Mond-Diät: Abnehmen nach dem Rhythmus des Mondes
11.02.2026 - 03:39:12Die Mondkalender-Ernährung erlebt ein Comeback. Sie verspricht Gewichtsverlust im Einklang mit den natürlichen Zyklen. Doch Ernährungsexperten bleiben skeptisch – was steckt wirklich hinter dem Trend?
So funktioniert die Mond-Diät
Das Grundprinzip ist einfach: Vier Mondphasen, vier Ernährungsregeln. Anhänger passen ihre Mahlzeiten dem Stand des Mondes an, ähnlich wie bei Gezeiten.
- Neumond: Zeit für einen Neuanfang. Ein Fastentag mit viel Wasser oder Tee soll den Körper entgiften.
- Zunehmender Mond: Der Körper soll nun Nährstoffe gut aufnehmen – aber auch Fette. Leichte, fettarme Kost ist angesagt.
- Vollmond: Kritische Phase. Auch hier steht oft Fasten oder sehr leichte Kost auf dem Plan, um Einlagerungen zu vermeiden.
- Abnehmender Mond: Der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Jetzt sind laut Theorie sogar kleine Sünden erlaubt.
Wissenschaft sagt: Fehlende Belege
Für Ernährungswissenschaftler ist die Sache klar: Es gibt keine Studien, die einen direkten Einfluss des Mondes auf das Körpergewicht belegen. Warum berichten dann viele von Erfolgen?
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Der Gewichtsverlust hat andere Gründe:
* Die Fastentage an Neu- und Vollmond reduzieren die Kalorienaufnahme deutlich.
* Die intensive Beschäftigung mit dem Essverhalten fördert Achtsamkeit.
* Die empfohlene Basis ist oft eine gesunde Mischkost mit viel Gemüse und Vollkorn.
Der Effekt beruht also wahrscheinlich auf Psychologie und kalorienbewusster Ernährung – nicht auf kosmischen Kräften.
Ein Trend zwischen Esoterik und Achtsamkeit
Die Mond-Diät ist kein neues Phänomen. Sie passt in eine Zeit, in der viele Menschen nach ganzheitlichen, naturverbundenen Ansätzen suchen. Doch wie schneidet sie im Vergleich zu aktuellen Ernährungstrends ab?
Während Trends wie pflanzenbasierte Ernährung oder fermentierte Lebensmittel auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren, wirkt die Mond-Diät esoterisch. Ihr Reiz liegt im spirituellen Zugang zum eigenen Körper und im strukturierten Rahmen, der zu mehr Bewusstsein führen kann.
Für die Praxis braucht es vor allem einen Mondkalender und den Willen, die Mahlzeiten danach auszurichten. Einige Anhänger beziehen sogar Tierkreiszeichen mit ein – das macht die Sache komplexer.
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