Neues Amt Altona startet im Frühjahr als Holz-Hybrid-Vorreiter
10.02.2026 - 00:12:12Ein wegweisendes Holz-Hybrid-Gebäude in Hamburg-Altona steht kurz vor der Fertigstellung. Das „Neue Amt Altona“ wird im Mai 2026 eröffnen und setzt neue Maßstäbe für nachhaltiges Bauen und gemeinschaftliches Arbeiten. Auf dem Gelände des ehemaligen Finanzamts entsteht ein genossenschaftliches Zentrum für Kreative und soziale Initiativen.
Der Rohbau des sechsgeschossigen Komplexes ist abgeschlossen, die Fenster sind eingesetzt. Aktuell laufen die finalen Arbeiten an Fassade und Innenausbau auf Hochtouren. Getragen wird das Projekt von der gleichnamigen Genossenschaft mit fast 400 Mitgliedern.
Ökologisches Statement aus Holz und Grün
Das Gebäude kombiniert einen sanierten Altbau mit einem Neubau in reiner Holzbauweise. Vier Obergeschosse aus massivem Holz erheben sich über einem Betonsockel. Diese Konstruktion reduziert den Einsatz von Beton und Stahl deutlich und verbessert die CO₂-Bilanz.
Die Architekten setzen zudem auf einen konsequenten Low-Tech-Ansatz. Auf mechanische Klimaanlagen wird weitgehend verzichtet. Stattdessen soll eine üppige Grünfassade – die erste in Altona-Altstadt – im Sommer als natürlicher Hitzeschutz dienen. Sie wird auch neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen bieten.
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Genossenschaft schafft bezahlbare Räume
Das Projekt folgt einem genossenschaftlichen Modell und entzieht sich so der Immobilienspekulation. Langfristiges Ziel sind sichere und bezahlbare Arbeitsplätze für rund 300 Menschen. Die Nutzer werden zugleich Miteigentümer.
Das Angebot umfasst:
* Flexible Co-Working-Plätze und feste Büros
* Ateliers und Werkstätten
* Öffentliche Flächen für Gastronomie und Kultur
Das Erdgeschoss mit 700 Quadratmetern soll ein lebendiger Treffpunkt zwischen zwei belebten Straßen werden.
Vorbild für die Stadt von morgen
Experten sehen im „Neuen Amt Altona“ ein zukunftsfähiges Modell für die Stadtentwicklung. Es beantwortet die Frage, wie Städte verdichtet und gleichzeitig lebenswerter gestaltet werden können. Die Stadt Hamburg vergab das Grundstück in einem Konzeptverfahren – das genossenschaftliche Modell überzeugte mit der höchsten Punktzahl.
Könnte dieser Ansatz dem Druck auf den gewerblichen Immobilienmarkt in Metropolen begegnen? Das Projekt zeigt, dass gemeinwohlorientierte Entwicklung und hochwertige Architektur sich gegenseitig befördern können.
Countdown bis zur Eröffnung
Die letzten Monate bis zum Frühjahr 2026 sind dem Feinschliff gewidmet: Innenausbau, Grünfassade und Betriebsvorbereitung. Das Interesse an den Arbeitsplätzen ist bereits groß. Während die Aufnahme neuer Genossenschafter pausiert, vergibt der Partner betahaus Hamburg freie Plätze an externe Interessenten.
Mit seiner Eröffnung sendet das „Neue Amt Altona“ ein starkes Signal für eine Baukultur, die ökologischen und sozialen Mehrwert in den Vordergrund stellt.
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