Oracle, Aktie

Oracle Aktie: Preis des Wachstums

03.04.2026 - 05:18:48 | boerse-global.de

Trotz eines Rekord-Auftragsbestands von 553 Milliarden Dollar belasten hohe Investitionskosten und eine Schuldenlast von über 124 Milliarden Dollar die Oracle-Aktie.

Oracle Aktie: Preis des Wachstums - Foto: über boerse-global.de

Oracle verzeichnet eine beispiellose Nachfrage nach seiner Cloud-Infrastruktur. Der Auftragsbestand kletterte zuletzt auf gigantische 553 Milliarden US-Dollar. Dennoch befindet sich der Aktienkurs auf einer monatelangen Talfahrt und verlor seit Jahresbeginn rund 24 Prozent an Wert. Anleger sorgen sich zunehmend um die massiven Investitionskosten und den wachsenden Schuldenberg, die dieser Boom dem Softwarekonzern abverlangen.

Milliarden für Rechenzentren

Um die Infrastruktur für namhafte KI-Entwickler bereitzustellen, nimmt das Unternehmen extrem viel Geld in die Hand. Allein für das Geschäftsjahr 2026 plant das Management Kapitalausgaben in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar für den Bau neuer Rechenzentren. Zur Finanzierung hat Oracle in diesem Jahr bereits rund 30 Milliarden US-Dollar über Anleihen und Vorzugsaktien eingesammelt. Das treibt die langfristige Schuldenlast auf über 124 Milliarden US-Dollar. Genau diese finanzielle Bürde im aktuellen Zinsumfeld drückt den Kurs, der mittlerweile gut 54 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch notiert.

Effizienz und neue Märkte

Um die Margen trotz der hohen Ausgaben zu schützen, steuert der Konzern intern gegen. Ein 2,1 Milliarden US-Dollar schweres Restrukturierungsprogramm setzt stark auf KI-gestützte Programmierwerkzeuge. Diese automatisieren Routineaufgaben und sollen die Produktentwicklung mit weniger Personal effizienter machen.

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Gleichzeitig erschließt Oracle neue Einnahmequellen im öffentlichen Sektor. So wurde am Donnerstag eine neue KI-Datenplattform für die US-Regierung vorgestellt. Zudem schaffte es das Unternehmen als erster Cloud-Anbieter in den Marktplatz des US-Finanzministeriums, um dort Bundesbehörden bei der Finanzplanung zu unterstützen.

Für das anstehende vierte Quartal 2026 rechnet das Management mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 1,96 und 2,00 US-Dollar. Das Cloud-Wachstum soll dabei eine hohe Rate von 46 bis 50 Prozent beibehalten. Die zentrale Aufgabe für die zweite Jahreshälfte besteht nun darin, den enormen Auftragsbestand von über einer halben Billion Dollar zügig in reale Umsätze umzuwandeln und gleichzeitig die beispiellosen Infrastrukturausgaben unter Kontrolle zu halten.

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