Aktien Frankfurt: Verluste nach starkem Vortag - 25.000 Punkte wieder in Gefahr
19.02.2026 - 11:51:52Der deutsche Leitindex verlor gegen Mittag 0,87 Prozent auf 25.059 Punkte. Auffallend waren hohe Kursverluste für Airbus NL0000235190.
Etwas getrübt wurde die Laune am Donnerstag von der US-Notenbank, die im Protokoll ihrer jüngsten Sitzung die Risiken betonte, die von einer zu hohen Inflation ausgehen können. Zuletzt hatte sich die Hoffnung auf eine Zinssenkung der Fed bereits nach hinten verschoben.
Tags zuvor hatte der Dax mit in der Spitze 25.315 Punkten noch einen Höchststand seit Mitte Januar erreicht. Damit war er zugleich näher an sein Rekordhoch bei gut 25.507 Punkten herangerückt, das ebenfalls aus diesem Jahr stammt.
Der MDax DE0008467416 mit den mittelgroßen deutschen Werten verlor am Donnerstag 1,14 Prozent auf 31.382 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 sank um 0,8 Prozent.
Beim Flugzeugbauer Airbus bemängelten Marktteilnehmer den schwachen Ausblick, der zwar konservativ sei, aber doch deutlich unter den Erwartungen liege. Analysten hatten mit noch mehr Flugzeugauslieferungen gerechnet als von Airbus in Aussicht gestellt. Die Papiere rutschten am Dax-Ende um 6,7 Prozent ab.
Eine Hochstufung von Morgan Stanley für Vonovia DE000A1ML7J1 gab den Aktien des Immobilienkonzerns Auftrieb, sie gewann vorne im Dax 1,5 Prozent.
Im MDax setzte eine Verkaufsempfehlung der UBS für Freenet DE000A0Z2ZZ5 den Papieren des Mobilfunkanbieters zu. Das Minus von mehr als 9 Prozent bedeutete das vorläufige Ende des jüngsten Aufwärtsschwungs. Die Anteile der Fondsgesellschaft DWS DE000DWS1007 dagegen legten um gut 3 Prozent zu, hier riet die UBS zum Kauf.
Abwärts um fast 8 Prozent ging es für Flatexdegiro DE000FTG1111 trotz Dividendenerhöhung. Die Dividendenrendite sei immer noch niedrig, hieß es am Markt. Zudem liege die Gewinnprognose des Online-Brokers für 2026 unter der Erwartung.
Zu den Jahreszahlen von Krones DE0006335003 sagte ein Händler, sie seien schwächer als befürchtet. Positiver äußerte er sich zum Ausblick des Herstellers von Getränkeabfüllanlagen. Die Aktien gaben um 4,5 Prozent nach.
@ dpa.de
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