ÖSV-Duo dominiert Super-Team-Bewerb in Zakopane
10.01.2026 - 22:02:12Jan Hörl und Stephan Embacher gewinnen den Super-Team-Bewerb in Zakopane mit Rekordvorsprung. Das neu formierte österreichische Duo setzte sich mit fast 50 Punkten Vorsprung gegen Slowenien und Polen durch.
Eine Demonstration der Stärke
Bereits nach dem ersten Durchgang übernahm das ÖSV-Duo die Führung und gab sie nicht mehr ab. Am Ende standen 805,9 Punkte zu Buche – ein Wert, der die Konkurrenz deutlich distanzierte.
* Zweitplatzierte Slowenen lagen 47,6 Punkte zurück.
* Drittplatzierte Polen mussten über 60 Punkte Rückstand hinnehmen.
Der Sieg unterstreicht die enorme Kaderbreite des österreichischen Teams, das dabei auf die etablierten Stars Stefan Kraft und Daniel Tschofenig verzichtete.
Jan Hörl als unumstrittener Anker
Jan Hörl war die tragende Säule des Erfolgs. Der Salzburger zeigte mit zwei Sprüngen auf 141 Meter die Höhepunkte des Tages und präsentierte sich in technisch brillanter Verfassung. Selbstkritisch merkte er an, dass nur zwei seiner Sprünge „absolute Bombe“ gewesen seien – eine Aussage, die das hohe Niveau seiner Leistung unterstreicht.
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Embacher besteht die Bewährungsprobe
Für den 20-jährigen Stephan Embacher war der Einsatz die große Chance. Der Tiroler rückte für die pausierenden Topstars nach und rechtfertigte das Vertrauen mit nervenstarken und stabilen Weiten um die 130 Meter. Sein Auftritt gilt als klarer Beweis, dass er dem Druck im Weltcup gewachsen ist.
Taktischer Schachzug geht voll auf
Der Sieg bestätigt die strategische Entscheidung des ÖSV-Trainerstabs. Die Pause für Kraft und Tschofenig im Hinblick auf Olympia 2026 und die Skiflug-WM ging ohne Punktverlust auf. Das Ergebnis sendet ein Signal: Österreich kann auch mit seiner „zweiten Reihe“ gewinnen und verschafft sich so im dichten Olympia-Winter einen Vorteil im Belastungsmanagement.
Kann Hörl seine Dominanz nun auch im Einzelbewerb am Sonntag bestätigen? Für Embacher geht es darum, weitere wichtige Weltcuppunkte zu sammeln. Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Mailand-Cortina präsentiert sich der ÖSV in einer beneidenswerten Luxussituation: Die interne Konkurrenz treibt alle zu Höchstleistungen.


