Phishing-Welle, Zwei-Faktor-Authentifizierung

Neue Phishing-Welle umgeht selbst Zwei-Faktor-Authentifizierung

22.02.2026 - 22:18:12 | boerse-global.de

Sicherheitsexperten warnen vor Echtzeit-Voice-Phishing und manipulierten QR-Codes, die selbst starke Authentifizierungsverfahren aushebeln. KI macht Betrugsmethoden zunehmend perfekt.

Sicherheitsforscher warnen vor einer neuen Generation digitaler Betrugsversuche. Moderne Phishing-Kits hebeln selbst starke Sicherheitsvorkehrungen wie die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) in Echtzeit aus. Diese Angriffe zielen gezielt auf Smartphone-Nutzer ab.

Voice-Phishing: Der Live-Hack am Telefon

Die gefährlichste neue Masche ist das Echtzeit-Voice-Phishing. Betrüger geben sich am Telefon als Support-Mitarbeiter von Microsoft, Google oder Krypto-Plattformen aus. Während des Gesprächs lotsen sie das Opfer auf eine gefälschte Login-Seite.

Der Nutzer gibt dort seine Zugangsdaten ein – die sofort an die Täter gehen. Der Clou: Die Kriminellen kündigen die 2FA-Abfrage per SMS oder App an. Während das Opfer auf den Code wartet, passen sie ihre Phishing-Seite live an, um ihn abzufangen. Bestätigt das Opfer, haben die Angreifer vollen Zugriff.

Quishing: Der bösartige QR-Code

Parallel warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) vor „Quishing“. Kriminelle überkleben legitime QR-Codes an Parkautomaten oder Ladesäulen mit gefälschten Aufklebern.

Wer den manipulierten Code scannt, landet auf einer betrügerischen Bezahlseite. Die Masche nutzt aus, dass Nutzer auf dem Smartphone-Display die URL-Leiste oft übersehen. Das Smartphone wird so zum Einfallstor.

KI macht Betrug kaum noch erkennbar

Künstliche Intelligenz treibt die Professionalisierung voran. Phishing-Mails weisen heute kaum noch Grammatikfehler auf. KI erstellt perfekt formulierte und personalisierte Nachrichten.

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Experten prognostizieren den nächsten Schritt: KI-gestütztes Voice-Phishing mit geklonten Stimmen von Vertrauenspersonen. Die Technologie erzeugt einen psychologischen Druck, dem selbst Sicherheitsbewusste erliegen können.

Wie können Sie sich schützen?

Die neuen Angriffe zeigen: Technische Maßnahmen allein reichen nicht mehr. Ein geschärftes Bewusstsein ist entscheidend.

  • Legen Sie einfach auf: Bei unaufgeforderten Anrufen, die zu sofortigem Handeln drängen.
  • Geben Sie nie Codes am Telefon weiter: Weder Passwörter noch TANs oder 2FA-Bestätigungen.
  • Prüfen Sie Kontakte selbst: Nutzen Sie bei angeblichen Firmenanrufen nur offizielle, bekannte Kontaktwege zur Rückversicherung.
  • Seien Sie skeptisch bei QR-Codes: Scannen Sie keine Codes von unbekannten Quellen oder an manipuliert wirkenden Orten.
  • Halten Sie Ihre Software aktuell: Installieren Sie regelmäßig Updates für Betriebssystem und Apps.

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