Ölpreis: Eskalation in Hormus
15.03.2026 - 05:47:12 | boerse-global.deDie zweiwöchige Blockade der Straße von Hormus durch den Iran bringt die globale Energieversorgung an ihre Grenzen. Gestern bestätigte US-Präsident Donald Trump Angriffe auf militärische Ziele auf der strategisch wichtigen Insel Kharg, was die Angst vor einem großflächigen Flächenbrand im Nahen Osten befeuert. Anleger bereiten sich auf anhaltende Turbulenzen am Rohstoffmarkt vor.
Die Insel Kharg gilt als Lebensader der iranischen Wirtschaft; fast 95 Prozent der Rohölexporte des Landes werden hier abgewickelt. Zwar ließen die US-Streitkräfte die Verladeanlagen bei dem jüngsten Einsatz unversehrt, doch Washington knüpfte die weitere Schonung der Infrastruktur direkt an ein Ende der Blockade in der Meerenge. Teheran reagierte mit einer unvermittelten Drohung: Sollten iranische Ölanlagen getroffen werden, gerieten auch US-Einrichtungen sowie die Energiezentren in Saudi-Arabien und den Emiraten ins Visier.
Globale Versorgungslücke droht
Die wirtschaftlichen Dimensionen sind gewaltig. Rund 20 Millionen Barrel Öl pro Tag – etwa ein Fünftel des weltweiten Handels – hängen derzeit in der blockierten Route fest. Um einen massiven Versorgungsstopp zu verhindern, greifen die USA und die Internationale Energieagentur (IEA) nun zu drastischen Gegenmaßnahmen.
- Freigabe von 572 Millionen Barrel aus strategischen Beständen.
- Sonderlizenz für den Kauf von 100 Millionen Barrel russischem Öl.
- WTI-Notierung stieg zuletzt auf 96,88 USD pro Barrel.
Hedgefonds setzen auf Rally
Am Finanzmarkt ist die Skepsis einer massiven Spekulation auf weiter steigende Preise gewichen. Hedgefonds haben ihre Netto-Long-Positionen auf Brent-Öl so stark aufgestockt wie seit sechs Jahren nicht mehr. Diese Positionierung spiegelt die Erwartung wider, dass auch militärische Eskorten für Tanker, wie von Trump angekündigt, die Lage nicht sofort entspannen werden.
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Goldman Sachs rechnet für den laufenden Monat bereits mit einem Brent-Durchschnittspreis von über 100 US-Dollar. Die Marktstabilität hängt nun primär davon ab, ob die angekündigte internationale Militärpräsenz die Schifffahrtswege öffnen kann, ohne einen direkten Gegenschlag gegen regionale Förderanlagen zu provozieren.
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