Oppo Reno15: Mega-Akkus und KI-Foto für Asien
06.02.2026 - 10:45:12Oppo treibt die globale Expansion seiner Reno15-Serie mit neuen Modellen für Indien und Südostasien voran. Der Fokus liegt auf riesigen Akkus und KI-gestützter Fotografie.
BERLIN – Der chinesische Smartphone-Hersteller Oppo setzt seinen Expansionskurs fort. Nach der ersten globalen Vorstellung im Januar bestätigte das Unternehmen nun die Markteinführung der Reno15-Serie in Schlüsselmärkten Südostasiens. Parallel dazu überraschte Oppo in Indien mit einer neuen, akkufokussierten Variante. Die Ankündigungen vom 5. und 6. Februar markieren eine deutliche Erweiterung der Reichweite der Serie, die mit ihrem „HoloFusion“-Design und großen Batteriekapazitäten neue Kundengruppen ansprechen soll.
Südostasien: Serie startet mit drei Modellen
Wie Oppo am heutigen 6. Februar bestätigte, kommt die Reno15-Serie am 13. Februar auf den Philippinen in den Handel. Der regionale Launch umfasst drei Modelle: das Standard-Reno15, das High-End Reno15 Pro und das günstigere Reno15 F. Die Kampagne zielt gezielt auf die obere Mittelklasse in Asien ab und hebt Reisefotografie und Content-Erstellung als Kernfeatures hervor. Besonders beworben werden „4K HDR Ultra-Steady Video“ und ein „AI Motion Photo Popout“.
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Diese gestaffelte Rollout-Strategie erlaubt es Oppo, die Botschaften regionalen Bedürfnissen anzupassen. In Südostasien liegt der Schwerpunkt klar auf Porträtfähigkeiten und der Robustheit der Geräte für Reisende. Ein klarer Wink an eine mobile, junge Zielgruppe.
Oppo Reno15c: Indien bekommt den Akku-Riesen
Bereits 24 Stunden zuvor hatte Oppo Indien die Serie um eine Überraschung erweitert: das Oppo Reno15c. Dieses Modell adressiert direkt die Nutzernachfrage nach extrem langer Akkulaufzeit. Sein Markenzeichen ist ein gewaltiger 7.000-mAh-Akku – deutlich über dem Branchendurchschnitt für diese Klasse.
Trotz der großen Batterie bleibt das Gehäuse mit 8,14 mm erstaunlich schlank. Der Akku unterstützt 80W SUPERVOOC-Schnellladung. Laut Hersteller reichen zehn Minuten Laden für über fünf Stunden Video-Streaming. Angetrieben wird das Reno15c von ColorOS 16 und ist tief mit Google Gemini integriert. Nutzer können so Systemeinstellungen per Sprachbefehl steuern.
Mit einem Preis von umgerechnet etwa 420 Euro für das Basismodell positioniert sich das Gerät als wettbewerbsfähige Option für Nutzer, die Laufzeit über absolute Spitzenleistung stellen.
Das kann die globale Reno15-Serie
Während Regionalvarianten wie das „c“ oder „F“ spezielle Anpassungen bieten, setzt die globale Kernserie die Leistungsbenchmarks.
Leistung und Display
Das globale Reno15 5G läuft auf der Qualcomm Snapdragon 7 Gen 4-Plattform. Dieser Chip soll KI-Fähigkeiten aus der Flagship-Klasse in die obere Mittelklasse bringen. Das Reno15 Pro setzt dagegen auf den effizienten MediaTek Dimensity 8450, der hochauflösende Bildsensoren unterstützt.
Beide Modelle featuren das „HoloFusion“-Design mit dreidimensionalem Effekt auf der Glasrückseite. Das Reno15 hat ein 6,59-Zoll-AMOLED-Display mit 120 Hz, das Pro-Modell ein größeres, quadratisch gebogenes 6,83-Zoll-Panel mit höherer Helligkeit.
KI und Kamera als Zugpferde
Die Fotografie bleibt die zentrale Säule der Reno-Marke. Beide Modelle haben ein Triple-Kamera-System mit 50-MP-Hauptsensor und Bildstabilisierung (OIS). Das Pro-Modell hebt sich durch ein hochauflösendes Teleobjektiv mit 3,5-fachem optischem Zoom ab. Analysten sehen darin einen gezielten Schlag gegen die Porträtfoto-Dominanz teurer „Ultra“-Flagship-Handys.
Marktkontext: Die Rückkehr der „Battery-Wars“
Die Einführung der Reno15-Serie fällt in eine Zeit, in der der Mittelklasse-Markt von einem neuen „Battery-Krieg“ geprägt ist. Die Akkus mit 6.500 mAh im Reno15 und 7.000 mAh im Reno15c spiegeln einen Branchentrend für 2026 wider. Effizienzgewinne bei den Chips werden mit Silizium-Kohlenstoff-Batterietechnologie kombiniert, um die Laufzeit zu maximieren.
Die Preise variieren regional. Das Standard-Reno15 startete im globalen Debüt bei etwa 575 US-Dollar, Pro-Modelle können bis zu 800 US-Dollar kosten. Die Einführung der Reno15c- und F-Varianten zeigt: Oppo will das Preissegment von 350 bis 450 Euro gegen die aggressive Konkurrenz anderer chinesischer Hersteller verteidigen.
Was kommt als Nächstes?
Nach den Starts in Indien und Südostasien richten sich die Blicke der Branche nun auf Europa und Lateinamerika als nächste Expansionsziele. Analysten erwarten, dass die Reno15-Serie im ersten und zweiten Quartal 2026 der primäre Volumentreiber für Oppo sein wird.
Auch die Software-Unterstützung ist ein Schlüsselfaktor. Die Serie startet mit dem auf Android 16 basierenden ColorOS 16. Die Integration generativer KI-Features über Google Cloud unterstreicht, dass lange Software-Updates ein wichtiges Verkaufsargument sein sollen. Bis zum Start auf den Philippinen am 13. Februar werden weitere Details zu Netzwerk-Partnerschaften und regionalen Vorbestell-Bundles erwartet.
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