MP Materials Aktie: Politik im Fokus
05.02.2026 - 04:00:45Washington setzt bei kritischen Mineralien nach – und das rückt heimische Seltene-Erden-Produzenten wie MP Materials stärker in den Blick. Auslöser ist „Project Vault“, ein neues Regierungsprogramm zum Aufbau staatlicher Lagerbestände. Entscheidend für Anleger ist weniger der Name als die konkrete Umsetzung: Wann fließt Geld – und zu welchen Konditionen?
- „Project Vault“ soll eine strategische Reserve für Mineralien aufbauen, die u. a. für Verteidigung, Auto- und Elektronikindustrie wichtig sind.
- Für Neodym-Praseodym-Oxid (NdPr) erwarten Analysten 2026 das zweite Defizitjahr in Folge.
- Der Markt für Seltene-Erden-Metalle lag 2025 bei rund 4,13 Mrd. US-Dollar; bis 2035 wird mit deutlich höherem Volumen gerechnet.
Enger Markt trifft neue Staatsnachfrage
Der Seltene-Erden-Markt gilt bereits als angespannt. Laut Analystenschätzungen dürfte das Angebot 2026 erneut nicht mit der Nachfrage nach NdPr-Oxid Schritt halten. Treiber ist vor allem die Nachfrage aus Bereichen, die auf Elektrifizierung und „grüne“ Technologien setzen – etwa E-Autos und Windkraft, die Seltene-Erden-Magnete benötigen.
Genau in dieses Umfeld fällt „Project Vault“. Das Programm zielt darauf, die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten zu reduzieren und US-Industrien vor Lieferunterbrechungen zu schützen.
Was jetzt konkret zählt
Für den Markt sind die nächsten Details entscheidend: Wie schnell startet der Staat mit Käufen, wie werden diese strukturiert – und welcher Preismechanismus kommt zum Einsatz? Davon hängt ab, ob und wie direkt sich das Programm in den Erlösen von Unternehmen wie MP Materials niederschlägt.
Angekündigt wurde die Initiative am Montag durch Präsident Trump. Finanziert werden soll sie über eine Kombination aus privatem Kapital und einem Darlehen der US-Export-Import-Bank.
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Parallel laufen heute internationale Gespräche: Außenminister Marco Rubio lädt in Washington zu einem „Critical Minerals Ministerial“, um Allianzen gegen die starke Konzentration bei Verarbeitung und Raffination zu schmieden. Zudem haben die USA und Mexiko einen Aktionsplan zur Koordination kritischer Lieferketten vorgestellt – inklusive der Prüfung von Preisuntergrenzen für Importe.
Nächster Termin: Quartalszahlen Ende Februar
Den nächsten konkreten Datenpunkt liefert das Unternehmen selbst: Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 will MP Materials nach US-Börsenschluss am Donnerstag, dem 26. Februar, vorlegen. Am selben Tag sind eine Telefonkonferenz und ein Webcast mit dem Management geplant – eine wichtige Gelegenheit, den Ausblick in einem sich schnell verändernden politischen Umfeld einzuordnen.
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