Northern Data Aktie: GPU-Auslastung überzeugt
09.04.2026 - 22:07:44 | boerse-global.deNorthern Data meldet für das erste Quartal 2026 eine operative Stabilisierung. Während die GPU-Infrastruktur im März eine Spitzen-Auslastungsrate von 85 % erreichte, zeigt sich der Aktienkurs mit einem Jahresminus von knapp 40 % weiterhin schwer gezeichnet. Das Management setzt nun auf gezielte Asset-Verkäufe, um den teuren Ausbau der KI-Sparte zu finanzieren.
Operative Wende beim Cashflow
Die vorläufigen Zahlen für das Startquartal signalisieren eine Stabilisierung auf dem Niveau des Vorjahres. Das Unternehmen erwartet einen Umsatz zwischen 40 Mio. EUR und 42 Mio. EUR. Entscheidender für die finanzielle Stabilität ist jedoch die Profitabilität: Das bereinigte EBITDA soll zwischen 10 Mio. EUR und 15 Mio. EUR liegen. Dank der hohen Auslastung der installierten Rechenkapazitäten rechnet Northern Data für das erste Quartal erstmals mit einem positiven Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit.
Asset-Verkäufe für neues Wachstum
Um die Abhängigkeit von externen Kapitalgebern zu verringern, prüft die Führungsebene die Monetarisierung von Randbereichen (Non-Core Assets). Im Fokus stehen unbebaute Standorte mit bestehenden Stromanschlüssen sowie Verwertungsrechte am Standort Corpus Christi in Texas. Die daraus resultierenden Mittel sollen den weiteren Erwerb von NVIDIA-GPUs und den Ausbau der HPC-Infrastruktur sichern. Zum 31. März 2026 beliefen sich die liquiden Mittel auf rund 58 Mio. EUR, was dem Stand zum Jahreswechsel entspricht.
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Charttechnik und Jahresprognose
An der Börse bleibt die Lage trotz der operativen Fortschritte angespannt. Mit einem aktuellen Kurs von 8,47 € notiert die Aktie nur knapp über ihrem 52-Wochen-Tief von 8,21 €. Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist mit einem Wert von 69 jedoch bereits in den Bereich einer kurzfristigen Überhitzung vorgestoßen, was den jüngsten Kursanstieg von rund 3 % auf Wochensicht relativiert.
Für das Gesamtjahr 2026 hat sich Northern Data ein Umsatzziel von 130 Mio. EUR bis 150 Mio. EUR gesetzt. Die Erreichung dieser Spanne hängt maßgeblich von der weiteren Skalierung der KI-Cloud-Lösungen und der effizienten Auslastung der bestehenden Rechenzentrums-Kapazitäten ab.
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