Palladium: US-Strafzölle wirbeln Markt auf
24.02.2026 - 14:57:32 | boerse-global.deMassive Zollankündigungen der USA und eine uneinheitliche Nachfrageentwicklung sorgen derzeit für Bewegung im Palladium-Sektor. Während die Industrie weiterhin auf das Edelmetall angewiesen ist, droht eine geopolitisch bedingte Verknappung des Angebots. Was bedeutet das für Anleger, die über physisch besicherte Produkte wie den UBS Palladium A-dis ETF investiert sind?
132 Prozent Aufschlag auf russische Importe
Die Angebotsseite des Palladium-Marktes ist hochgradig konzentriert, wobei Russland und Südafrika den Großteil der globalen Produktion kontrollieren. Diese Abhängigkeit führt aktuell zu erheblichen Spannungen: Vor rund zwei Wochen gab das US-Handelsministerium eine vorläufige Entscheidung bekannt, Antidumpingzölle in Höhe von 132,83 % auf Importe von unverarbeitetem Palladium aus Russland zu erheben.
Sollte diese Maßnahme final bestätigt werden, könnte dies die globalen Handelsströme nachhaltig verändern und das Preisniveau stützen. Wird die Verknappung des russischen Angebots ausreichen, um die Preise trotz der schwankenden Industrienachfrage stabil zu halten? Eine endgültige Entscheidung über die Zölle wird für den 28. April erwartet, gefolgt von einer Schadensbewertung durch die Internationale Handelskommission im Juni.
Zwischen Abgasnormen und Elektro-Trend
Die Nachfrage nach Palladium wird zu etwa 80 bis 85 % von der Automobilindustrie getrieben, die das Metall für Katalysatoren in Benzinmotoren benötigt. Strengere Emissionsvorschriften in China, Indien und Europa stützen diesen Bedarf fundamental. Dennoch steht der Sektor vor einem strukturellen Wandel.
Zwar könnte der Vormarsch der Elektroautos die langfristige Nachfrage dämpfen, doch der aktuelle Trend zu Hybridfahrzeugen, die ebenfalls Palladium benötigen, puffert diesen Effekt bisher ab. Marktbeobachter schätzen, dass der weltweite Palladium-Markt bis 2033 auf ein Volumen von 23,25 Milliarden US-Dollar anwachsen wird. Besonders der asiatisch-pazifische Raum bleibt mit einem Marktanteil von fast 40 % der wichtigste Wachstumstreiber.
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Diskrepanz bei den Preisprognosen
Unter Analysten herrscht derzeit Uneinigkeit über die Preisgestaltung für das laufende Jahr. Die Prognosen klaffen weit auseinander: Während Institute wie BMO Capital Markets einen eher konservativen Durchschnittspreis von 1.150 US-Dollar pro Unze erwarten, zeigen sich andere Experten deutlich optimistischer. Die Bank of America hob ihre Prognose kürzlich auf 1.725 US-Dollar an.
Für Anleger im UBS Palladium A-dis ETF bedeutet dies eine direkte Abhängigkeit von diesen volatilen Preisentwicklungen. Da der Fonds physisches Palladium in Schweizer Tresoren lagert und keine Diversifikation über andere Assets bietet, spiegelt sein Wert eins zu eins die Marktdynamik des Edelmetalls wider. Neben den Handelsentscheidungen im April wird vor allem das Tempo der globalen Energiewende in der Automobilindustrie bestimmen, ob Palladium seine Rolle als kritischer Industriestoff behaupten kann.
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