OneDrive für Mac: Microsoft setzt auf Apple-Design und KI
21.02.2026 - 04:12:12 | boerse-global.deMicrosoft hat den Cloud-Speicher OneDrive für macOS grundlegend überarbeitet. Im Zentrum steht ein neu gestaltetes Activity Center, das sich nahtlos in das Apple-Betriebssystem einfügt. Die Aktualisierung ist Teil einer umfassenden Strategie, OneDrive mit KI-Funktionen zum intelligenten Assistenten auszubauen.
Natives Design für Mac-Nutzer
Das Update, das aktuell an OneDrive Insiders ausgeliefert wird, nutzt erstmals Apples UI-Framework SwiftUI. Dadurch passt sich die Oberfläche optisch und funktional perfekt an macOS an – inklusive der „Liquid Glass“-Designsprache. Das neue Activity Center im Menüleiste reagiert schneller und präsentiert Sync-Status und Dateiaktivitäten übersichtlicher.
Praktisch: Die Aktivitäten-Liste zeigt nun Miniaturbilder für Fotos und Videos. So erkennen Nutzer auf einen Blick, welche Dateien geändert wurden. Auch Warnhinweise und Dialogfelder folgen nun den macOS-Standards. Das soll OneDrive wie eine native Mac-Anwendung wirken lassen. Die Barrierefreiheit wurde ebenfalls verbessert, mit besserer Unterstützung für VoiceOver und Tastaturnavigation.
Die große Strategie: KI-Integration mit Copilot
Hinter dem Facelift steckt eine größere Vision. Microsoft treibt die Integration von künstlicher Intelligenz in OneDrive voran. Ein zentraler Baustein ist Microsoft 365 Copilot. Für Geschäftskunden mit entsprechender Lizenz ist die KI bereits im Windows-Datei-Explorer aktiv. Sie kann Dokumente zusammenfassen, Fragen zu Inhalten beantworten oder FAQs generieren – ohne die Dateien zu öffnen.
Laut Microsoft-Roadmap vom 19. Februar 2026 wird es eine einheitliche Copilot-Chat-Oberfläche direkt in OneDrive geben. Das Ziel ist klar: Aus dem passiven Speicher soll ein proaktiver Assistent werden, der Nutzern hilft, ihre eigenen Dateiinhalte besser zu verstehen und zu nutzen.
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Was kommt als Nächstes?
Die Pläne für 2026 sind ambitioniert. Für Windows ist eine komplett neue OneDrive-Desktop-App angekündigt. Sie wird mehr sein als das bisherige Taskleisten-Menü. Geplant sind KI-gestützte Foto-Tools, darunter ein „Photos Agent“, der Bilder per Sprachbefehl findet. Automatische Gesichtserkennung und direkte Integration in Microsoft Designer für Bildbearbeitung sollen folgen.
Auch für IT-Administratoren gibt es Neuerungen. Das Sync Health Dashboard wurde erweitert und unterstützt nun auch Government-Clouds. So können IT-Abteilungen Probleme früher erkennen und beheben. Wann die neuen macOS-Features für alle Nutzer verfügbar sind, ist noch nicht bekannt. Doch die Richtung ist klar: Microsoft will OneDrive auf allen Plattformen schneller, intelligenter und besser integriert machen.
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