Österreich zeichnet fast 600 Betriebe mit Gesundheits-Gütesiegel aus
21.03.2026 - 03:01:10 | boerse-global.deFast 600 Unternehmen in Österreich erhalten das BGF-Gütesiegel für ihre Gesundheitsförderung. Das Österreichische Netzwerk für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) hat die Auszeichnung gemeinsam mit der ÖGK und der BVAEB für die Jahre 2026 bis 2028 vergeben. Über 749.000 Beschäftigte profitieren mittlerweile von dem Programm.
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Verleihungswelle rollt durch die Bundesländer
Die Ehrung fand in den vergangenen Tagen in mehreren Bundesländern statt. In Niederösterreich wurden 179 Betriebe mit rund 35.900 Mitarbeitern ausgezeichnet. Wien ehrte 51 Unternehmen für ihre 35.100 Beschäftigten. In Salzburg erhielten 49 Betriebe das Siegel, das über 10.600 Angestellten zugutekommt. Die BVAEB zeichnete zudem 63 öffentliche Dienststellen aus.
Viele Unternehmen wie die Raiffeisenbank Mödling oder die Stadt Salzburg führen das Gütesiegel bereits zum wiederholten Mal. Es gilt für drei Jahre als sichtbares Zeichen einer gelebten Gesundheitskultur.
Was zeichnet einen gesunden Betrieb aus?
Das BGF-Programm setzt auf einen ganzheitlichen Ansatz. Es ist für Betriebe freiwillig und kostenlos. Die Krankenkassen begleiten die Unternehmen bei maßgeschneiderten Projekten. Diese reichen von Bewegungs- und Ernährungsangeboten über Stressprävention bis zur Verbesserung der Arbeitsorganisation.
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Grundlage für die Auszeichnung sind 15 Qualitätskriterien. Sie stellen sicher, dass die Gesundheitsförderung systematisch geplant und nachhaltig umgesetzt wird. Experten betonen: Solche Maßnahmen senken nicht nur Krankenstände, sondern steigern auch Motivation und Mitarbeiterbindung.
Gesundheit wird zum Wettbewerbsvorteil
Die hohe Zahl der Auszeichnungen spiegelt ein Umdenken wider. In Zeiten des Fachkräftemangels wird eine gesunde Unternehmenskultur zum entscheidenden Faktor, um Talente zu gewinnen und zu halten. Investitionen in die Gesundheit der Belegschaft zahlen sich betriebswirtschaftlich aus.
Das Programm startete vor 26 Jahren als Pilotprojekt und hat sich zu einem der erfolgreichsten Präventionsprogramme des Landes entwickelt. Angesichts neuer Herausforderungen wie Digitalisierung und hybrider Arbeit gewinnt es weiter an Bedeutung.
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