Nvidia Aktie: Groq-Deal enthüllt
26.02.2026 - 05:51:34 | boerse-global.deNvidia hat mit Rekordergebnissen für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2026 überzeugt – und gleichzeitig Details zu einem milliardenschweren Deal mit dem KI-Startup Groq offengelegt. Was zunächst wie eine klassische Übernahme klang, entpuppt sich als strategischer Schachzug mit Hintertür.
Rekordzahlen dank Rechenzentren
Im vierten Quartal bis zum 25. Januar 2026 erzielte Nvidia einen Umsatz von 68,1 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 73 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,62 Dollar und übertraf damit die Erwartungen der Analysten. Für das gesamte Geschäftsjahr 2026 kletterte der Umsatz um 65 Prozent auf 215,9 Milliarden Dollar.
Treiber des Wachstums bleibt das Rechenzentrumsgeschäft, das allein 62,3 Milliarden Dollar Umsatz im Quartal beisteuerte – 75 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch die Gaming-Sparte legte mit 3,7 Milliarden Dollar und einem Plus von 47 Prozent kräftig zu.
Für das laufende erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 stellt Nvidia rund 78 Milliarden Dollar Umsatz in Aussicht – deutlich über den Markterwartungen. Dabei ausdrücklich nicht eingerechnet: mögliche Umsätze mit Rechenzentren in China.
Groq-Deal ist keine klassische Übernahme
Während des Quartals verkündete Nvidia einen Deal mit dem KI-Chip-Startup Groq, der zunächst für Aufsehen sorgte. Berichten zufolge hat Nvidia für rund 20 Milliarden Dollar einen Großteil der Groq-Assets erworben – aber nicht das gesamte Unternehmen. Stattdessen handelt es sich um eine nicht-exklusive Lizenzvereinbarung für Groqs Inferenz-Technologie, kombiniert mit der Übernahme von Schlüsselpersonal, darunter Gründer Jonathan Ross.
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Groq selbst bleibt als eigenständiges Unternehmen bestehen, das GroqCloud-Geschäft läuft weiter. In einem internen Memo erklärte CEO Jensen Huang, man wolle „Groqs Low-Latency-Prozessoren in die NVIDIA AI Factory-Architektur integrieren", um die Plattform für Echtzeitanwendungen zu erweitern. Öffentlich relativierte Huang später: Die Technologie sei „wirklich interessant" für bestimmte Anwendungsfälle, werde aber nicht die bestehende Rechenzentrum-Roadmap ersetzen.
Mit dieser Konstruktion sichert sich Nvidia innovative Technologie und Talente – und umgeht gleichzeitig einen Teil der regulatorischen Hürden, die eine klassische Übernahme mit sich gebracht hätte.
Ausblick und Dividende
Die Aktie zeigte nach Veröffentlichung der Zahlen im nachbörslichen Handel positive Tendenzen. Nvidia kündigte zudem eine Quartalsdividende von 0,01 Dollar je Aktie an, zahlbar am 1. April 2026. Die operative Marge liegt bei soliden 75,2 Prozent auf Non-GAAP-Basis – ein Zeichen für die hohe Profitabilität des Geschäfts.
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