Nvidia Aktie: Die Stunde der Wahrheit
24.02.2026 - 18:36:07 | boerse-global.deNvidia ist im schwierigen Börsenjahr 2026 bislang der einzige Tech-Gigant, der sich dem allgemeinen Abwärtstrend entziehen konnte. Doch vor den morgigen Quartalszahlen wächst an der Wall Street die Anspannung: Rechtfertigen die massiven Infrastruktur-Ausgaben weiterhin das rasante Wachstum oder droht die befürchtete KI-Blase? Während Konkurrenten schwächeln, muss der Chiphersteller nun beweisen, dass der Investitionszyklus noch lange nicht am Ende ist.
Extrem hohe Messlatte
Die Erwartungen an den morgigen Mittwoch sind gigantisch. Analysten rechnen für das abgelaufene vierte Quartal mit einem Umsatzsprung von 68 Prozent auf rund 66 Milliarden Dollar. Auch die Profitabilität soll weiter zulegen, mit einer erwarteten Bruttomarge von etwa 75 Prozent. Zwar hat Nvidia die Prognosen in den letzten 13 Quartalen in Folge übertroffen, doch der Vorsprung gegenüber den Schätzungen schmolz zuletzt dahin.
Ein Blick auf den aktuellen Kurs von 164,16 Euro zeigt, dass viel Optimismus bereits eingepreist ist. Seit Jahresanfang liegt die Aktie mit einem Plus von 1,90 Prozent im grünen Bereich – eine Ausnahmeerscheinung in einem Marktumfeld, in dem andere Billionen-Dollar-Konzerne zweistellige Verluste hinnehmen mussten.
Milliarden-Investitionen treffen auf Skepsis
Treibende Kraft hinter den Zahlen bleiben die sogenannten Hyperscaler. Google-Mutter Alphabet, Microsoft, Meta und Amazon planen für 2026 kombinierte Investitionen von fast 700 Milliarden Dollar in die KI-Infrastruktur. Untermauert wird dies durch eine erst letzte Woche verkündete strategische Partnerschaft mit Meta, die den Kauf von Millionen neuer Nvidia-Chips vorsieht.
Dennoch mischen sich Warnsignale in die Erfolgsgeschichte. Berichten zufolge entwickeln Großkunden vermehrt eigene, günstigere KI-Chips. Nvidia reagierte darauf strategisch mit der 20 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Startups Groq im Dezember. Für Unruhe sorgte zudem die Meldung, dass Nvidia ein geplantes Investment in OpenAI offenbar drastisch von 100 auf 30 Milliarden Dollar gekürzt hat. Marktbeobachter werten dies als mögliches Indiz dafür, dass selbst das Nvidia-Management Grenzen im aktuellen Ausgabenrausch sieht.
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Engpässe und China-Hoffnung
Neben der Nachfrageseite bleibt die Produktion ein Nadelöhr. Die Fertigungskapazitäten beim Partner TSMC sind weiterhin knapp, was das Übertreffen der ohnehin hohen Absatzziele erschwert.
Ein potenzieller Lichtblick ist dagegen der chinesische Markt. CEO Jensen Huang hofft auf eine Exportgenehmigung für den neuen H200-Chip. Sollte sich hier eine Öffnung abzeichnen, könnte dies als neuer Katalysator für die Umsatzentwicklung wirken.
Entscheidend für die weitere Kursrichtung wird der Ausblick sein, den das Management am Mittwoch präsentiert. Insbesondere Updates zum Auftragsbestand – zuletzt bei 500 Milliarden Dollar – und Details zur Markteinführung der neuen Vera-Rubin-Systeme werden zeigen, ob die Sonderstellung der Aktie gerechtfertigt bleibt.
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