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NVIDIA RTX 50-Serie: Laptop-Vorbestellungen starten Ende Februar

12.02.2026 - 09:13:12

NVIDIA startet Vorbestellungen für Notebooks mit der neuen GeForce RTX 50-Serie am 25. Februar. Die Verfügbarkeit bleibt angesichts anhaltender Lieferengpässe bei Desktop-Karten jedoch ungewiss.

NVIDIAs neue Grafikkarten-Generation für Laptops kommt im März – doch die Verfügbarkeit bleibt der große Unsicherheitsfaktor. Das Unternehmen hat den Start der Vorbestellungen für Notebooks mit der neuen GeForce RTX 50-Serie auf den 25. Februar festgelegt. Die ersten Geräte sollen im März ausgeliefert werden. Diese Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender, massiver Lieferengpässe bei den Desktop-Versionen der RTX 5090 und 5080.

Strategischer Rollout für mobile Geräte

Nach der Vorstellung auf der CES 2025 konkretisiert NVIDIA nun den Fahrplan für die mobile Blackwell-Architektur. Ab dem 25. Februar nehmen Partner wie ASUS, MSI, Razer, Lenovo und HP Vorbestellungen für High-End-Laptops entgegen. Diese werden mit den leistungsstarken GPUs RTX 5090, RTX 5080 und RTX 5070 Ti ausgestattet sein.

Die Verfügbarkeit der ersten Modelle ist für März geplant. Die mobile Serie verspricht deutliche Effizienzgewinne gegenüber der Vorgängergeneration Ada Lovelace. Treiber dieser Entwicklung sind die neue DLSS 4-Technologie und verbesserte Raytracing-Fähigkeiten. Die Einführung einer „Ti“-Variante bei der RTX 5070 für Notebooks zeigt, wie aggressiv NVIDIA den Markt für High-End-Gaming in WQHD-Auflösung bedienen will.

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Die Preise werden im Premium-Segment angesiedelt sein: Einsteigermodelle mit RTX 5070 Ti dürften bei etwa 1.600 Euro beginnen. Top-Geräte mit der RTX 5090 könnten je nach Ausstattung leicht über 3.000 Euro kosten.

Anhaltende Knappheit bei Desktop-Karten

Während der mobile Start vorbereitet wird, bleibt die Lage bei Desktop-Grafikkarten angespannt. Seit dem Verkaufsstart der RTX 5090 und 5080 am 30. Januar herrscht praktisch gähnende Leere in den Regalen. Die Karten waren innerhalb von Sekunden ausverkauft.

Die Lieferketten in Nordamerika und Europa bleiben kritisch unterversorgt. Auf dem Graumarkt explodieren die Preise: Die RTX 5090 mit UVP von 1.999 US-Dollar wird teils für über 3.000 Euro gehandelt. Hinter den Engpässen stehen die enorme Nachfrage und die knappe Fertigungskapazität bei TSMC. NVIDIA muss die Chip-Produktion zwischen profitablen Enterprise-Beschleunigern und Consumer-Grafikkarten aufteilen.

Hoffnungsträger Mid-Range: RTX 5070 Ti kommt bald

Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die erschwinglicheren Modelle. Die Desktop-Version der RTX 5070 Ti soll bereits am 20. Februar auf den Markt kommen. Sie zielt auf den Sub-1.000-Euro-Markt und soll Gamern einen Zugang zur Blackwell-Technologie bieten, für die die 80er und 90er Serie zu teuer sind.

Die Standard-RTX 5070 wird voraussichtlich im März folgen. Diese Mid-Range-Karten sind für NVIDIA entscheidend, da der Kernumsatz im Gaming-Segment im Bereich von 500 bis 800 Euro liegt. Händler befürchten jedoch, dass die Lieferprobleme der High-End-Modelle auch diese Karten treffen könnten.

Marktanalyse: Gestaffelter Launch bei knappen Chips

Der gestaffelte Rollout der RTX 50-Serie unterstreicht NVIDIAs Strategie, hochprofitabele Produkte zu priorisieren und knappe Halbleiter-Ressourcen zu managen. Durch die zeitliche Trennung von Desktop- und Laptop-Modellen will das Unternehmen das Marktinteresse im ersten Quartal 2025 hochhalten.

Der Vorbestelltermin am 25. Februar ist strategisch klug gewählt, um in den USA die Steuerrückzahlungen abzuschöpfen. Der Erfolg hängt maßgeblich davon ab, ob die Partner genügend GPU-Nachschub für die Vorbestellungen erhalten. Die Erfahrung mit den Desktop-Karten legt nahe: Wer im März ein Gerät erhalten will, muss am 25. Februar früh und schnell sein.

Die Branche beobachtet nun gespannt die Einführung von DLSS 4 in neuen Spielen. Die Fähigkeit der Software-Entwickler, die neuen KI-gestützten Features zu nutzen, wird zum entscheidenden Unterschied gegenüber Wettbewerbern wie AMD werden. Deren Antwort mit der nächsten Grafikkarten-Generation wird noch in diesem Jahr erwartet.

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