Ölpreis: Brent gibt nach
23.02.2026 - 12:42:55 | boerse-global.deDer Preis für die Nordseesorte Brent sank heute auf 71,03 US-Dollar pro Barrel. Diplomatische Signale aus Genf dämpfen die Sorgen vor Versorgungsengpässen im Nahen Osten und reduzieren die geopolitische Risikoprämie am Markt. Doch reicht diese Entspannung aus, um den Abwärtstrend dauerhaft zu festigen?
Diplomatie dämpft die Versorgungssorgen
Der wesentliche Grund für das heutige Minus von rund einem Prozent ist die Aussicht auf eine Deeskalation zwischen den USA und dem Iran. Marktteilnehmer beobachten die Vorbereitungen für ein mögliches neues Atomabkommen. Der iranische Außenminister signalisierte Verhandlungsbereitschaft für ein geplantes Treffen mit dem US-Gesandten Steve Witkoff in Genf.
Diese Nachricht entlastet den Markt spürbar. Zuvor hatten Befürchtungen über mögliche Blockaden in der Straße von Hormus – einer der wichtigsten Seestraßen für den globalen Ölexport – die Kurse gestützt. Händler gehen nun davon aus, dass potenzielle militärische Konflikte begrenzt bleiben und großflächige Lieferunterbrechungen unwahrscheinlicher werden.
Lagerbestände gegen globales Überangebot
Trotz des aktuellen Preisrückgangs liefern knappe Vorräte in den USA eine gewisse Unterstützung. Regierungsdaten zufolge sanken die US-Rohölbestände in der vergangenen Woche um neun Millionen Barrel. Dies war der stärkste Rückgang seit Anfang September, was den Abwärtsdruck am Montag teilweise abfederte.
Der mittelfristige Ausblick bleibt jedoch verhalten. Die US-Energiebehörde EIA prognostiziert in ihrem jüngsten Bericht für das Gesamtjahr 2026 einen durchschnittlichen Brent-Preis von etwa 58 US-Dollar. Die Experten erwarten, dass das starke Produktionswachstum außerhalb der OPEC+-Staaten den weltweiten Verbrauch übersteigen wird. Dies dürfte bis 2027 zu einem deutlichen Aufbau der globalen Lagerbestände führen.
Volatilität bei gehebelten Produkten
Die Preisschwankungen wirken sich verstärkt auf Zertifikate wie den Paradigm S&P GSCI Brent Crude 2X Leveraged ER Futures aus. Dieser bildet die täglichen Preisbewegungen des Brent-Benchmarks mit zweifachem Hebel ab.
Obwohl der zugrunde liegende Index im bisherigen Monatsverlauf um 5,02 Prozent zulegen konnte, zeigt die langfristige Betrachtung die Risiken solcher Instrumente. Auf Jahressicht verzeichnet der Index ein Minus von 19,65 Prozent. Diese negative Bilanz illustriert, wie stark sich Preisschwankungen in einem Markt ohne klaren Trend auf gehebelte Strategien auswirken können.
Für das restliche Jahr 2026 rechnet S&P Global Market Intelligence mit einem weltweiten Angebotsüberschuss von knapp einer Million Barrel pro Tag. Dieser strukturelle Überhang wird voraussichtlich weiterhin Druck auf die Preise ausüben, sofern die diplomatischen Gespräche in Genf keine gegenteiligen Impulse liefern.
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