PayPal, Aktie

PayPal Aktie: Übernahme im Gespräch

24.02.2026 - 22:15:46 | boerse-global.de

Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Stripe treiben die zuvor stark unterbewertete PayPal-Aktie deutlich nach oben. Analysten sehen weiteres Potenzial.

Die PayPal-Aktie erlebt eine dramatische Kehrtwende. Nachdem der Zahlungsdienstleister in den vergangenen Wochen auf neue Mehrjahrestiefs gefallen war und nach enttäuschenden Quartalszahlen sogar den CEO austauschen musste, sorgen nun Übernahmegerüchte für einen Kurssprung. Am Dienstag schossen die Papiere um 7,6 Prozent auf 47,40 Dollar hoch – nachdem sie bereits am Vortag knapp 6 Prozent zugelegt hatten.

Auslöser ist ein Bloomberg-Bericht, wonach der Zahlungsabwickler Stripe eine vollständige oder teilweise Übernahme von PayPal erwägt. Die Gespräche befinden sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Stripe selbst lehnte eine Stellungnahme ab. Doch allein die Spekulation reicht aus, um den zuletzt gebeutelten Titel wieder in den Fokus zu rücken.

Vom Problemfall zum begehrten Übernahmeziel

Die Transformation kam überraschend. Noch vor Kurzem wollte niemand etwas von der Aktie wissen. Der einstige Hoffnungsträger der Fintech-Branche hatte sich durch schwache Zahlen und verschärften Wettbewerbsdruck von Apple Pay und Google Pay zum Value-Falle entwickelt. Zwischen 38,50 und 40 Dollar bildete sich zuletzt ein Boden – gut 80 Prozent unter dem Allzeithoch.

Jetzt kursieren auch Gerüchte über eine mögliche Aufspaltung des Konzerns. PayPal könnte das klassische Zahlungsgeschäft von der Peer-to-Peer-App Venmo und dem Transaktionsgeschäft mit kleinen und mittleren Unternehmen trennen. Eine solche Struktur würde für mehr Transparenz sorgen und die einzelnen Geschäftsbereiche besser sichtbar machen.

Bewertung deutlich unter historischer Norm

Die fundamentalen Kennzahlen sprechen eine klare Sprache: Für 2026 liegt das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis bei nur 8,5 – das sind 74 Prozent unter dem 5-Jahres-Durchschnitt und 21,6 Prozent unter dem Branchenschnitt. Die Cashflow-Rendite beträgt starke 17,2 Prozent, während das Verhältnis aus Unternehmenswert und EBITDA bei günstigen 6,4 liegt.

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Analysten sehen den fairen Wert bei 51,88 Dollar – rund 18 Prozent über dem aktuellen Kursniveau. Genau in diesem Bereich würde auch eine übliche Übernahmeprämie landen. Die technische Lage hat sich ebenfalls aufgehellt: Der Relative-Stärke-Index ist aus dem überverkauften Bereich zurückgekehrt, und der MACD zeigt nachlassende Verkaufsdynamik. Die nächsten Erholungsziele liegen bei 52,32 Dollar (offene Kurslücke) und bei der 50-Tage-Linie um 53,27 Dollar.

Ob sich die Übernahmegerüchte konkretisieren oder nicht – die extreme Unterbewertung dürfte nicht mehr lange haltbar sein. Für die kommende Quartalssaison hat PayPal die Erwartungen zudem so tief gehängt, dass positive Überraschungen wahrscheinlich sind. Der Boden scheint gefunden.

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