New Order 2026: Kommt die große Deutschland-Tour?
19.02.2026 - 06:53:51 | ad-hoc-news.deNew Order sind wieder voll im Gespräch – TikTok schiebt "Blue Monday" gerade in eine neue Generation, Indie-Kids entdecken "Bizarre Love Triangle" zum ersten Mal und die Gerüchte rund um neue Europa-Daten werden jeden Tag lauter. Wer die Band schon mal live gesehen hat, weiß: Wenn Bernard Sumner den ersten Synth anwirft, fühlt sich die ganze Halle plötzlich wie ein Retro-Club in Manchester an – nur mit besserem Sound und weniger Rauch.
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Für 2026 verdichten sich die Hinweise auf weitere Europa- und speziell Deutschland-Shows. Neue Festival-Leaks, Fan-Spekulationen und frische Setlist-Details sorgen dafür, dass die Timeline voll ist mit New-Order-Content – und genau das schauen wir uns jetzt im Detail an.
Hintergründe: Die aktuellen News im Detail
Auch über 40 Jahre nach ihrer Gründung bleiben New Order eine der wichtigsten Referenzen für alles, was heute Synthpop, Indie-Electro oder Post-Punk nennt. In den vergangenen Monaten tauchten sie wieder verstärkt in internationalen Line-ups auf – von großen UK-Festivals bis hin zu ausgewählten Dates in Europa. Für Deutschland heißt das: Die Chancen auf neue Termine 2026 stehen deutlich besser als noch vor ein, zwei Jahren, als Live-Aktivität der Band eher punktuell war.
In jüngeren Interviews – meist mit britischen Musikmagazinen – haben Bernard Sumner und Stephen Morris durchblicken lassen, dass sie Live-Shows inzwischen sehr bewusst planen. Niemand in der Band will eine Nostalgie-Jukebox sein, gleichzeitig wissen sie natürlich, dass ohne "Blue Monday" oder "True Faith" einige Fans das Stadion im Kopf schon wieder verlassen. Deswegen arbeitet die Band derzeit mit kuratierten Setlists, die Klassiker, Fan-Favorites und vereinzelt Überraschungen mischen. Genau diese Haltung prägt auch die aktuelle Tourphase.
Was deutsche Fans besonders interessiert: Die Route der letzten Europa-Leg zeigte, dass man gerne in zentrale Metropolen zurückkehrt, in denen der New-Order-Kult historisch stark ist – London, Manchester, Paris, Amsterdam, Barcelona. In früheren Jahren gehörten dazu auch regelmäßig Berlin, Köln und München. Angesichts der engen Verbindungen zwischen der britischen Post-Punk-Szene und der deutschen Elektronikgeschichte (Kraftwerk, Neu!, DAF) wirkt es fast logisch, dass Deutschland bei der nächsten Runde wieder auf der Karte landen dürfte.
Auf der offiziellen Live-Seite der Band werden neue Dates erfahrungsgemäß zuerst bestätigt, bevor sie breit über Social Media geteilt werden. Gerade wer auf einen Gig in Deutschland hofft, sollte diese Quelle eng beobachten – viele Pre-Sales starten inzwischen mit extrem kurzen Vorläufen. Das ist vor allem für Gen Z-Fans relevant, die New Order vielleicht erstmals live sehen wollen und sich an diese Ticket-Dynamiken noch gewöhnen müssen.
Ein weiterer Faktor im Hintergrund: Die Band scheint gerade einen zweiten Spätsommer zu erleben. Streaming-Zahlen der großen Klassiker sind stabil hoch, in Serien-Soundtracks tauchen immer wieder Songs wie "Age of Consent" oder "Ceremony" auf. Das stärkt die Live-Nachfrage enorm. Veranstalter in Europa sehen, dass die Mischung aus älteren Fans und jungen TikTok-Entdecker:innen inzwischen gut funktioniert. Genau dieser Mix macht Deutschland-Termine 2026 wirtschaftlich attraktiv – was im Touring-Business am Ende oft den Ausschlag gibt.
Für Fans heißt das: realistische Hoffnung, aber noch keine Garantie. Es ist sehr wahrscheinlich, dass weitere Städte dazukommen – die Frage ist nur, welche. Berlin bietet sich durch seine Clubkultur und Historie als erste Option an, Köln und Hamburg sind starke Arenen-Märkte, München zieht traditionell viele Ü30-Fans aus dem gesamten Süden an. Sobald erste deutsche Daten im Netz kursieren, wird es schnell gehen – der Hype ist da, das Interesse groß und der Mythos New Order stärker denn je.
Die Setlist & Show: Was dich erwartet
Wer New Order 2026 live erleben will, sollte wissen, worauf er sich vorbereitet: keine geradlinige Rockshow, sondern ein Hybrid aus Konzert, Rave und Kollektiv-Gänsehaut. Ein Blick auf die Setlists der letzten Tourrunden zeigt, wie durchdacht die Dramaturgie inzwischen ist. Häufig startet die Band mit einem energetischen, aber nicht zu offensichtlichen Track – etwa "Crystal" vom 2001er-Album "Get Ready" oder "Regret" aus den frühen 90ern. Damit setzen sie den Ton: Gitarren, Beats, Melancholie, aber kein stumpfes Best-of-Abspulen.
Mitte des Sets finden sich dann gerne Stücke wie "Age of Consent", "Your Silent Face" oder "Temptation". Die Songs funktionieren live überraschend modern: Die Drums treiben, die Synths schieben nach vorne, und Bernard Sumner singt mit dieser typischen Mischung aus Distanz und Emotion. Gerade "Temptation" wird häufig zu einem der absoluten Fan-Höhepunkte – die extended Live-Version zieht sich in manchen Shows deutlich länger und lässt Raum für kollektives Mitsingen im Refrain.
Natürlich sind es aber die Mega-Hits, die für den legendären New-Order-Moment sorgen. "Blue Monday" kommt meist später im Set oder im Zugabenblock. Live klingt der Track druckvoller als auf Platte: die Kick dröhnt, der ikonische Synth-Bass legt eine Linie unter alles, und in modernen Arenen sorgt das Lichtdesign für konsequente Überforderung der Sinne. Viele Fans beschreiben den Moment, in dem der charakteristische Beat einsetzt, als etwas, auf das sie die gesamte Show hinfiebern.
Weitere sichere Bank im Set ist "Bizarre Love Triangle" – oft begleitet von Visuals, die sich stark an 80er-Ästhetik anlehnen, aber mit aktuellem LED-Design umgesetzt werden. Die Band schafft so eine Brücke zwischen VHS-Ära und HD-Live-Show. Auch "True Faith" taucht regelmäßig auf und sorgt mit seinem bittersüßen Text dafür, dass plötzlich selbst Leute mitsummen, die eigentlich nur ihre Eltern begleiten wollten.
Spannend für Musiknerds: New Order bauen immer wieder Joy-Division-Songs in ihre Sets ein. Klassiker wie "Love Will Tear Us Apart", "Transmission" oder "Atmosphere" erscheinen meist im Zugabenteil. Das sind die intensivsten Minuten des Abends: Auf einmal wird aus dem neonbunten New-Order-Gig eine dunklere, emotional extrem aufgeladene Erinnerung an Ian Curtis und die Ursprünge der Band. Das Publikum reagiert darauf oft erstaunlich respektvoll: weniger Smartphones, mehr Stille, die dann in lauten Applaus kippt.
Soundtechnisch sind die Shows längst auf Arena-Niveau angekommen. Die Band spielt mit zusätzlicher Live-Unterstützung, etwa durch Keyboarder und Percussion. Viele Synth-Linien werden zwar aus dem Rechner getriggert, aber das Zusammenspiel von echten Drums, Bass und Gitarren sorgt dafür, dass nichts nach Retro-Karaoke wirkt. Gerade der Bass, historisch immer ein Markenzeichen, schiebt live massiv – perfekt für große Hallen.
Visuell setzen New Order stark auf Projektionen und Licht statt auf riesige Bühnenbauten. Geometrische Formen, Glitch-Optiken, Archivbilder und abstrakte Farbflächen begleiten die Songs. Das passt zur DNA der Band: eher Kunstkollektiv als klassische Rocktruppe. Wer von modernen Popshows volle Choreos erwartet, ist hier falsch – wer auf visuell stark getaktete Momente steht, in denen Sound und Bild fast eins werden, bekommt genau das.
Zusammengezählt bedeutet das: ein Set, das sich wie ein langer Bogen anfühlt – von frühen Post-Punk-Spuren über die großen 80er-Hits bis zu neueren Tracks wie "Restless" oder "Tutti Frutti" vom Album "Music Complete". Selbst wenn du nicht jeden Song kennst, funktioniert der Flow. Und wenn die letzte Kickdrum verklungen ist, verlässt man die Halle mit dem Gefühl, ein Stück Musikgeschichte in Echtzeit erlebt zu haben – nicht als Museum, sondern als lebende, immer noch vibende Band.
Das sagt das Netz:
Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten
Auf Reddit, TikTok und in den Kommentarspalten der letzten Tourankündigungen kocht die Gerüchteküche. Ein wiederkehrendes Thema: Steht 2026 ein neues Studioalbum an – oder zumindest eine größere EP? Einige Fans verweisen auf Aussagen aus Interviews der vergangenen Jahre, in denen die Band von unveröffentlichtem Material sprach. Andere halten dagegen: New Order haben inzwischen einen Status erreicht, in dem sie nicht mehr zwangsläufig neuen Output brauchen, um Hallen zu füllen.
Ein oft geteilter Reddit-Thread dreht sich um die Idee, dass die Band an einem Projekt arbeitet, das stärker elektronisch und cluborientiert sein könnte – inspiriert von der anhaltenden Popularität von Techno, House und Acid in Europa. Grundlage dieser Spekulation sind vor allem Remixe, die in den letzten Jahren erschienen sind, sowie DJ-Sets, in denen New-Order-Tracks regelmäßig als Peak-Time-Weapon eingesetzt werden. Konkrete Beweise gibt es nicht, aber die Vorstellung, 2026 im Club einen brandneuen New-Order-Track zum ersten Mal zu hören, entfacht sichtbar Fantasie.
Auf TikTok kursieren parallel Clips aus aktuellen Shows, in denen Fans angeblich "unbekannte" Songfragmente identifiziert haben wollen. In Wahrheit handelt es sich meist um neu arrangierte Intros oder Interludes zwischen bekannten Songs. Trotzdem zeigen die Kommentare, wie hungrig vor allem jüngere Fans nach neuem Material sind: "Stell dir vor, die droppen noch einmal so etwas wie Blue Monday, aber 2026" liest man nicht nur einmal.
Ein anderes Dauerthema: Ticketpreise. Wie bei vielen Legacy-Acts sind die Preise in den letzten Jahren gestiegen. In manchen Threads sorgen Business-Seating-Optionen und VIP-Pakete für Frust – besonders bei jungen Fans, die mit kleinen Budgets unterwegs sind. Gleichzeitig berichten viele, dass die regulären Stehplätze immer noch halbwegs fair bleiben, vor allem im Vergleich zu aktuellen Pop-Superstars. Die Diskussion bleibt aber emotional: Darf ein ehemals working-class-geprägter Post-Punk-Act heute Arenapreise abrufen? Oder ist genau das der Preis dafür, dass eine Band in dieser Größenordnung mit voller Produktion und fairer Crew-Bezahlung touren kann?
Auch die Joy-Division-Songs im Set sind immer wieder Punkt von Debatten. Einige Puristen finden, dass eine New-Order-Show sich auf das eigene Material konzentrieren sollte. Die Mehrheit feiert allerdings die Einbindung als würdige Hommage. Auf Social Media schreiben viele, dass sie durch "Love Will Tear Us Apart" bei einem New-Order-Gig zum ersten Mal richtig verstanden haben, wo die Band herkommt – besonders jüngere Leute, die Joy Division eher aus Musik-Dokus kennen.
Spannend ist außerdem, wie sehr New Order in der Gen-Z-Ästhetik angekommen sind. Vintage-Merch, alte Factory-Records-Designs und minimalistische Plattencover tauchen auf Moodboards und Pinterest-Feeds auf. Manche Fans hoffen, dass eine mögliche Deutschland-Tour mit exklusiven City-Merch-Designs daherkommt – etwa einem Berlin-Shirt mit Anspielungen auf die Hansa Studios oder die Mauerzeit. Diese Wünsche tauchen regelmäßig in Insta-Kommentaren unter offiziellen Tourposts auf.
Kurz: Die Fanbasis ist aktiv, laut und kreativ. Zwischen ernsthaften Analysen der Bandgeschichte und Meme-Videos, in denen "Blue Monday" über völlig absurde Clips gelegt wird, entsteht ein lebendiger Kosmos, der zeigt: New Order sind 2026 kein Boomer-Act, sondern ein lebendiges Referenzsystem für mehrere Generationen zugleich.
Alle Daten auf einen Blick
Viele Details für 2026 werden erst nach und nach offiziell bestätigt. Um dir einen strukturierten Überblick zu geben, fassen wir typische Live- und Release-Fakten zusammen, wie sie sich aus den jüngsten Tourneen und der Bandhistorie ableiten lassen. Konkrete, tagesaktuelle Termine findest du stets zuerst auf der offiziellen Live-Seite der Band.
| Jahr | Region / Stadt | Event / Release | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| 2023–2025 | Europa (u.a. London, Paris, Amsterdam) | Ausgewählte Festival- & Arenashows | Starker Fokus auf Klassikern + Joy-Division-Songs |
| Erwartet 2026 | Deutschland (Spekulation: Berlin, Köln, München) | Mögliche neue Tour-Etappe | Hohe Nachfrage, Mischung aus Ü40-Fans & Gen Z |
| 2015 | International | Album "Music Complete" | Jüngstes Studioalbum mit Tracks wie "Restless" |
| 2001 | International | Album "Get Ready" | Rückkehr mit rockigerem Sound (u.a. "Crystal") |
| 1983 | International | Single "Blue Monday" | Eine der meistverkauften 12-Inch-Singles aller Zeiten |
| 1987 | International | Compilation "Substance" | Sammlung der wichtigsten Singles & Klassiker |
| 2024–2026 | Streaming & Social Media | Starker Zuwachs bei Jüngeren | TikTok & Serien-Soundtracks pushen Backkatalog |
Hinweis: Da Tourpläne sich schnell ändern können, gilt immer: Offizielle Bestätigung checken, bevor du Flixbus, Bahn oder Hotel buchst.
Häufige Fragen zu New Order
Um dir die Planung für mögliche Konzerte und deinen generellen New-Order-Deep-Dive zu erleichtern, haben wir die wichtigsten Fragen aus der Community gesammelt und ausführlich beantwortet.
1. Wie hoch sind die Ticketpreise für New-Order-Konzerte aktuell?
Die genauen Preise hängen stark von Stadt, Venue-Größe und Veranstalter ab, aber grob lässt sich ein Rahmen skizzieren: Für reguläre Stehplätze in Arenen und größeren Hallen lagen die Preise bei den letzten Europa-Touren meist im Bereich von rund 60 bis 90 Euro. Sitzplätze in guten Kategorien können etwas teurer sein, während Oberrang oder eingeschränkte Sicht oft etwas günstiger ausfallen. VIP-Pakete inklusive Early Entry, Merch oder spezieller Bereiche bewegen sich schnell deutlich über der 100-Euro-Marke.
Wichtig: In einigen Ländern wird mit dynamischer Preisgestaltung gearbeitet – je höher die Nachfrage, desto schneller steigen die Preise. Deshalb lohnt es sich, beim Vorverkaufsstart aufmerksam zu sein, Newsletter der Veranstalter zu abonnieren und im Zweifel früh zuzuschlagen. Sekundärmarktplätze sollte man kritisch betrachten: Offizielle Resale-Plattformen einiger Anbieter sind okay, dubiose Drittanbieter können dagegen sowohl preislich als auch rechtlich riskant sein.
2. Wie lange dauert ein New-Order-Konzert normalerweise?
Die meisten New-Order-Shows bewegen sich aktuell in einem Rahmen von etwa 90 bis 110 Minuten Spielzeit. Je nach Festival-Slot oder eigener Tour kann das variieren – bei Headline-Shows ohne strenge Curfew hat die Band mehr Freiheit, den Abend zu strecken. Typischer Ablauf: Ein kompakter, aber intensiver Hauptteil von rund 70–80 Minuten, gefolgt von einer Zugabe, in der meistens die Joy-Division-Songs und ein, zwei ganz große Hits platziert sind.
Auch wenn die Band inzwischen auf eine lange Karriere zurückblickt, ist die Performance deutlich energischer, als man erwarten könnte. Es gibt kaum Füllmomente, dafür eine dicht getaktete Abfolge von Tracks, die aus Streaming-Playlists, 80er-Partys oder Indie-Radio vertraut sind. Plan also mit einem vollen Abend: inkl. Vorband, Pausen und An- und Abreise bist du schnell bei drei bis vier Stunden Gesamtzeit.
3. Welche Songs sind für die Setlist fast sicher?
Nichts ist 100 % garantiert, aber aus den Setlists der letzten Jahre lassen sich einige Evergreens ableiten, die nahezu immer dabei sind. Dazu gehören:
- "Blue Monday" – das Herzstück jeder Show, oft spät im Set
- "Bizarre Love Triangle" – einer der größten Mitsing-Momente
- "True Faith" – emotionales Highlight mit großem Refrain
- "Temptation" – gerne in längerer Live-Version
- "Age of Consent" – Fan-Favorit mit treibendem Beat
Dazu kommen häufig Joy-Division-Klassiker wie "Love Will Tear Us Apart" oder "Transmission" in der Zugabe. Neuere Songs wie "Restless" oder "Tutti Frutti" tauchen immer wieder auf, um zu zeigen, dass New Order mehr sind als ihr 80er-Backkatalog. Wenn du dich vorbereiten willst, bietet es sich an, eine Playlist aus aktuellen Live-Setlists zu basteln – so erkennst du beim Konzert mehr Songs und kannst den Abend noch intensiver mitnehmen.
4. Sind New-Order-Konzerte eher Party oder eher emotional?
Beides – und genau das macht den Reiz aus. In manchen Momenten fühlt sich die Show an wie eine riesige 80er/Indie-Party: Menschen tanzen, springen, die Beats sind laut, die Lichter flackern. In anderen Momenten schwebt eine spürbare Melancholie durch den Raum, gerade bei Songs, in denen die Joy-Division-Vergangenheit anklingt oder die Texte besonders nachdenklich sind.
Viele Fans berichten, dass sie bei New Order gleichzeitig feiern und verarbeiten. Die Musik hat oft einen bittersüßen Kern: euphorische Synth-Hooks treffen auf Texte über Verlust, Entfremdung oder innere Konflikte. Dadurch fühlen sich die Gigs sehr zeitlos an – sie sprechen Leute an, die in den 80ern aufgewachsen sind, aber genauso auch Menschen, die 2000 oder später geboren wurden und sich in dieser Stimmung wiederfinden.
5. Lohnt sich New Order live, wenn ich die Band bisher nur aus "Blue Monday" kenne?
Kurze Antwort: ja. Längere Antwort: Auf jeden Fall, wenn du offen für Sounds bist, die irgendwo zwischen Rockband, Elektronik-Act und Indie-Urgestein liegen. "Blue Monday" ist nur ein Ausschnitt – viele andere Songs haben mindestens genauso starke Hooks, gerade weil sie live deutlich wuchtiger rüberkommen als in den Studiofassungen.
Wenn du dich vorbereiten willst, lohnt sich ein kleiner Crashkurs: Hör dir z.B. das Album "Power, Corruption & Lies", eine Best-of wie "Substance" und ein paar neuere Tracks aus "Music Complete" an. So bekommst du ein Gefühl für die Bandbreite. Aber selbst ohne Deep-Dive wirst du bei der Show schnell merken, warum so viele Acts – von Indie-Bands bis hin zu EDM-Produzenten – New Order als Referenz nennen.
6. Wie sieht das Publikum auf New-Order-Konzerten aus?
Die Mischung ist ungewöhnlich breit und gerade deshalb spannend. Du triffst dort Menschen, die New Order schon in den 80ern live gesehen haben, aber auch jede Menge jüngere Fans, die über Streaming, TikTok, Eltern oder ältere Geschwister zur Band gekommen sind. Viele Shows haben etwas von einem Generationentreffen: Vintage-Bandshirts neben Y2K-Ästhetik, Doc Martens neben aktuellen Sneaker-Drops.
Die Stimmung ist in der Regel respektvoll und entspannt. Klar, bei den großen Hits wird es voll und eng, aber die Crowd ist selten aggressiv. Wer kleiner ist oder lieber etwas Distanz zum Mosh-Bereich möchte, findet fast immer Spots mit gutem Blick und halbwegs Luft. Gerade in Deutschland, wo Venues oft ordentlich organisiert sind, lässt sich ein New-Order-Gig sehr gut planen – auch, wenn du nicht hundert Gigs pro Jahr besuchst.
7. Was sollten Erstbesucher:innen sonst noch beachten?
Ein paar praxisnahe Tipps: Check frühzeitig, ob im Venue mit Bargeld oder Cashless gezahlt wird, damit du nicht ewig an Automaten anstehst. Ohrstöpsel mitnehmen schadet nie – der Bass ist live richtig kräftig. Wenn du Merch willst, geh im Zweifel vor der Show zum Stand, denn nach dem Konzert bilden sich lange Schlangen, und beliebte Shirtgrößen sind schnell weg.
Außerdem: Plane deine An- und Abreise. Viele Arenen liegen außerhalb der City, und letzte Bahnen fahren früher, als einem lieb ist. Wenn du aus einer anderen Stadt anreist, kann sich ein günstiges Hotel in Venue-Nähe lohnen – besonders, wenn der Abend nach dem Konzert spontan noch in einem Club oder einer Bar weitergeht, in der garantiert früher oder später wieder ein New-Order-Song läuft.
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