Outlook Mobile: KI-Upgrade für iOS und Android
13.02.2026 - 19:52:12Microsoft stattet seine Outlook-Apps für iPhone und Android diesen Monat mit neuen KI-Funktionen auf. Damit will der Konzern auch auf den Geräten der Konkurrenz die beste E-Mail-Erfahrung bieten.
Die Updates im Februar 2026 zielen vor allem auf tiefere KI-Integration und bessere Plattform-Übergänge. Kernstück ist die erweiterte Einbindung von Microsoft 365 Copilot. Für Millionen Nutzer von Hotmail und Outlook.com auf Apple- und Google-Geräten soll der Arbeitsalltag effizienter werden.
KI-Assistent bereitet Meetings vor und sortiert Postfächer
Der KI-Helfer Copilot wird nun deutlich smarter. Nutzer mit entsprechender Lizenz können sich direkt in der mobilen App auf Termine vorbereiten. Die „Meeting Prepare“-Funktion analysiert anstehende Kalendereinträge und liefert personalisierte Informationen – ohne dass man Dokumente oder E-Mails mühsam durchforsten muss.
Ein weiteres Highlight: Regeln für den Posteingang lassen sich jetzt per Sprachbefehl erstellen. Nutzer tippen einfach einen Satz wie „Verschiebe alle E-Mails von [Absender] in den Ordner [Projekt]“ in den Copilot-Chat. Die KI setzt dies sofort in eine funktionierende Regel um. Komplizierte Menüs in den Einstellungen gehören damit der Vergangenheit an.
Nahtlose Brücke zwischen Desktop und Smartphone
Die Updates schlagen auch eine praktische Brücke zwischen PC und mobiler Nutzung. Endlich können Outlook-Dateivorlagen (.OFT) direkt in der App für iOS und Android geöffnet und versendet werden. Für Geschäftsnutzer, die auf einheitliche Kommunikationsvorlagen angewiesen sind, ist das ein großer Schritt.
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Auch der Kalender wird aufgeräumt. Nutzer der „New Outlook“-Oberfläche am PC können abgelehnte Termine jetzt auf dem Smartphone ausblenden. Die Übersicht bleibt klar, während die Events am Desktop für Referenzzwecke sichtbar bleiben. Kleine Verbesserungen mit großer Wirkung für den Arbeitsfluss.
Modernere Standards für mehr Sicherheit
Während die offizielle App mit exklusiven Features glänzt, unterstützt Microsoft weiterhin Standardprotokolle wie IMAP und Exchange ActiveSync (EAS). So ist der Zugriff von Drittanbieter-Clients auf macOS oder Linux gesichert.
Allerdings drängt der Konzern auf modernere Verbindungen. Ab dem 1. März 2026 werden Geräte mit veralteten EAS-Protokollversionen (unter 16.1) von Exchange Online ausgesperrt. Betroffen sind vor allem native E-Mail-Apps auf älteren Geräten. Ein Schritt, der die Sicherheit erhöhen und veraltete Authentifizierungsmethoden ablösen soll.
Strategie: Mit Features auf Konkurrenz-Plattformen punkten
Die Strategie ist eindeutig: Microsoft will die Outlook-App zur ersten Wahl machen – selbst auf Hardware der größten Rivalen Apple und Google. Indem KI-Funktionen aus dem Copilot-Ökosystem zuerst in der eigenen App landen, schafft Microsoft einen starken Anreiz, die Standard-Mail-Apps der Betriebssysteme zu verlassen.
Besonders im Visier hat Microsoft gewerbliche Nutzer, die bereits im Microsoft-365-Ökosystem arbeiten. Features wie .OFT-Support und KI-gestützte Meetingvorbereitung sind mehr als nur Komfort. Sie steigern die Produktivität spürbar und können die Standardisierung auf die Outlook-App im gesamten Unternehmen rechtfertigen – unabhängig davon, ob Mitarbeiter iPhone oder Android nutzen.
Was kommt als Nächstes?
Der Entwicklungstempo bleibt hoch. Der Microsoft-365-Fahrplan kündigt für März 2026 bereits weitere Neuerungen an. Dazu gehören „Copilot Pages“ zum Anzeigen und Bearbeiten von Inhalten in Outlook Mobile sowie eine verbesserte Detailansicht für Kalendereinträge auf dem iPad.
Für Nutzer von Hotmail und Outlook.com auf fremden Plattformen bedeutet das: Der Strom an neuen Funktionen wird nicht abreißen. Die Grenze zwischen Desktop und Mobilgerät verschwimmt weiter – angetrieben von KI, die dabei hilft, den stetig wachsenden digitalen Kommunikationsfluss zu bewältigen.
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