National Grid Aktie: Dividenden-Liebling aus UK – Chance oder Falle für deutsche Anleger?
09.02.2026 - 21:09:18Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Bottom Line: Die National Grid Aktie, einer der größten Strom- und Gasnetzbetreiber der Welt, steht nach regulatorischem Gegenwind in Großbritannien weiter unter Druck – und lockt dadurch mit einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite. Für deutsche Anleger kann das ein spannendes Einkommens-Investment sein, wenn du die Risiken kennst.
Was du jetzt wissen musst: Wie steht die Aktie aktuell da, warum sind Analysten trotz aller Politik-Turbulenzen recht entspannt – und ob sich der Einstieg aus Deutschland wirklich lohnt.
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Analyse: Die Hintergründe des Kursverlaufs
National Grid plc ist der Betreiber der Hochspannungs- und Gas-Übertragungsnetze in Großbritannien sowie großer Netze in den USA. Das Geschäftsmodell ist stark reguliert – also relativ planbare Einnahmen, aber auch begrenztes Wachstum und viel Einfluss von Politik und Aufsichtsbehörden.
In den vergangenen Monaten stand die Aktie unter Druck, weil britische Regulatoren immer wieder an der erlaubten Rendite für Netzbetreiber drehen und die Kosten für den massiven Netzausbau in der Energiewende hoch sind. Gleichzeitig bleibt das Unternehmen für Einkommensinvestoren interessant, weil es seit Jahren zuverlässig Dividenden ausschüttet.
Wichtige Rahmendaten zur Aktie im Überblick (Angaben gerundet, Quelle u.a. Reuters, Bloomberg, Finanzen-Portale – Daten auf Basis letzter verfügbarer Schlusskurse, keine Echtzeit):
| Kriterium | Wert (ungefähr) |
|---|---|
| Wertpapier | National Grid plc Aktie |
| ISIN | GB00BDR05C01 |
| Börsenplatz (Hauptlisting) | London Stock Exchange (LSE) |
| Währung | Britisches Pfund (GBP) |
| Marktsegment | Versorger / Strom- & Gasnetze |
| Geschäftsschwerpunkt | Regulierte Übertragungsnetze UK & USA |
| Dividendenfokus | Ja, historisch attraktive Ausschüttungen |
Warum bewegt sich der Kurs aktuell?
- Regulierung in UK: Diskussionen um Renditeobergrenzen und Netzentgelte drücken immer wieder auf die Stimmung.
- Investitionslawine: Milliarden-Investitionen in Stromnetze für mehr Erneuerbare sorgen für höheren Kapitalbedarf und Schulden.
- Zinsumfeld: Steigende bzw. hohe Zinsen machen defensive Dividendenwerte im Vergleich zu Anleihen zeitweise weniger attraktiv.
- Stabile Cashflows: Gleichzeitig lieben viele Fonds genau diese planbaren Einnahmen – das stützt die Aktie immer wieder.
Fest steht: National Grid ist kein High-Growth-Tech, sondern ein Cashflow-Tanker. Die Story ist eher: stabile Netze, regulierte Erlöse, Dividende – nicht 50 % Kursplus in drei Monaten.
Was heißt das für Anleger in Deutschland?
Du kannst National Grid problemlos auch von Deutschland aus handeln – etwa über Xetra, Tradegate oder direkt in London über deinen Broker. Wichtig: Die Aktie notiert in der Regel in britischen Pfund, dein Depot aber meist in Euro.
Damit hast du immer zwei Ebenen im Spiel:
- Kursrisiko der Aktie (steigt/fällt National Grid?)
- Währungsrisiko GBP/EUR (wertet das Pfund gegen den Euro auf oder ab?)
Besonders für Dividendenjäger aus Deutschland ist das spannend: Die Dividende wird in Pfund ausgeschüttet, bei dir kommt aber Euro an. Je stärker das Pfund, desto mehr klingelt die Kasse – und umgekehrt.
Außerdem wichtig für D-A-CH-Anleger:
- National Grid bewegt sich häufig gegen Zykliker wie Auto- und Chemiewerte im DAX – kann also dein Depot stabilisieren.
- Viele deutsche Dividenden-ETFs und Infrastruktur-Fonds haben National Grid als Kernposition im Portfolio.
- Damit beeinflusst die Aktie indirekt auch deine ETF-Performance, selbst wenn du sie nicht direkt gekauft hast.
Ein-Jahres-Rückblick: Gewinn oder Verlust?
Schauen wir uns grob an, wie sich ein Investment in die National Grid Aktie über ein Jahr geschlagen hätte – zur Einordnung, nicht als exakte Trading-Historie (Kurse gerundet, Währung GBP):
- Angenommener Kurs vor rund 12 Monaten: ca. 9,80 £
- Letzter verfügbarer Schlusskurs (nicht Echtzeit, Quelle: Finanzportale): niedriger als damals, also Kursminus
- Zwischendurch gezahlte Dividende: spürbare Ausschüttung, die das Minus abfedert
Rechnerisch bedeutet das: Ohne Dividende wärst du im leichten bis moderaten Minus, mit Dividende nähert sich die Gesamtperformance eher der Nulllinie an oder liegt knapp darunter – genaue Prozentwerte hängen vom jeweiligen Ein- und Ausstiegskurs ab.
Für dich als Anleger ist die Message klar: National Grid ist eine klassische Halte- und Dividendenaktie. Wer hier kurzfristige Kursraketen erwartet, wird enttäuscht. Wer dagegen auf regelmäßige Ausschüttungen und defensive Stabilität setzt, könnte die Schwächephasen als Einstiegschance sehen.
Das sagen die Profis (Kursziele)
Spannend ist der Blick auf die Analystenhäuser, die sich National Grid regelmäßig vornehmen. Große Adressen wie Goldman Sachs, JPMorgan, Deutsche Bank & Co. sehen den Titel typischerweise als defensiven Wert mit moderatem Aufwärtspotenzial – sofern die Regulierung nicht weiter verschärft wird.
Über mehrere Research-Berichte hinweg lässt sich grob zusammenfassen:
- Rating-Tendenz: überwiegend zwischen "Halten" und "Kaufen" angesiedelt
- Begründung für positive Einschätzungen: stabile regulierte Erlöse, Planbarkeit der Cashflows, solide Dividendenpolitik
- Größte Risiken laut Profis: stärkere Eingriffe der Regulierer, steigende Finanzierungskosten bei hoher Verschuldung, politischer Druck im Zuge der Energiewende
Viele Analysten sehen einen fairen Wert, der leicht über dem aktuellen Kurs liegt – also eher ein moderates Upside als eine Mega-Chance. Gleichzeitig wird die Aktie oft als Basisbaustein für defensive, einkommensorientierte Portfolios empfohlen.
Für dich übersetzt: Wenn du in deinem Depot aktuell nur Tech, Meme-Stocks und zyklische DAX-Werte hast, kann National Grid ein Gegengewicht sein – weniger Adrenalin, mehr Ruhepuls.
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