Nvidia investiert 30 Milliarden Euro direkt in OpenAI
20.02.2026 - 18:28:39 | boerse-global.deNvidia festigt seine Allianz mit dem KI-Pionier OpenAI durch eine direkte Kapitalbeteiligung in Rekordhe. Der Chipriese steigt damit vom wichtigsten Zulieferer zum strategischen Investor auf ? und verändert das Kräftefeld der künstlichen Intelligenz grundlegend.
Die finale Vereinbarung über rund 30 Milliarden Euro könnte bereits an diesem Wochenende unterzeichnet werden. Sie ersetzt einen deutlich größeren, aber unverbindlichen Infrastruktur-Deal aus dem September 2025. Das Investment ist Teil einer historischen Finanzierungsrunde, mit der OpenAI über 100 Milliarden Euro einsammeln will. Die Bewertung des ChatGPT-Erfinders könnte dadurch auf bis zu 830 Milliarden Euro steigen.
Der neue Vertrag beendet Monate der Unsicherheit. Ursprünglich hatte Nvidia im Herbst 2025 eine Absichtserklärung über 100 Milliarden Dollar für den Aufbau von OpenAIs Recheninfrastruktur bekannt gegeben. Doch diese Vereinbarung war nicht bindend ? und geriet ins Stocken. In regulatorischen Einreichungen musste Nvidia selbst einräumen, dass für den Abschluss ?keine Gewissheit? bestehe.
Jetzt schafft die direkte Aktienbeteiligung Klarheit. Sie stellt die strategische Partnerschaft der beiden KI-Schwergewichte auf eine solide finanzielle Grundlage. Die CEOs beider Unternehmen, Jensen Huang (Nvidia) und Sam Altman (OpenAI), hatten zuletzt öffentlich betont, dass die Zusammenarbeit intakt sei.
Historische Finanzierungsrunde für OpenAI
Nvidias Investment ist nur der Anfang. OpenAI will insgesamt mehr als 100 Milliarden Euro frisches Kapital beschaffen. Diese Summe unterstreicht den immensen Finanzbedarf für die Entwicklung von KI-Spitzenmodellen. Die Bewertung des Unternehmens vor der Finanzierung (?pre-money?) liegt bei etwa 730 Milliarden Euro.
Weitere Technologie- und Investment-Giganten verhandeln über eine Beteiligung. Dazu gehören SoftBank, Amazon und der bestehende Schlüsselpartner Microsoft. Auch der tech-orientierte Staatsfonds MGX aus Abu Dhabi könnte einsteigen. Das breite Interesse globaler Player zeigt das Vertrauen in OpenAIs Weg ? und seine zentrale Rolle für die Zukunft der KI.
Symbiose zwischen Chip-Designer und KI-Entwickler
Die Partnerschaft ist von grundlegender Abhängigkeit geprägt. OpenAIs Modelle ? von GPT-4 bis zu neuesten Projekten ? brauchen Nvidias Hochleistungs-GPUs für Training und Betrieb. Ein Großteil des frischen Kapitals dürfte direkt in Hardware und Rechenleistung von Nvidia fließen. Das sichert dem Chip-Hersteller massive, stetige Einnahmen.
Für Nvidia ist das Investment strategische Notwendigkeit. Der Wettbewerb auf dem KI-Chip-Markt verschärft sich durch Rivalen und eigene Chip-Entwürfe großer Cloud-Anbieter. Die direkte Beteiligung am größten Kunden schafft einen mächtigen Schutzgraben. Nvidia wird damit vom Lieferanten zum Kernpartner in OpenAIs ehrgeiziger Roadmap.
Reifung des KI-Investment-Markts
Die Neuausrichtung adressiert auch Marktbedenken zum Thema ?zyklische Finanzierung?. Dabei investiert ein Zulieferer in einen Kunden, der das Geld dann für dessen Produkte ausgibt. Nvidias Beteiligung ohne verpflichtenden Abnahme-Vertrag wirkt nun eher wie eine langfristige Wette auf das Wachstum des gesamten KI-Ökosystems.
Die Branche zeigt mit diesem strukturierten Deal Reife. Die ursprüngliche, astronomische Summe von 100 Milliarden Dollar hatte Fragen zur Nachhaltigkeit und den Verbrennungsraten aufgeworfen. Die nun konkretisierte Equity-Beteiligung ? obwohl immer noch gewaltig ? gibt Investoren mehr Planungssicherheit und könnte die Stimmung stabilisieren.
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Ambitionen bis 2030
Das frische Kapital treibt OpenAis aggressive Expansion voran. Das Unternehmen plant Berichten zufolge bis 2030 bis zu 600 Milliarden Euro in Recheninfrastruktur zu investieren. Diese Zahl illustriert den schier unglaublichen Maßstab seiner Ambitionen. Mit dem neuen Kriegsbudget kann sich OpenAI prioritären Zugang zu modernsten Chips und der benötigten Energie für nächste Modell-Generationen sichern.
Der erfolgreiche Abschluss dieser Finanzierungsrunde könnte auch den Weg für einen Börsengang ebnen. Dieser wird für Ende 2026 ins Auge gefasst. Während die Verhandlungen nun zum Abschluss kommen, wird Nvidias Investment nicht nur die Finanzstruktur der Partnerschaft neu gestalten. Es definiert die strategischen Allianzen neu, die das nächste Jahrzehnt technologischer Innovation dominieren werden.
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