AKTIE IM FOKUS 2: AMD mit Kurssprung dank Mega-Deal mit Meta
24.02.2026 - 16:58:12 | dpa.de(neu: aktueller Kursverlauf)
NEW YORK (dpa-AFX) - Im Zweikampf mit Nvidia US67066G1040 beim Massenvertrieb von KI-Chips kann AMD US0079031078 am Dienstag mit einem Milliarden-Geschäft punkten. Die Aktie des Halbleiterkonzerns notierte zuletzt 6,6 Prozent höher bei 209,50 US-Dollar. Im vorbörslichen Geschäft war der Kurs um bis zu 14,4 Prozent gestiegen, nachdem gemeldet wurde, dass der Social-Media-Riese Meta US30303M1027 für seine Rechenzentren auch im großen Stil auf AMD-Prozessoren setzt. Die Papiere von Meta gaben zuletzt um 0,2 Prozent nach.
Die beiden Unternehmen gaben am Dienstag einen Ausbau ihrer Zusammenarbeit bekannt, in deren Rahmen AMD über mehrere Jahre Hochleistungsprozessoren (GPU) für KI-Anwendungen mit einer Gesamtleistung von bis zu 6 Gigawatt bereitstellen soll. Im Zuge des mehrere Zehn-Milliarden-Dollar schweren Geschäfts kann Meta bis zu 160 Millionen AMD-Aktien erhalten, was einer Beteiligung von zehn Prozent entsprechen würde. Bekannt ist Meta vor allem für seine Plattformen Facebook und Instagram.
Am Markt hieß es, die Ankündigung signalisiere, dass AMD mit dem größeren Konkurrenten Nvidia US67066G1040 mithalten könne und die Investitionen in KI-Ausrüstung weiter stiegen, auch wenn einige Anleger eine "Investitionsblase" befürchteten. Der Analyst Matt Britzman vom Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown spricht von einem "Vertrauensbeweis für AMDs KI-Hardware". Konkurrenzfähige Chips zu entwickeln sei der eine Teil einer gewaltigen Aufgabe; diese in großen Mengen anbieten zu können, sei der andere Teil.
Für Meta ist die Vereinbarung der jüngste Schritt in einer massiven Investitionsoffensive. "Meta hat beim KI-Wettrüsten gerade einen weiteren Gang höher geschaltet", kommentierte Britzman hierzu. Schon in der Vorwoche war ein großes Geschäft zwischen Meta und Nvidia bekannt gegeben worden. In Ergänzung dessen sei die Botschaft eindeutig: KI-Infrastruktur habe bei Meta oberste Priorität.
Meta-Chef Mark Zuckerberg hatte Ende Januar mit der Ankündigung für Schlagzeilen gesorgt, Hunderte von Milliarden Dollar in den Ausbau der Rechenkapazität zu investieren. Den Anlegern tat er damit aber zunächst keinen Gefallen, denn neuerdings hinterfragen sie vermehrt, ob sich hohe KI-Investitionen letztendlich lohnen. Von ihrem Ende Januar erreichten Zwischenhoch sind die Meta-Aktien bereits um mehr als 14 Prozent abgesackt. Im Februar waren dann auch die Anteile des Google-Mutterkonzerns Alphabet US02079K3059 wegen verdoppelter KI-Investitionen abgestraft worden.
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