten Einheiten und einem Anteil von 27,2 Prozent unangefochten die Spitzenposition. HP liegt mit 15,4 Millionen PCs und 21,5 Prozent Marktanteil auf Platz zwei. Das stärkste Wachstum unter den Top Drei verzeichnete Dell mit einem Plus von 18,2 Prozent auf knapp 11,8 Millionen verkaufte Geräte. Auch Apple und ASUS verzeichneten Zuwächse.
KI-PCs noch ohne Durchschlagskraft – 2026 wird herausfordernd
Trotz intensiver Marketingkampagnen der Hersteller spielten sogenannte KI-PCs für die Kaufentscheidungen von Unternehmen bisher nur eine untergeordnete Rolle. Laut Gartner-Analyst Rishi Padhi bieten die meisten lokalen KI-Funktionen bisher keinen spürbaren Produktivitätsvorteil gegenüber cloudbasierten Lösungen. Firmen kaufen die neuen Geräte daher oft, um für die Zukunft gerüstet zu sein – nicht wegen der unmittelbaren KI-Vorteile.
Für das laufende Jahr 2026 zeichnen sich jedoch neue Herausforderungen ab. Analysten warnen vor einer anhaltenden Komponentenkrise bei Speicherchips. Die hohe Nachfrage, auch aus der KI-Branche, könnte die Preise für Bauteile und in der Folge auch für fertige PCs in die Höhe treiben. Die Versorgungslage könnte angespannt bleiben, was vor allem kleinere Anbieter unter Druck setzen dürfte. Die Marktführer mit ihren großen Einkaufsvolumen sind hier klar im Vorteil.
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