Phishing-Welle, Banken-Alarm

Neue Phishing-Welle nutzt KI und Banken-Alarm

27.02.2026 - 00:18:54 | boerse-global.de

Verbraucherschützer warnen vor hoch entwickelten Betrugsmaschen, die mit KI täuschend echt wirken. Im Fokus stehen mobile Geräte und Kunden deutscher Banken.

Eine neue Welle hoch entwickelter Phishing-Angriffe überrollt derzeit Deutschland. Verbraucherschützer und Sicherheitsbehörden warnen vor Betrugsmaschen, die mit Hilfe von KI täuschend echt wirken. Im Visier stehen vor allem Kunden von Banken wie N26 und easybank.

Diese konkreten Warnungen liegen aktuell vor

Die Verbraucherzentrale meldet mehrere parallele Kampagnen. Eine zielt auf N26-Kunden mit dem Betreff "Handlungsbedarf: Identitätsprüfung für Ihre N26 Karte abschließen". Die Mail baut Druck auf: Eine manuelle Aktualisierung innerhalb von 24 Stunden sei nötig, um den Kontozugang zu behalten.

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Eine ähnliche Attacke betrifft easybank-Kunden. Unter dem Vorwand eines "Sicherheitschecks" und angeblicher EU-Vorgaben (PSD2) werden sie aufgefordert, Kontodaten bis zum 28. Februar zu bestätigen – sonst drohe eine Zugangssperre. Auch Kunden der Commerzbank erhalten gefälschte Mails zur "photoTAN-Registrierung". Zudem kursieren Warnungen zu gefälschten E-Mails im Namen von Volksbanken und dem ADAC.

KI macht Betrugsmails perfekt

Warum sind diese Angriffe so gefährlich? Fortschrittliche KI-Sprachmodelle sind der Brandbeschleuniger. Sie generieren fehlerfreie, stilistisch überzeugende Nachrichten in Minuten. Frühere Warnsignale wie schlechte Grammatik sind damit passé.

Die KI imitiert den Tonfall von Banken perfekt und kann jede Nachricht leicht variieren. So umgehen die sogenannten "polymorphen" Angriffe traditionelle Spam-Filter. Für Verbraucher wird es extrem schwierig, die fälschungen noch zu erkennen.

Warum Ihr Smartphone im Fokus steht

Ein klarer Trend ist die Fokussierung auf mobile Geräte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor "Smishing" – betrügerischen SMS, die zu schädlichen Links führen. Noch raffinierter ist "Quishing": Hier enthalten E-Mails einen QR-Code, den das Opfer mit dem Smartphone scannen soll.

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Dieser Trick umgeht viele Sicherheitsfilter auf Desktop-Computern. Der schädliche Link öffnet sich direkt auf dem oft schlechter geschützten Smartphone. Das Phishing-Radar der Verbraucherzentrale dokumentiert täglich neue mobile Kampagnen.

Ein Wettrüsten der Technologien

Die Strategie der Angreifer kombiniert technische Raffinesse mit psychologischer Manipulation. Sie geben sich als Autoritäten aus und setzen mit künstlichen Fristen unter Druck. Das Ziel: Opfer zu panischen Reaktionen verleiten.

Die Verteidigung rüstet ebenfalls auf. Microsoft integriert beispielsweise neue KI-basierte Sicherheitswarnungen in Microsoft 365. Diese Systeme analysieren E-Mails in Echtzeit auf verdächtige Muster. Doch die wichtigste Verteidigungslinie bleibt die eigene Wachsamkeit: Misstrauen Sie jeder unaufgeforderten Nachricht unter Druck.

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