Netflix Aktie: Übernahme unter Beschuss
23.02.2026 - 23:19:38 | boerse-global.deDer Streaming-Riese gerät unter massiven Druck. Das US-Justizministerium startete am heutigen Montag offiziell eine kartellrechtliche Untersuchung zur geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery. Gleichzeitig verschärft sich der politische Gegenwind: Präsident Donald Trump forderte am Wochenende öffentlich den Rauswurf von Aufsichtsrätin Susan Rice und drohte mit Konsequenzen.
Behörden nehmen Mega-Deal ins Visier
Das Justizministerium eröffnete die Prüfung der 83 Milliarden USD schweren Transaktion und forderte die beteiligten Parteien zur Stellungnahme bis zum 23. März auf. Die Behörde untersucht mögliches wettbewerbswidriges Verhalten. Auch Regulierer in Großbritannien und der Europäischen Union werden den Deal in den kommenden Monaten unter die Lupe nehmen.
Die Fusion würde den Marktführer mit 300 Millionen Abonnenten mit HBO Max und dessen rund 128 bis 130 Millionen Nutzern vereinen. Das Abkommen sieht eine Ausstiegsgebühr von 5,8 Milliarden USD vor, falls Behörden die Übernahme blockieren. Die Unternehmen planen den Abschluss innerhalb von 12 bis 18 Monaten nach der Abspaltung von Discovery Global im dritten Quartal 2026.
Co-CEO Ted Sarandos konterte heute die politischen Angriffe gegenüber der BBC mit klaren Worten: "Dies ist ein geschäftlicher Deal, kein politischer." Er bezeichnete die Transaktion als vertikale Fusion und wies die Einmischungsversuche zurück.
Anleger reagieren nervös
Die Aktie verlor am heutigen Montag mehr als 3 Prozent und fiel auf 76,02 USD. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 20 Prozent. Investoren wägen die erwarteten jährlichen Kosteneinsparungen von 2 bis 3 Milliarden USD gegen die erheblichen regulatorischen Risiken ab.
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Parallel läuft die Zeit für Konkurrent Paramount Skydance: Bis morgen, den 24. Februar, kann das Unternehmen ein verbessertes Gegenangebot für Warner Bros. Discovery vorlegen. Acht der weltweit führenden Investmentbanken beraten bei der Transaktion, darunter Jeffrey Hogan von Wells Fargo auf Käuferseite und Daniel Mendelow von Evercore für Warner Bros. Discovery.
Der Abschluss der Untersuchung und die Entscheidung der Kartellbehörden dürften die kommenden Monate bestimmen. Mit der Frist für Paramount Skydance am 24. Februar steht bereits morgen fest, ob ein Bieterkrieg entbrennt.
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