Parodontitis-Bakterien könnten Alzheimer-Risiko erhöhen
09.02.2026 - 22:05:12Forscher finden immer mehr Hinweise auf einen direkten Zusammenhang zwischen Zahnfleischerkrankungen und Demenz. Ein bestimmtes Bakterium steht im Verdacht, vom Mund ins Gehirn zu wandern und dort Alzheimer zu fördern.
Gingipaine: Giftstoffe im Gehirn
Im Zentrum der Forschung steht das Bakterium Porphyromonas gingivalis, ein Hauptverursacher chronischer Parodontitis. Wissenschaftler wiesen seine Giftstoffe, sogenannte Gingipaine, im Gehirngewebe verstorbener Alzheimer-Patienten nach. Die Erreger gelangen über entzündetes Zahnfleisch in den Blutkreislauf und überwinden offenbar die Blut-Hirn-Schranke.
Dort lösen sie eine fatale Kettenreaktion aus: Sie aktivieren die Immunzellen des Gehirns und führen zu chronischen Entzündungen. Diese Neuroinflammation fördert wiederum die Bildung von Alzheimer-typischen Amyloid-Plaques. Tierversuche bestätigten, dass eine Infektion mit P. gingivalis die Produktion des schädlichen Amyloid-beta-Proteins ankurbelt.
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Chronische Entzündung als Brandbeschleuniger
Parodontitis ist längst mehr als ein lokales Problem. Die anhaltende Entzündung im Mund schwemmt ständig Entzündungsbotenstoffe in den gesamten Körper. Dieser systemische Dauer-Alarm kann auch das Gehirn schädigen.
Eine Langzeitstudie mit MRT-Daten zeigt: Menschen mit schwerer Parodontitis haben häufiger auffällige Veränderungen in der weißen Hirnsubstanz. Diese Läsionen gelten als Vorboten für Durchblutungsstörungen und kognitiven Abbau. Der Zusammenhang blieb selbst dann bestehen, wenn andere Risikofaktoren wie Bluthochdruck herausgerechnet wurden.
Prävention: Zähneputzen als Gehirnschutz?
Die neuen Erkenntnisse sind ein Weckruf. Sie machen die tägliche Mundhygiene zu einem potenziellen Baustein der Demenzprävention. Könnte eine gute Zahnvorsorge also das Alzheimer-Risiko senken? Experten sehen hier eine große Chance.
Zu den wichtigsten Schutzmaßnahmen zählen:
* Konsequente häusliche Pflege: Gründliches Zähneputzen und die Reinigung der Zahnzwischenräume entfernen den bakteriellen Biofilm.
* Regelmäßige Professionelle Zahnreinigung: Nur so lassen sich tiefe Zahnfleischtaschen effektiv reinigen und Entzündungen früh stoppen.
* Risikofaktoren managen: Rauchen begünstigt sowohl Parodontitis als auch Demenz. Auch eine gute Diabetes-Einstellung ist entscheidend.
Offene Fragen und neue Therapieansätze
Die Forschung sucht nun nach Antworten auf drängende Fragen. Kann eine intensive Parodontitis-Therapie den geistigen Verfall tatsächlich aufhalten? Welche Rolle spielen andere Bakterien? Eröffnet sich hier ein völlig neuer Behandlungsweg für Alzheimer?
Ein vielversprechender Ansatz zielt direkt auf die Giftstoffe: Spezielle Inhibitoren sollen die schädlichen Gingipaine blockieren. Bis solche Therapien verfügbar sind, bleibt die Botschaft einfach: Ein gesundes Zahnfleisch schützt möglicherweise mehr als nur die Zähne – es könnte unser Gehirn bewahren.
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