NVIDIA, Allianz

NVIDIA und Meta starten Allianz für KI-Supercomputer

20.02.2026 - 00:02:11 | boerse-global.de

Meta wird Millionen von NVIDIAS Spitzen-GPUs und -CPUs einsetzen, um hyperskalige Rechenzentren für KI aufzubauen. Die tiefe Co-Design-Partnerschaft zielt auf die Entwicklung einer persönlichen Superintelligenz ab.

NVIDIA und Meta schmieden eine mehrjährige Technologie-Allianz, um Metas KI-Infrastruktur der nächsten Generation aufzubauen. Die Partnerschaft soll den Weg zu einer „persönlichen Superintelligenz“ ebnen.

Strategischer Schulterschluss der Tech-Giganten

Die Zusammenarbeit geht weit über ein reines Kunden-Lieferanten-Verhältnis hinaus. Meta wird in den kommenden Jahren Millionen von NVIDIA-GPUs und -CPUs der aktuellen und künftigen Generationen in seinen Rechenzentren einsetzen. Das Ziel ist eine tiefe Co-Design-Partnerschaft, die die Zukunft des hyperskaligen KI-Computings prägen soll. Für NVIDIA festigt das Milliarden-Deal seine Rolle als unverzichtbarer Motor der KI-Revolution.

Hardware-Offensive: Von Blackwell zu Rubin

Herzstück der Allianz ist Metas Zugriff auf NVIDIAS Spitzenhardware. Dazu zählen Millionen der aktuellen Blackwell-GPUs und künftiger Rubin-Architektur-Accelerator. Besonders bemerkenswert: Meta wird als erstes Unternehmen NVIDIAS Arm-basierte Grace-CPUs im großen Maßstab eigenständig einsetzen – ein strategischer Abschied von herkömmlichen Server-Konfigurationen mit Prozessoren anderer Hersteller. Schon nächstes Jahr könnten die nächsten Vera-CPUs folgen. Diese enge Integration soll die Leistung pro Watt entscheidend verbessern.

Netzwerk und Datenschutz als Schlüssel

Um die Millionen Prozessoren zu verbinden, setzt Meta auf NVIDIAS Spectrum-X Ethernet-Netzwerkplattform. Sie gewährleistet die nötige, vorhersehbare Performance mit niedriger Latenz für moderne KI-Workloads. Im Bereich Datenschutz kommt NVIDIA Confidential Computing zum Einsatz, zunächst beim Messengerdienst WhatsApp. Die Technologie ermöglicht leistungsstarke KI-Funktionen, während die Vertraulichkeit der Nutzerdaten gewahrt bleibt. Diese Ansätze sollen später auf andere Meta-Dienste ausgeweitet werden.

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KI-Wettlauf der Tech-Konzerne eskaliert

Das Abkommen signalisiert: Die Ära der spekulativen KI-Entwicklung ist vorbei. Ein industrialisierter „Wettlauf der Tech-Giganten“ um die beste Infrastruktur hat begonnen. Mit dem gesicherten Zugang zu NVIDIAS Technologie-Pipeline für die kommenden Jahre setzt Meta alles auf eine Karte: Wer über die leistungsfähigste Recheninfrastruktur verfügt, wird die nächste Phase des Internets dominieren. Die Nachfrage nach KI-Hardware beschleunigt sich weiter.

Auf dem Weg zur Superintelligenz

Die langfristige Vision beider Partner ist die Schaffung einer „persönlichen Superintelligenz“ – einer KI, die menschliche kognitive Fähigkeiten übertrifft. Dafür sind Rechenkapazitäten in nie dagewesenem Umfang nötig. Metas Plan, Dutzende hyperskalige Rechenzentren mit der in dieser Partnerschaft gesicherten Technologie auszubauen, legt das Fundament für dieses ehrgeizige Ziel. Die gemeinsame Optimierung von KI-Modellen und Hardware wird die Entwicklung in der gesamten Branche bis zum Ende des Jahrzehnts prägen.

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