Northern Dynasty Aktie: Kurssturz
22.02.2026 - 06:40:42 | boerse-global.deDas milliardenschwere Pebble-Projekt in Alaska steht vor einer ungewissen Zukunft. Nachdem das US-Justizministerium ein Veto der Umweltschutzbehde EPA unterstützt hat, sieht sich Northern Dynasty Minerals mit einer massiven juristischen Hürde konfrontiert. Für das Unternehmen steht damit der Zugang zu einem der weltweit größten unerschlossenen Kupfer- und Goldvorkommen auf dem Spiel.
Hintergrund der jüngsten Turbulenzen ist ein am vergangenen Dienstag eingereichter Schriftsatz des US-Justizministeriums (DOJ). Darin stützt die Behörde vor einem alaskischen Bundesgericht die Entscheidung der Umweltschutzbehörde EPA, das Pebble-Vorhaben zu blockieren. Die EPA begründet ihren Widerstand mit dem Schutz des Bristol-Bay-Gebiets, einer der weltweit wichtigsten Regionen für Rotlachse. Laut der Behörde drohe durch den Bergbau und die geplante Abfallentsorgung die Zerstörung von über 2.000 Hektar wertvoller Feuchtgebiete.
Northern Dynasty wehrt sich vehement gegen diese Einschätzung. Die Tochtergesellschaft Pebble Limited Partnership bezeichnete die Position des Justizministeriums als widersprüchlich und spekulativ. Das Unternehmen argumentiert, dass die EPA ihre Kompetenzen überschreite und wissenschaftliche Gutachten ignoriere, die eine sichere Umsetzung des Projekts belegen würden. Kann das Unternehmen den Widerstand aus Washington auf juristischem Weg noch brechen?
Massive Verluste nach Gerichts-News
Das Potenzial des Standorts ist laut einer Studie aus dem Jahr 2023 gewaltig: Über eine Laufzeit von 20 Jahren könnten dort 6,4 Milliarden Pfund Kupfer und 7,4 Millionen Unzen Gold gefördert werden. Die Aussicht, dass dieses Vorhaben dauerhaft gestoppt bleibt, löste bei Anlegern Fluchtreflexe aus.
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Die Reaktion an den Märkten fiel entsprechend drastisch aus. Nach dem jüngsten Kursrutsch notierte die Aktie zum Wochenschluss am Freitag bei 1,11 Euro, was einem Minus von fast 40 Prozent innerhalb der letzten sieben Tage entspricht. Damit wird der Titel aktuell weit unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 1,76 Euro gehandelt.
So geht es weiter
Die juristische Auseinandersetzung geht nun in die nächste entscheidende Phase. Northern Dynasty plant, bis zum 15. April 2026 eine detaillierte Antwort auf den Schriftsatz des Justizministeriums einzureichen, um das Projekt doch noch durch das Genehmigungsverfahren zu bringen. Während die Rechtsvertreter des Unternehmens parallel versuchen, Vergleichsoptionen mit der EPA zu prüfen, verdeutlicht der Fall das tiefe Spannungsfeld zwischen der Rohstoffsicherung und strengen Naturschutzauflagen in den USA.
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