Original-Research, AHT

Original-Research: A.H.T Syngas Technology N.V. (von GBC AG): Vorstandsinterview

25.03.2026 - 11:00:28 | dpa.de

Original-Research: A.H.T Syngas Technology N.V. - von GBC AG 25.03.2026 / 11:00 CET/CEST Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.


Original-Research: A.H.T Syngas Technology N.V. - von GBC AG



25.03.2026 / 11:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service
der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.
Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung
oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.



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Einstufung von GBC AG zu A.H.T Syngas Technology N.V.



     Unternehmen:              A.H.T Syngas Technology N.V.
     ISIN:                     NL0010872388



     Anlass der Studie:        GBC Vorstandsinterview
     Empfehlung:               Vorstandsinterview
     Letzte Ratingänderung:
     Analyst:                  Cosmin Filker



"Eine solide Finanzierung, ein wachsender Markt, standardisierte Prozesse
und eine klar ausgerichtete Strategie bilden die Basis für unser weiteres
Wachstum"



Nachdem die AHT im Dezember 2025 durch die vollständige Platzierung einer
Wandelschuldverschreibung ihre finanzielle Basis gestärkt hat, hat die
Gesellschaft in den letzten Monaten sowohl ein strategisches Update zum
laufenden Geschäftsjahr gegeben als auch über den erfolgreichen Abschluss
des BiDro-Gen-Projekts berichtet. Darüber hinaus hat die AHT eine exklusive
Zusammenarbeit mit der INNOTEC vereinbart. GBC-Analyst Cosmin Filker hat mit
Vorstand Gero Ferges über die aktuellen Fortschritte und die Aussichten des
Unternehmens gesprochen.



GBC AG: Herr Ferges, AHT hat kürzlich den erfolgreichen Abschluss eines
Vertrags in Polen gemeldet. Welche strategische Bedeutung hat dieses Projekt
für Ihr Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf den Referenzcharakter und
mögliche Folgeaufträge?



Gero Ferges: Die Zusammenarbeit mit unserem neuen Partner INNOTEC ENERGY SP.
zo.o. ist für uns von großer Bedeutung. Durch die Kooperation haben wir über
einen lokalen Partner Zugang zu einem der attraktivsten Märkte in Europa.
Polen verfügt über eine ausgeprägte landwirtschaftliche Struktur sowie
umfangreiche Waldflächen. Die dort anfallenden Biomassen und Reststoffe sind
ideal für unsere Synthesegas-Projekte.



GBC AG: Was erwarten Sie mittelfristig von der Kooperation mit INNOTEC?



Gero Ferges: Aktuell verfolgen wir zusammen mit unserem Partner 17
verschiedene Projekte in Polen in unterschiedlichen Realisierungsphasen.
Einige davon sind so weit vorangeschritten, sodass wir bereits im Sommer mit
der Ausführungsplanung starten.



GBC AG: Können Sie das in Zahlen beziffern?



Gero Ferges: Noch in diesem Jahr sollen Projekte mit einem Umsatzvolumen von
bis zu 10 Millionen Euro beauftragt werden. Bis zum Jahr 2029 sollen die
beauftragten Projekte ein Volumen von über 25 Millionen Euro erreichen.



GBC AG: In welchen Ländern sind sie aktuell noch aktiv?



Gero Ferges: Auch unsere Aktivitäten in Deutschland, Österreich und den
BeNeLux-Ländern schreiten voran. Insbesondere seit dem Krieg im Iran und den
dadurch explosionsartig gestiegenen Erdöl- und Erdgaspreisen gibt es einen
wahren Run auf unsere Technologie. Kunden wollen schlicht nicht mehr der
Spielball externer Ereignisse sein, auf die sie keinen Einfluss haben. Der
Autarkiegedanke steht aktuell hier im Vordergrund.



GBC AG: Sie haben kürzlich über das BiDroGen-Projekt berichtet. Was hat es
damit auf sich?



Gero Ferges: Das BiDroGen-Projekt war ein öffentlich gefördertes
Verbundvorhaben mit dem Ziel, eine containerisierte und somit skalierbare
Prozesskette zu entwickeln, die Restholz effizient in hochreinen,
brennstoffzellenfähigen Wasserstoff umwandelt. Im Zentrum standen robuste
Vergasungstechnologien, eine möglichst hohe Wasserstoffausbeute sowie
wirtschaftlich tragfähige Lösungen für die Gasaufbereitung.



Für AHT war das ein Meilenstein, weil erstmals eine zentrale
Schlüsseltechnologie - die Wassergas-Shift-Stufe - erfolgreich im
Containerbetrieb demonstriert wurde. Zudem haben die Ergebnisse eine klare
technologische Ausrichtung gezeigt, wie das Anlagenkonzept zu gestalten ist
sowie gleichzeitig belastbare Daten für die Kommerzialisierung geliefert.



GBC AG: Wie wird sich das in der Zukunft auswirken auf die AHT?



Gero Ferges: Die Ergebnisse bilden die Grundlage, um die Technologie gezielt
in den Markt zu bringen. Das könnte für AHT ein außerordentlich lukrativer
Zukunftsmarkt werden, vor allem mit dem erhaltenen Patent für die
Herstellung von Wasserstoff aus Biomasse, sind wir exzellent für die Zukunft
aufgestellt.



GBC AG: Im Dezember haben Sie erfolgreich eine Kapitalmaßnahme
abgeschlossen. Wie genau stärkt diese Maßnahme Ihre strategische
Handlungsfähigkeit, insbesondere mit Blick auf das wachsende
Contracting-Geschäft und die Vorfinanzierung größerer Projekte?



Gero Ferges: Das Geschäft der AHT ist langfristig ausgerichtet. Von der
Projektplanung bis hin zur Inbetriebnahme können mehrere Monate vergehen.
Unsere Pipeline ist gut gefüllt. Durch die frischen finanziellen Mittel, die
wir durch die Kapitalerhöhung erhalten haben, sind wir nun in der Lage, die
aktuellen Projekte in das nächste Stadium zu führen.



GBC AG: Mitte Januar haben Sie ein strategisches Update veröffentlicht.
Können Sie bitte noch einmal die zentralen Aspekte dieses Updates
zusammenfassen und erläutern, wie sich AHT dadurch vom klassischen
Anlagenbauer zu einem Anbieter integrierter Energielösungen
weiterentwickelt?



Gero Ferges: AHT ist finanziell durch die angesprochene Kapitalmaßnahme
gestärkt ins Jahr 2026 gestartet und profitiert von einem ohnehin stark
wachsenden Markt für treibhausarme Energie sowie nochmal mehr durch die
aktuellen Ereignisse als Erdgas-Ersatz.



Die Anlaufphase für die neuen Projekte haben wir mit unserem Team dazu
genutzt, die Standardisierung für unsere Modelle R116 und die dazugehörige
Peripherie umzusetzen. Dadurch erzielen wir deutlich schnellere
Durchlaufzeiten, was zu einer verbesserten Wirtschaftlichkeit führt. Auf
dieser Basis sind wir nun in der Lage, die Realisierungszeit, also die Zeit
von der Beauftragung bis zur Lieferung, erheblich zu verkürzen. Dies spart
Kosten und steigert unsere Leistungsfähigkeit.



Wir verfügen zudem über ein Projektvolumen von über 30 Mio. Euro und
verfolgen dabei systematisch den Wandel vom Anlagenbauer zum
Energieversorger mit wiederkehrenden Einnahmen. Operativ setzen wir auf eine
standardisierte Technologie, schnelle Skalierung sowie Effizienzsteigerungen
- flankiert von strukturellen Anpassungen wie der Verlagerung des
Firmensitzes nach Deutschland.



Kurz gesagt: Eine solide Finanzierung, ein wachsender Markt, standardisierte
Prozesse und eine klar ausgerichtete Strategie bilden die Basis für unser
weiteres Wachstum.



GBC AG: Abschließend der Blick nach vorne: Was soll sonst noch in 2026
passieren?



Gero Ferges: Wir nehmen den aktuellen positiven Schwung gern mit und werden
in 2026 weiter wachsen. Last but not least sind wir bereits dabei unseren
Firmensitz wieder in unsere angestammte Heimat nach Deutschland zu verlegen.
Die Umsetzungen hierzu laufen und werden bis Ende des Jahres abgeschlossen
sein.



GBC AG: Herr Ferges, ich danke Ihnen für das Gespräch.





Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=dab09063584ad03fa5f577cc66c30446



Kontakt für Rückfragen:
GBC AG
Halderstraße 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de
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Offenlegung möglicher Interessenskonflikte nach § 85 WpHG und Art. 20 MAR
Beim oben analysierten Unternehmen ist folgender möglicher
Interessenkonflikt gegeben: (4,5a,5b,6a,11); Einen Katalog möglicher
Interessenkonflikte finden Sie unter: http://www.gbc-ag.de/de/Offenlegung



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Datum der Fertigstellung: 25.03.2026 (09:37 Uhr)
Datum der ersten Weitergabe: 25.03.2026 (11:00 Uhr)



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Originalinhalt anzeigen:
https://eqs-news.com/?origin_id=4a9db9c5-282b-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de



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