Nikkei, Brutaler

Nikkei 225: Brutaler Tech-Ausverkauf!

18.04.2026 - 06:00:37 | boerse-global.de

Der japanische Leitindex verliert deutlich nach Rekordhoch. Einbrechende Halbleiterwerte und Spannungen im Nahen Osten lösen einen breiten Ausverkauf aus.

Nikkei 225: Brutaler Tech-Ausverkauf! - Foto: über boerse-global.de
Nikkei 225: Brutaler Tech-Ausverkauf! - Foto: über boerse-global.de

Nach der historischen Rekordjagd am Donnerstag ist die Stimmung am japanischen Aktienmarkt schlagartig gekippt. Massive Gewinnmitnahmen im Technologiesektor und neue Sorgen um die geopolitische Lage im Nahen Osten drückten die Kurse tief ins Minus. Der Nikkei 225 beendete die Woche mit einem deutlichen Dämpfer.

Der Nikkei 225 verlor 1,75 Prozent und schloss bei 58.476 Punkten. Parallel dazu sank der breitere TOPIX um 1,41 Prozent. Händler machten vor allem die Unsicherheit über die Schließung der Straße von Hormus für die abnehmende Risikofreude verantwortlich.

Halbleiter-Werte im freien Fall

Besonders die Schwergewichte aus dem Chipsektor, die das Marktwachstum seit Jahresbeginn getragen hatten, gerieten unter massiven Verkaufsdruck. Marktbeobachter werten dies als notwendige Bereinigung nach den jüngsten Höchstständen. Die Volatilität stieg spürbar an, während Anleger vor dem Wochenende Sicherheit suchten.

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Die Kursbewegungen im Überblick:
* SUMCO Corp.: -9,99 %
* Kioxia Holdings: -9,86 %
* Sumitomo Metal Mining: -7,89 %
* Shift Inc: +11,81 %
* Nintendo: +3,50 %

Notenbank liefert keine Impulse

Bank-of-Japan-Gouverneur Kazuo Ueda lieferte derweil keine klaren Hinweise auf kommende Zinsschritte. Er betonte die Notwendigkeit, zwischen Inflationsrisiken und Wachstumsgefahren abzuwägen. Der Yen notierte zum US-Dollar bei 159,39.

Trotz des Rücksetzers bleibt der langfristige Aufwärtstrend des FTSE Japan intakt. Der Index bewegt sich innerhalb seiner 52-Wochen-Spanne von rund 166 bis 266 Punkten, wobei die Marke von 58.000 Punkten beim Nikkei als erste Unterstützung dient.

Die Markteröffnung am Montag dürfte klären, ob diese Unterstützung hält. Händler richten ihren Blick vor allem auf die geopolitischen Entwicklungen am Wochenende und Signale für die April-Sitzung der Bank of Japan. Ein erneuter Test der psychologisch wichtigen 60.000er-Marke beim Nikkei erfordert zunächst eine Stabilisierung des Halbleitersegments.

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