Nvidia, Aktie

Nvidia Aktie: Zahlen im Fokus

25.02.2026 - 07:30:34 | boerse-global.de

Nvidias Quartalsbericht gilt als Schlüsselereignis für die KI-Branche. Analysten erwarten starke Zahlen, blicken aber auf Nachfrage, Margen und den Ausblick.

Heute Abend dürfte es an den KI-Märkten still werden – zumindest bis Nvidia nach US-Börsenschluss seine Quartalszahlen vorlegt. Viele Analysten nennen den Bericht das wichtigste Earnings-Event des Quartals, weil er nicht nur über die Stimmung bei einem Unternehmen entscheidet, sondern über den Takt der gesamten KI-Investitionswelle. Entscheidend ist dabei weniger „ob“ Nvidia wächst, sondern wie robust Nachfrage, Margen und Ausblick wirklich bleiben.

Warum dieser Bericht so wichtig ist

Für das abgelaufene Geschäftsquartal (Ende: 25. Januar) erwarten Analysten laut LSEG rund 66 Mrd. US-Dollar Umsatz, etwa +68% im Jahresvergleich. Beim Gewinn je Aktie liegen die Schätzungen bei 1,53 US-Dollar nach 0,89 US-Dollar im Vorjahr. Nvidia selbst hatte zuvor 65 Mrd. US-Dollar Umsatz (±2%) in Aussicht gestellt.

Interessant ist der Trend hinter den Zahlen: Nvidia hat die Umsatzerwartungen der Wall Street zwar 13 Quartale in Folge übertroffen – laut Reuters zuletzt aber mit kleiner werdendem „Puffer“. Genau hier liegt die Spannung: Reicht die Dynamik weiterhin für klare Übertreffungen, oder normalisiert sich das Tempo?

Big Tech hält die Nachfrage hoch

Der Nachfrage-Unterbau kommt weiterhin von den größten Kunden. Alphabet, Microsoft, Meta und Amazon wollen 2026 zusammen laut Yahoo Finance 650 Mrd. US-Dollar in KI-Kapitalausgaben stecken. Das ist das Futter für Nvidias Chip-Ökosystem.

Zusätzlich sorgt Meta für ein greifbares Signal: Der Konzern hat Mitte Februar eine mehrjährige strategische Partnerschaft angekündigt und will Millionen der neuesten Nvidia-Chips kaufen – darunter Blackwell- und Rubin-GPUs sowie CPUs und Netzwerktechnik. Finanzdetails wurden nicht genannt, aber die Stückzahlen zeigen, wie stark die Infrastrukturseite weiter skaliert.

Konkurrenz, Groq – und China als Joker

Trotz dominanter Stellung wächst der Druck durch Alternativen. Reuters berichtet, Google habe einen Deal, um Anthropic mit eigenen TPU-Chips zu beliefern – und spreche zudem mit Meta über Custom-Silicon. Solche Projekte treffen Nvidia nicht sofort, können aber mittelfristig Preissetzungsmacht und Wachstumskurve beeinflussen.

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Strategisch hat Nvidia reagiert: Ende Dezember wurde die Übernahme des KI-Chip-Startups Groq (Bericht: rund 20 Mrd. US-Dollar) abgeschlossen. Groq bringt Inference-Technologie ins Portfolio – ein Bereich, in dem spezialisierte ASIC-Lösungen zuletzt an Zugkraft gewonnen haben. In der heutigen Telefonkonferenz erwarten Wedbush-Analysten laut CNBC deshalb konkretere Hinweise zur Produkt-Roadmap rund um Groq.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibt China. Ein US-Handelsministerium-Vertreter sagte diese Woche in einer Anhörung, dass Nvidias H200 nach seinem Kenntnisstand noch nicht an chinesische Kunden geliefert worden sei. CEO Jensen Huang hatte Ende Januar laut Reuters erklärt, er hoffe auf grünes Licht; die Lizenz werde finalisiert. Selbst wenn hier Bewegung reinkommt: Die modernsten Blackwell-Chips bleiben durch US-Exportregeln weiter eingeschränkt.

Im Kursbild zeigt sich bislang eher Zurückhaltung: Der Schlusskurs lag gestern bei 163,76 €, seit Jahresanfang steht ein Plus von 1,65% zu Buche.

Zum nächsten klaren Orientierungspunkt wird damit der Ausblick nach den Zahlen: Bestätigt Nvidia die hohe Nachfrage samt Zeitplan für die nächste Plattform-Generation, dürfte das die Erwartungshaltung für das April-Quartal (Konsens: rund 72 Mrd. US-Dollar Umsatz) untermauern; fällt der Ton vorsichtiger aus, könnte die Debatte um Konkurrenz, Exportgrenzen und Normalisierung des Übererfüllungs-Trends schnell lauter werden.

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