ÖGK zeichnet 593 Betriebe mit Gesundheits-Gütesiegel aus
20.03.2026 - 00:00:34 | boerse-global.deDie Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) hat das begehrte Gütesiegel für Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) an 593 Unternehmen verliehen. Die Auszeichnung gilt bis 2028 und würdigt nachhaltiges Engagement für die Gesundheit der Belegschaft.
Rekord: Fast 600 Betriebe ausgezeichnet
Im März 2026 erreichte die Verleihung des BGF-Gütesiegels einen neuen Höhepunkt. Insgesamt 593 Betriebe aus ganz Österreich erhielten die offizielle Anerkennung. Damit profitieren aktuell rund 749.600 Beschäftigte in über 2.700 zertifizierten Unternehmen von den Standards.
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Die regionale Verteilung zeigt eine breite Beteiligung: In Niederösterreich nahmen 179 Betriebe die Auszeichnung entgegen, in der Steiermark 79 und in Tirol 48. Zusätzlich prämierte die Versicherungsanstalt BVAEB 63 Dienststellen des öffentlichen Sektors.
Was zeichnet einen gesunden Betrieb aus?
Das seit 2004 vergebene Gütesiegel setzt auf systematische Ansätze. Einfache Obstkörbe reichen nicht aus. Geprüft wird, ob Gesundheitsförderung fest in der Unternehmenskultur verankert ist.
Die Maßnahmen der ausgezeichneten Betriebe sind vielfältig. Sie reichen von ergonomischen Büroeinrichtungen und flexiblen Arbeitszeiten bis zu Achtsamkeitstrainings und Stressprävention. Auch psychosoziale Beratung und Führungskräfteentwicklung gehören zum Repertoire. Ziel ist eine messbar höhere Arbeitszufriedenheit.
Politik und Kassen sehen klaren Nutzen
Hochrangige Vertreter aus Politik und Gesundheitswesen begleiteten die Verleihungen. Bundesministerin Korinna Schumann betonte die zentrale Rolle des Arbeitsplatzes für die Prävention. Hier ließe sich ein Großteil der Bevölkerung erreichen.
ÖGK-Obmann Peter McDonald und FGÖ-Leiter Klaus Ropin unterstrichen den systematischen Nutzen. Die betriebliche Gesundheitsförderung biete eine einzigartige Chance, Menschen unabhängig von ihrer sozialen Stellung zu erreichen.
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Warum investieren Unternehmen in Gesundheit?
Branchenbeobachter deuten den Ansturm auf das Gütesiegel als Paradigmenwechsel. In Zeiten des Fachkräftemangels wird Gesundheitsmanagement zum Wettbewerbsvorteil im Recruiting.
Unternehmen mit etablierten BGF-Strukturen verzeichnen oft geringere Fehlzeiten, weniger Fluktuation und höhere Produktivität. Viele Betriebe, wie die Stadt Salzburg, erhalten das Siegel bereits zum wiederholten Mal. Das zeigt: Es geht nicht um kurzfristige PR, sondern um dauerhafte Veränderung.
Wie geht es nach 2028 weiter?
Die jetzt ausgezeichneten Betriebe dürfen das Gütesiegel bis 2028 führen. Experten erwarten, dass sich noch mehr Unternehmen dem kostenlosen Programm anschließen werden.
Künftig dürften psychische Resilienz und die Folgen von Digitalisierung stärker in den Fokus rücken. Das BGF-Netzwerk plant, seine Beratung auszubauen, um auch kleinen Betrieben den Zugang zu erleichtern. Die Investition in gesunde Arbeitswelten entlastet das Gesundheitssystem und stärkt den Wirtschaftsstandort.
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