Neil, Young

Neil Young 2026: Kommt die Legende nochmal nach Deutschland?

18.02.2026 - 10:09:47 | ad-hoc-news.de

Neil Young ist wieder überall im Gespräch. Was läuft 2026, welche Songs, welche Tour-Gerüchte – und was heißt das für Fans in Deutschland?

Neil Young ist 2026 wieder voll im Gespräch – trotz (oder gerade wegen) seines Alters. In Foren, auf TikTok und in Kommentarspalten streiten sich Fans: Kommt er wirklich noch einmal nach Europa, vielleicht sogar nach Deutschland? Und wenn ja, spielt er dann eher Akustik-Klassiker oder dreckige E-Gitarren mit Crazy Horse? Eines ist klar: Der Hype um Neil Young reißt nicht ab – und die Diskussionen werden jeden Tag lauter.

Offizielle Neil-Young-Archive: Alle aktuellen Infos direkt von der Quelle

Von neuen Live-Mitschnitten über mögliche Albumpläne bis hin zu Tour-Spekulationen – die Fans zerlegen jedes Detail. Viele haben Neil Young vielleicht noch nie live gesehen, andere haben ihn seit den 70ern begleitet. Genau diese Mischung macht die aktuelle Stimmung so intensiv: Du spürst, dass sich hier gerade eine Generationen-übergreifende Fan-Bubble bildet – alt, jung, Vinyl-Nerds, Streaming-Kids, alle in einem Kommentar-Thread.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Wenn du im Februar 2026 "Neil Young" googelst, bekommst du eine wilde Mischung: Berichte über neue Releases in den Neil Young Archives, Rückblicke auf legendäre Alben wie "Harvest" und "Rust Never Sleeps" und eine Menge Spekulationen zu möglichen Shows in Nordamerika und Europa. Offizielle Bestätigungen für Deutschland sind Stand jetzt rar, aber die Hinweise verdichten sich.

In mehreren US-Medien war zuletzt zu lesen, dass Neil Young weiter Lust auf Live-Shows hat – allerdings zu seinen Bedingungen. In einem jüngeren Interview, das immer wieder zitiert wird, betont er sinngemäß: Er spiele nur, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, die Akustik gut ist und er sich nicht in eine reine Nostalgie-Schublade schieben lassen muss. Heißt: Wenn Tour, dann kein Standard-Classic-Rock-Programm, sondern eine Mischung, die für ihn Sinn ergibt.

Für Europa wurden in den letzten Monaten immer wieder Gerüchte über Festival-Slots gestreut. Gerade große, eher "erwachsene" Festivals in Großbritannien, Skandinavien oder Frankreich gelten als heiße Kandidaten – und: Wo Festivals sind, hängen oft ein paar Club- oder Arena-Konzerte dran. Genau da werden deutsche Fans hellhörig. Denn historisch hat Neil Young immer wieder mal in Deutschland gespielt – von Berlin und Hamburg über München bis Köln. Viele Promoter hierzulande hätten sicher Interesse, ihn noch einmal zu holen, schon allein wegen der Fanbasis, die über Jahrzehnte gewachsen ist.

Was die Studio-Seite angeht, kursieren diverse Hinweise auf weiteres Archiv-Material. Neil Young hat in den letzten Jahren ein richtiges System aufgebaut, um verschollene oder zurückgehaltene Alben sukzessive zu veröffentlichen. Beispiele aus den vergangenen Jahren: "Homegrown", "Hitchhiker" oder diverse Live-Releases wie "Tuscaloosa" oder "Noise & Flowers". Dass er in Interviews betont, im Archiv schlummere noch viel unveröffentlichtes Material, lässt Fans spekulieren, dass 2026 mindestens ein neues Archiv-Release, wenn nicht sogar ein komplett neues Studio- oder Kollabo-Album drin sein könnte.

Für deutsche Fans ist wichtig: Die Neil Young Archives dienen inzwischen als zentrale Info-Quelle. Dort tauchen oft zuerst Hinweise auf neue Projekte auf – sei es ein verstecktes Banner, eine Ankündigung im Newsletter oder eine plötzliche Ergänzung im Release-Kalender. Wer auf eine Tour oder ein neues Album hofft, kommt an diesem Portal praktisch nicht vorbei.

Finanziell ist Neil Young in einer komfortablen Position. Einen Teil seiner Katalog-Rechte hat er vor einigen Jahren verkauft, was ihm nach übereinstimmenden Medienberichten einen hohen neun- bis vielleicht sogar zehnstelligen Dollarbetrag eingebracht haben soll. Das bedeutet: Er muss nicht touren, um Geld zu verdienen. Wenn er auftritt, macht er es mit künstlerischer Motivation. Genau das beeinflusst auch die Erwartungshaltung der Fans – weniger "Er spielt, was er muss", mehr "Er spielt, worauf er Bock hat".

Die Implikation für Deutschland: Rechne eher mit ausgewählten, bewusst kuratierten Shows als mit einer klassischen Mammut-Welttour. Stichwort: wenige Stopps, dafür besondere Orte, vielleicht Open-Airs mit gutem Sound oder Hallen mit Geschichte. In Fan-Kreisen tauchen deshalb immer wieder Theorien zu spezifischen Venues auf: Berliner Waldbühne, Elbphilharmonie Special, München Olympiahalle in Bestuhlung – alles Spekulation, aber sehr aktiv diskutiert.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Um abzuschätzen, was dich bei einer möglichen Neil-Young-Show 2026 erwartet, lohnt ein Blick auf die Setlists der letzten Jahre. Wer auf Plattformen wie setlist.fm oder in Fan-Foren scrollt, erkennt schnell ein Muster: Neil Young liebt es, seine Abende thematisch zu strukturieren und spontan umzuwerfen. Du kannst nie zu 100 % sicher sein, welche Klassiker tatsächlich kommen – genau das macht den Reiz aus.

Typische Songs, die in den jüngeren Jahren immer wieder auftauchten, sind etwa:

  • "Heart of Gold" – der vielleicht bekannteste Song, oft akustisch, gern solo mit Gitarre und Mundharmonika. Viele Fans reisen nur deswegen an.
  • "Old Man" – emotionaler Dauerbrenner, der bei jeder Generation sofort zündet.
  • "Cinnamon Girl" – verzerrte Gitarren, punktgenauer Groove, Live-Favorit seit den 70ern.
  • "Like a Hurricane" – ausufernde Gitarren-Extase, bei der Neil Young die Soli gerne minutenlang ausdehnt.
  • "Rockin' in the Free World" – oft als Zugabe, manchmal mit angesäuertem, politischen Unterton.
  • "Powderfinger" – bittersüßer Storytelling-Song, bei dem Gitarrenfans komplett ausrasten.

Daneben streut er regelmäßig Stücke aus späteren Phasen ein, etwa "Harvest Moon", "From Hank to Hendrix", "Hey Hey, My My (Into the Black)" oder Songs aus ökologisch-politisch geprägten Alben wie "Greendale", "The Monsanto Years" oder "Earth". Gerade in den 2010er- und 2020er-Jahren hat Neil Young immer wieder deutlich gemacht, dass er seine Umwelt- und Klima-Themen auch live auf die Bühne bringen will. Entsprechend tauchen dann Songs mit klaren Messages auf – manchmal auch mit Visuals im Hintergrund, die Umweltschäden, Monokulturen oder Proteste zeigen.

Rein atmosphärisch laufen seine Konzerte oft in zwei groben Blöcken ab: Ein eher ruhiger, akustischer Teil – er allein oder mit kleiner Besetzung, Gitarre, Banjo, Piano – und ein lauter, elektrischer Teil, in dem die Verstärker an die Schmerzgrenze getrieben werden. Wenn Crazy Horse dabei ist, wird es noch roher: lange Jams, spontane Tempowechsel, Feedback-Schleifen. Fans berichten regelmäßig, dass gerade diese Teile bei jüngeren Konzertgängern extrem gut ankommen, weil sie sich von vielen durchchoreografierten Pop-Shows abheben.

Was in den letzten Jahren verstärkt auffiel: Neil Young ist live nicht auf perfekte Reproduktion aus. Er singt manchmal rau, die Stimme bricht gelegentlich, tempo-mäßig ist nicht alles klinisch glatt – aber genau das wollen die Leute. Viele Fans schreiben nach Shows sinngemäß, es fühle sich eher wie eine Session an, bei der du zufällig im Proberaum sitzt, als wie ein glattpoliertes Stadion-Event.

Sollte er 2026 nach Deutschland kommen, kannst du also mit einer Setlist rechnen, die grob so funktioniert:

  • Ein paar Pflicht-Songs aus den 70ern ("Heart of Gold", "Old Man", "Harvest"-Material).
  • Mindestens ein bis zwei lange Gitarren-Epen ("Like a Hurricane", "Cortez the Killer" oder "Down by the River").
  • Ein bis zwei neuere Tracks, eventuell aus einem Archiv- oder aktuellen Release – quasi als Statement: "Ich bin nicht nur Vergangenheit".
  • Eine politisch aufgeladene Nummer zum Schluss oder als Zugabe – sehr oft "Rockin' in the Free World".

Gerüchteweise orientiert er sich bei einzelnen Shows an ganzen Album-Ären. Fans spekulieren zum Beispiel, dass im Fall eines Europa-Runs ein Schwerpunkt auf den frühen 70ern liegen könnte, um das Publikum maximal abzuholen. Andere hoffen dagegen auf ein "deep cut"-lastiges Set mit selten gespielten Songs wie "On the Beach", "Ambulance Blues" oder "Thrasher". Klar ist: Wenn du Neil Young 2026 erwischst, bekommst du so oder so ein Set, das weit über Standard-Radiohits hinausgeht.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in Facebook-Gruppen zu Classic Rock drehen die Spekulationen aktuell hoch. Ein typisches Muster: Jemand postet einen Screenshot aus den Neil Young Archives, auf dem ein bisher leerer Zeitraum im Kalender plötzlich als "under construction" markiert ist, dazu ein europäischer Banner – und sofort hagelt es Kommentare wie: "Berlin confirmed" oder "Er kommt safe auf ein deutsches Festival".

In einem Subreddit zu Neil Young diskutieren User seit Wochen eine Theorie, nach der 2026 ein spezielles Jubiläumsjahr für mehrere seiner Meilenstein-Alben werden könnte – etwa runde Jahrestage von "Zuma" oder "Rust Never Sleeps". Die Vermutung: Neil Young könnte dieses Momentum nutzen, um einzelne Alben oder Phasen live hervorzuheben. Manche Fans träumen sogar von kompletten Album-Shows – also ein ganzer Abend nur mit Songs einer bestimmten Ära. Belegt ist das nicht, aber die Diskussionen sind intensiv.

Ein weiterer Hot Topic: Ticketpreise. In den letzten Jahren haben viele große Acts die 200-Euro-Grenze für vernünftige Plätze mühelos geknackt. Bei Neil Young sind Fans gespalten. Ältere Hardcore-Fans schreiben oft, sie würden fast jeden Preis zahlen, um ihn noch einmal zu sehen. Jüngere User auf TikTok kommentieren dagegen, dass sie zwar Bock hätten, aber keine 250 Euro plus Anreise für einen Künstler ausgeben können, den ihre Eltern schon live gesehen haben. In US-Foren wird berichtet, dass Neil Young zumindest versucht, Dynamic Pricing und extreme Zweitmarkt-Spikes einzudämmen, indem er auf bestimmte Ticketmodelle setzt – ob und wie das in Europa oder Deutschland anwendbar wäre, bleibt offen.

Auf TikTok hat sich parallel eine Mini-Welle entwickelt: Clips mit dem Hashtag #neilyoungcore, in denen Leute ihre erste Platte von ihm zeigen – häufig "Harvest" oder "After the Gold Rush" –, dazu Vinyl-Rips im Hintergrund. Viele jüngere Creator:innen erzählen, sie hätten Neil Young erst durch Filme, Serien oder durch Sample-Verweise im Indie- und Alternative-Bereich entdeckt. Spannend: In den Kommentaren sammeln sich dann Boomer- und Gen-X-Fans, die Tipps geben, welche Alben man als Nächstes hören soll. Genau diese Stimmung füttert die Gerüchte, dass eine Tour 2026 generationenübergreifend funktionieren würde.

Es gibt aber auch skeptische Stimmen. Manche Fans weisen darauf hin, dass Neil Young in der Vergangenheit gesundheitliche Pausen eingelegt hat und immer wieder betont hat, dass er es ruhig angehen will. Andere erinnern daran, dass er konsequent Entscheidungen trifft, die seinem Bauchgefühl folgen – Stichwort: das Entfernen seiner Musik von bestimmten Streamingdiensten aus Protest gegen Desinformation. Der Tenor dieser Fraktion: "Rechnet lieber mit nix und freut euch, falls doch was kommt."

Eine weitere Theorie, die sich hartnäckig hält: Statt einer großen klassischen Tour könnte Neil Young eher auf wenige exklusive Residenzen setzen – also mehrere Abende am selben Ort, etwa in London oder einer US-Stadt. Von dort könnten dann spezielle Live-Mitschnitte entstehen, die später in den Archives landen. Für deutsche Fans wäre das zwar logistisch nervig, aber nicht unüblich: Viele Hardcore-Fans würden dann eben einen Trip nach London oder Paris planen – so wie man es bei anderen Legenden auch sieht.

Kurz gesagt: Die digitale Gerüchteküche ist voll auf Anschlag. Zwischen "Er kommt safe nach Deutschland" und "Das war’s live" liegt alles. Fakt ist: Solange die Neil Young Archives kryptische Hinweise streuen und keine klare Absage formuliert wird, wird die Spekulation weitergehen – und genau das hält die Fanbase 2026 extrem lebendig.

Alle Daten auf einen Blick

Offizielle, detaillierte Deutschland-Daten für 2026 liegen Stand jetzt nicht vor. Trotzdem kannst du dir mit einem Blick auf typische Eckdaten der letzten Jahre ein Bild machen, wie ein möglicher Zeitplan aussehen könnte und welche Releases relevant sind.

JahrEreignisOrt/FormatRelevanz für 2026
2020–2024Mehrere Archiv-Releases (u. a. "Homegrown", Live-Alben)Global, digital & physischZeigt: Der Archiv-Output bleibt hoch, weitere Releases 2026 sehr wahrscheinlich.
2022Verstärkte Nutzung der Neil Young Archives als Haupt-InfoquelleOnline-PlattformAlle Tour-/Release-Hinweise laufen primär dort – Pflicht-Bookmark für Fans.
Frühjahr–Herbst (typisch)Tour-Zeiträume früherer JahreNordamerika & EuropaFalls 2026 Konzerte stattfinden, sind diese Monate am realistischsten.
Letzte Europa-RunsAusgewählte Festival- und Arena-Showsu. a. UK, DE, FRSpricht dafür, dass es eher wenige, aber hochwertige Termine geben würde.
2025Fortlaufende Archiv-AktualisierungenNeil Young ArchivesDeutet auf weitere Serien (Boxsets, Live-Reihen) hin, die 2026 fortgesetzt werden könnten.
Offene Zeitfenster 2026Im Archiv-Kalender teils markiert (ohne Details)Online-HinweiseNährt Spekulationen über neue Projekte oder mögliche Tourabschnitte.

Wichtig: Konkrete Tourdaten, Venues und Ticketpreise für Deutschland sind zum Zeitpunkt dieses Artikels nicht offiziell bestätigt. Behalte daher regelmäßig die Archives, seriöse Musikmedien und Veranstalterseiten im Blick, um keine Ankündigung zu verpassen.

Häufige Fragen zu Neil Young

Um dir einen schnellen, aber tiefen Überblick zu geben, haben wir die wichtigsten Fragen gesammelt, die deutsche Fans 2026 rund um Neil Young stellen – und ausführlich beantwortet.

Wie alt ist Neil Young 2026 und wie wirkt sich das auf mögliche Konzerte aus?

Neil Young wurde am 12. November 1945 geboren. 2026 ist er also 80 beziehungsweise wird 81. Für viele wäre das ein Alter, in dem man sich längst aus dem Musikbusiness verabschiedet hat. Bei Neil Young sieht das anders aus: Er hat in den letzten Jahren mehrfach gezeigt, dass er immer noch live spielen will, aber sehr selektiv auswählt, wann und wie.

Mit 80+ bedeutet das vor allem: Du kannst nicht mehr mit 40 Shows am Stück rechnen, sondern eher mit kurzen Tourblöcken, ausgewählten Festivals und vielleicht ein paar Special-Shows. Die Konzerte selbst können körperlich ruhiger sein – längere Akustik-Parts, mehr Fokus auf Songwriting und Atmosphäre statt Dauer-Rock-Marathon. Gleichzeitig berichten Fans, dass Neil Young auch in höherem Alter noch überraschend viel Energie auf der Bühne hat, vor allem, wenn die E-Gitarre angeklemmt wird.

Wie stehen die Chancen auf Neil-Young-Konzerte in Deutschland 2026?

Konkrete Bestätigungen für Deutschland gibt es aktuell nicht. Aber die Indizien sind interessant: Historisch hat Neil Young Deutschland regelmäßig besucht, und die Fanbasis hier ist groß. Wenn es einen Europa-Block gibt, wäre es fast unlogisch, Deutschland komplett zu ignorieren.

Realistisch ist folgendes Szenario: Ein oder zwei Festival-Auftritte (z. B. bei größeren, eher auf Erwachsene und Classic Rock ausgerichteten Events) plus ein bis drei eigene Konzerte in Arenen oder besonderen Open-Air-Locations. Es kann aber genauso passieren, dass er sich auf wenige europäische Städte konzentriert und Deutschland auslässt – das hängt stark davon ab, wie es gesundheitlich, logistisch und künstlerisch passt.

Für dich als Fan heißt das: Wenn du Neil Young unbedingt noch sehen willst, plane flexibel. Tickets für Nachbarländer wie Niederlande, Frankreich oder UK können eine Option sein, falls kein deutscher Termin kommt.

Welche Songs solltest du unbedingt kennen, bevor du Neil Young live siehst?

Natürlich kannst du einfach hin und dich überraschen lassen. Wenn du aber die großen Momente voll mitnehmen willst, lohnen einige Pflicht-Hörsessions. Ein paar Essentials:

  • "Heart of Gold" (Album: "Harvest") – Klassiker, der live oft zum Mitsing-Moment wird.
  • "Old Man" ("Harvest") – emotional, textlich stark, live sehr intensiv.
  • "Like a Hurricane" ("American Stars 'n Bars") – Gitarren-Epos, bei dem live gerne alles eskaliert.
  • "Cortez the Killer" ("Zuma") – lange, melancholische Nummer, bei der Neil Young seine Lead-Gitarre auslebt.
  • "Down by the River" ("Everybody Knows This Is Nowhere") – Jam-Highlight, das live oft deutlich länger wird als auf Platte.
  • "Harvest Moon" ("Harvest Moon") – romantischer Fan-Favorit, perfekt für Handylichter und leises Mitsingen.

Wenn du tiefer einsteigen willst, check unbedingt die Alben "After the Gold Rush", "Rust Never Sleeps", "On the Beach" und "Tonight's the Night" – viele Fan-Lieblinge stammen aus dieser Phase. Und: Die Neil Young Archives bieten dir oft hochwertige Live-Versionen, an denen du dich orientieren kannst, wie die Songs heute klingen.

Was unterscheidet Neil Young live von anderen Classic-Rock-Acts?

Der größte Unterschied: Unberechenbarkeit. Viele Classic-Rock-Kollegen fahren seit Jahren praktisch dieselbe Setlist, perfektionieren eine Show bis ins kleinste Lichtsignal und liefern dann Abend für Abend dasselbe Paket. Neil Young hat nie so funktioniert. Er wechselt Setlists, Stimmungen, Arrangements. Ein Song wie "Hey Hey, My My" kann an einem Abend roh und aggressiv, am nächsten eher zurückgenommen und düster klingen.

Dazu kommt seine Haltung: Neil Young ist bekannt dafür, Entscheidungen auch dann durchzuziehen, wenn sie wirtschaftlich unvorteilhaft sind – etwa das kurzfristige Absagen von Projekten, wenn sie ihm nicht mehr richtig erscheinen, oder der Rückzug von Plattformen, mit deren Politik er ein Problem hat. Diese Konsequenz spürst du live: Es gibt wenig Show-Kalkül, dafür viel Spontanität. Fehler passieren, Songs werden abgebrochen oder spontan wiederholt – aber genau das sorgt für unverwechselbare Abende.

Wie findest du verlässliche Infos zu Tour, Releases und Setlists?

Die wichtigste Quelle ist mittlerweile klar:

  • Neil Young Archives – hier tauchen neue Projekte, Pre-Order-Hinweise, exklusive Streams und manchmal versteckte Teaser auf. Wer ernsthaft up to date sein will, kommt um diese Seite nicht herum.
  • Offizielle Social-Media-Accounts – vor allem Ankündigungen und Links führen oft zurück zu den Archives.
  • Seriöse Musikmedien – internationale Magazine und etablierte deutsche Musikseiten greifen Bestätigungen meist schnell auf.
  • Fan-Communities – Subreddits, Facebook-Gruppen, Foren. Vorsicht: Hier gibt es viele Gerüchte, aber auch wertvolle Hinweise auf Setlists und Vor-Ort-Erfahrungen.

Für Setlists sind Plattformen wie setlist.fm hilfreich, wenn du sehen möchtest, was bei den letzten Shows gespielt wurde. Gerade für die Planung, ob du zu einer Show reisen willst, kann das wichtig sein: Mehr Akustik oder mehr Rock? Viele Klassiker oder eher tief gegrabene Fan-Favoriten?

Wie politisch ist Neil Young 2026 noch – und merkt man das bei Konzerten?

Neil Young war nie ein unpolitischer Künstler, und 2026 hat sich daran nichts geändert. Viele seiner neueren Songs und Statements drehen sich um Umwelt, Klima, soziale Gerechtigkeit und Medienkritik. Er hat sich deutlich gegen bestimmte Unternehmen und Entwicklungen ausgesprochen und auch konkrete Konsequenzen gezogen, etwa im Umgang mit Streamingdiensten.

Live zeigt sich das häufig so:

  • Er erzählt kurze Geschichten oder gibt Kommentare zwischen den Songs ab, in denen er seine Haltung erklärt.
  • Er wählt Setlists, die bestimmte Themen betonen, zum Beispiel Umweltzerstörung oder Kriegsfolgen.
  • Visuals oder Projektionen können politische Botschaften verstärken.

Wenn du ein rein unpolitisches Nostalgie-Programm erwartest, wirst du möglicherweise überrascht – positiv oder negativ, je nach Blickwinkel. Viele Fans schätzen gerade diese Ehrlichkeit und Konsequenz, weil sie Neil Young von reinen Greatest-Hits-Acts abhebt. Andere finden es anstrengend, wenn politische Themen zu stark im Vordergrund stehen. Wichtig: Die Musik leidet darunter nicht, sie gewinnt eher an Dringlichkeit.

Wie kannst du dich als jüngerer Fan an Neil Young herantasten, ohne komplett überfordert zu sein?

Der Katalog von Neil Young ist riesig, und als Neuling kann man schnell den Überblick verlieren. Ein pragmatischer Einstieg für 2026 könnte so aussehen:

  1. Starte mit einem Best-of-Playthrough – viele Streamingdienste und auch die Archives bieten kuratierte Playlists mit Klassikern. So bekommst du ein Gefühl für die wichtigsten Songs.
  2. Such dir zwei bis drei Schlüsselalben – etwa "Harvest", "After the Gold Rush" und "Rust Never Sleeps". Hör sie komplett am Stück, ohne Shuffle.
  3. Check ein Live-Album – zum Beispiel eines der neueren Archiv-Lives. So merkst du, wie die Songs auf der Bühne funktionieren.
  4. Dann tiefer graben – "On the Beach", "Tonight's the Night", "Zuma", später vielleicht auch experimentellere Sachen wie "Trans" oder politische Projekte.

Parallel kannst du auf TikTok, YouTube und Instagram schauen, wie andere Fans ihn entdecken. Da merkst du schnell, welche Songs gerade in deiner Altersgruppe hängen bleiben – und bekommst vielleicht auch Bock, selbst Clips zu posten.


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