Norah Jones im Rampenlicht: Jimmy Kimmel-Auftritt und neue Tour-Ankündigungen
16.03.2026 - 19:01:06 | ad-hoc-news.deStand: 16.03.2026
Von Madeleine Koenig, Musikjournalistin und Redakteurin für internationale Popkultur – spezialisiert auf Singer-Songwriter und Künstler-Kooperationen.
Norah Jones und Josh Homme bringen Sinatra-Klassiker auf Late-Night-TV
Norah Jones hat in dieser Woche einen bemerkenswerten Auftritt auf Jimmy Kimmel Live! absolviert, bei dem sie das Sinatra-Klassiker-Duett "Somethin' Stupid" zusammen mit Josh Homme von Queens of the Stone Age performte. Der Auftritt folgt auf eine bereits erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den beiden Künstlern, die am 10. Februar 2026 im Rahmen von Norah Jones' "Playing Along"-Podcast stattgefunden hatte. Dort hatten die beiden bereits mehrere Songs aufgenommen, darunter den Sinatra-Hit sowie "Make It Wit Chu", "This Lullaby" und "Kalopsia".
Die Late-Night-Performance war eine visuell und musikalisch elegante Interpretation des 1967er-Klassikers, bei der Jones an einem Klavier saß und sang, während Homme die Vokalharmonien übernahm. Diese Art von Kollaboration passt perfekt zu Norah Jones' Kunstverständnis – sie ist bekannt dafür, dass sie gerne mit etablierten und unterschiedlichen Künstlern zusammenarbeitet und dabei eine Brücke zwischen ihrem Jazz- und Soul-Einfluss und Rock-Elementen schlägt.
Offizielle Quelle
Offizielle Website von Norah Jones ->Ein etabliertes Muster: Norah Jones und ikonische Rock-Musiker
Diese Zusammenarbeit mit Josh Homme ist nicht das erste Mal, dass Norah Jones mit legendären Rock-Künstlern zusammenarbeitet. Im Jahr 2013 kollaborierte sie bereits mit Green Day-Frontman Billie Joe Armstrong für das Album "Foreverly", das sich Everly Brothers-Klassiker zur Brust nahm. Diese Neigung zu Kollaborationen mit etablierten und in der Regel älteren Musiklegenden deutet auf ein tiefes Verständnis für Musikgeschichte hin und zeigt, dass Jones nicht nur eine Künstlerin ihrer Zeit ist, sondern auch als Kulturbewahrerin fungiert.
Die Zusammenarbeit mit Homme und der gemeinsame Podcast "Playing Along" unterstreichen auch einen Trend in der modernen Musikkultur: Künstler nutzen verschiedene Plattformen – vom traditionellen Late-Night-Fernsehen bis hin zu Podcasts – um ihre Arbeit zu zeigen und neue Audienzschichten zu erreichen. Der Podcast selbst ist ein innovatives Format, das es Künstlern erlaubt, längere, weniger formale Performances zu teilen als das typische Fernsehformat erlaubt.
Norah Jones' aktuelle Tour und Diskografie
Norah Jones ist derzeit auf Tournee-Tour, um ihr 2024er Album "Visions" zu unterstützen. Die Ankündigung neuer Tourdaten im März 2026 deutet darauf hin, dass die Tour noch immer an Dynamik gewinnt und dass die Nachfrage nach Live-Performances der Künstlerin ungebrochen ist. "Visions" markiert ein stabiles Kapitel in der Karriere einer Künstlerin, die seit ihrem bahnbrechenden Debüt "Come Away with Me" im Jahr 2002 eine konstante Kraft in der Musiklandschaft geblieben ist.
Das Album "Visions" steht in der Tradition von Norah Jones' Kunstverständnis: es verbindet Soul, Jazz, Pop und Singer-Songwriter-Elemente in einem nahtlosen, leicht zugänglichen Format. Für deutschsprachige Hörer ist besonders interessant, dass Norah Jones eine große europäische Fanbase hat und regelmäßig in Deutschland, Österreich und der Schweiz auftritt. Die neuen Tourdaten könnten also auch DACH-Termine beinhalten – was für Fans in der Region besonders relevant ist.
Die "Playing Along"-Serie als digitale Kunstform
Der "Playing Along"-Podcast von Norah Jones ist ein faszinierendes Format, das zeigt, wie etablierte Künstler digitale Plattformen nutzen, um ihre Kunstform zu demokratisieren. Im Gegensatz zu früheren Jahrzehnten, in denen Künstler-Kollaborationen oft sehr formalisiert waren und nur für größere Projekte stattfanden, ermöglicht das Podcast-Format spontanere, oft persönlichere Momente. Dass Jones und Homme zusammen vier Songs aufnahmen und diese über den Podcast teilten, bevor sie auf Jimmy Kimmel Live! auftraten, zeigt einen neuen Workflow in der Musikindustrie.
Für Fans im deutschsprachigen Raum bedeutet dies auch, dass sie Zugang zu exklusivem Material haben, das nicht unbedingt auf Streaming-Plattformen verfügbar ist oder möglicherweise später in eine offizielle Veröffentlichung mündet. Der Podcast ist somit nicht nur Entertainment, sondern auch ein Archiv von Kunstmomente, die möglicherweise später Eingang in die offizielle Diskografie finden.
Josh Homme und Queens of the Stone Age – Die andere Seite der Kollaboration
Josh Homme, der Gründer und Frontman von Queens of the Stone Age, ist selbst ein vielbeschäftigter Musiker und Produzent. Seine Bereitschaft, sich an einem Sinatra-Klassiker mit Norah Jones zu beteiligen, zeigt auch seinen Willen, über Genre-Grenzen hinweg zu arbeiten. QOTSA sind für ihre Hardrockauftritte und ihre Desert-Rock-Wurzeln bekannt, aber Homme selbst hat immer eine Vorliebe für musikalische Hybridität gezeigt – sei es durch Produzent-Arbeiten oder diese Art von Cross-Genre-Kollaborationen.
Für den Sommer 2026 ist bereits bekannt, dass QOTSA als Support-Act für System of a Down in Europa unterwegs sein werden, was ein großes Tour-Event für Fans von Hardrock und Prog-Metal ist. Diese Kombination aus großem Tour-Engagement und simultanen Podcast-Kollaborationen zeigt, dass moderne Musiker in verschiedenen Dimensionen arbeiten – live, digital, auf Streaming-Plattformen und als Gäste bei anderen Künstlern.
Konzerte und Events
Norah Jones News im Kontext der modernen Musiklandschaft
Norah Jones ist mittlerweile eine etablierte Künstlerin mit einer über zwei Jahrzehnte währenden Karriere. Sie gehört zu einer Generation von Singer-Songwritern und Soul-Künstlern, die es geschafft haben, ohne die sozialen Medien-Mechanismen ihrer Zeit erwachsen zu werden und gleichzeitig in der digitalen Ära erfolgreich zu bleiben. Ihre Aktivitäten im März 2026 – von Jimmy Kimmel Live! bis zum Podcast – zeigen, dass sie weiterhin aktiv ist und ihre künstlerische Relevanz bewahrt.
Für deutschsprachige Fans ist dies aus mehreren Gründen relevant: Erstens, weil Norah Jones in Deutschland und Österreich eine solide, wenn auch nicht mainstream-dominante Fanbase hat. Ihre Musik wird oft mit Jazz, Soul und zeitgenössischem Pop assoziiert, Genres, die in der DACH-Region eine treue Anhängerschaft haben. Zweitens, weil ihre Arbeit als Künstlerin (nicht als Celebrity) respektiert wird – sie schreibt ihre Songs selbst, spielt Instrumente und hat echte künstlerische Kontrolle über ihre Projekte.
Die Bedeutung von Klassiker-Interpretationen in der modernen Musik
Die Entscheidung von Norah Jones und Josh Homme, "Somethin' Stupid" zu covern, ist nicht willkürlich. Der Song, ursprünglich 1967 von Frank und Nancy Sinatra aufgenommen, ist ein Klassiker, der eine bestimmte Art von romantischer, spielerischer Energie hat. Dass zwei Künstler aus völlig unterschiedlichen Genres und Generationen diese Song neu interpretieren, zeigt etwas Wichtiges über aktuelle Musikkultur: es gibt weniger strikte Genre-Grenzen, und etablierte Künstler fühlen sich frei, ihre Einflüsse zu erkunden.
Das ist besonders interessant für deutschsprachige Hörer, bei denen Schlager und Traditionalismus noch immer eine Rolle spielen. Norah Jones ist zwar nicht "Schlager" im klassischen Sinn, aber ihre Bereitschaft, mit Klassikern zu arbeiten und sie zu reinterpretieren, ähnelt der Tradition von deutschen und österreichischen Künstlern, die Traditionalismus mit Modernität verbinden. Dies könnte auch ein Grund sein, warum sie in der DACH-Region besser ankommt als manche ihrer amerikanischen Kollegen.
Norah Jones' künstlerische Evolution seit ihrem Debüt
Norah Jones' Karriere lässt sich grob in mehrere Phasen einteilen. Das Debütalbum "Come Away with Me" (2002) war ein massiver kommerzieller und kritischer Erfolg, der acht Grammy Awards gewann. Es war eine perfekte Mischung aus jazzy Soul, Pop und Balladen, die sowohl für Mainstream-Hörer als auch für Jazz-Enthusiasten zugänglich war.
In den folgenden Jahren experimentierte Jones mit verschiedenen Sounds – von elektronischen Elementen bis hin zu Funk und Psychedelic-Einflüssen. Alben wie "The Fall" (2009) und "Little Broken Hearts" (2012) zeigten, dass sie nicht in einer Schublade bleiben wollte. "Visions" (2024) repräsentiert eine Rückkehr zu einem klassischeren Sound, der ihre Wurzeln bewahrt, während sie gleichzeitig zeitgenössische Produktionstechniken nutzt.
Diese künstlerische Kurve ist bedeutsam für das Verständnis, warum sie jetzt mit Josh Homme und anderen etablierten Künstlern zusammenarbeitet. Sie hat sich als ernst zu nehmende Künstlerin etabliert, die Respekt von ihren Peers verdient, unabhängig von Genre.
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Ausblick: Was kommt als Nächstes?
Die neuen Tourdaten für 2026, die Anfang März angekündigt wurden, deuten darauf hin, dass Norah Jones das ganze Jahr über aktiv sein wird. Ob dies in eine neue Musik oder weitere Podcast-Episoden mündet, bleibt abzuwarten. Aber basierend auf ihrem bisherigen Verlauf ist es wahrscheinlich, dass Jones weiterhin experimentieren wird und weitere Kollaborationen mit etablierten Künstlern stattfinden werden.
Für deutschsprachige Fans ist es wichtig, die offiziellen Kanäle zu überwachen, um zu sehen, ob die neuen Tourdaten auch Termine in Deutschland, Österreich oder der Schweiz enthalten. Norah Jones hat in der Vergangenheit regelmäßig in der DACH-Region gastiert, und es ist wahrscheinlich, dass dies 2026 wieder der Fall sein wird. Fans sollten auf Plattformen wie Eventim, Bandsintown und Songkick nach Ankündigungen achten.
Insgesamt zeigen die jüngsten Entwicklungen rund um Norah Jones News, dass die Künstlerin noch immer relevant ist und dass sie aktiv an ihrer künstlerischen Entwicklung arbeitet. Die Zusammenarbeit mit Josh Homme und die neuen Tourdaten sind Zeichen einer Karriere, die sich weiterhin bewegt und evoliert, anstatt auf den Lorbeeren ihrer Vergangenheit zu ruhen.
Hinweis: Angaben zu Terminen, Tickets, Streams und Plattformen koennen sich kurzfristig aendern.
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