MMG Aktie: Kupfer-Expansion startet
20.03.2026 - 04:00:40 | boerse-global.deMMG setzt bei der Erweiterung der Khoemacau-Mine in Botswana zum nächsten Sprung an. Ein frisch unterzeichneter Vertrag über den Bau einer Konzentratanlage und wichtiger Infrastruktur soll die Kupferproduktion bis 2028 auf jährlich 130.000 Tonnen steigern. Das Projekt gilt als zentraler Pfeiler in der langfristigen Wachstumsstrategie des Bergbaukonzerns.
Der Zuschlag für die Bauarbeiten ging nach einer Ausschreibung an MCC23 Botswana. Da das Bauunternehmen indirekt zur China Minmetals Corporation gehört – dem Mehrheitsaktionär von MMG –, wird das Geschäft als „verbundene Transaktion“ eingestuft. Dennoch kann das Projekt ohne zusätzliche Zustimmung der freien Aktionäre starten, was Verzögerungen im Zeitplan verhindert. Die Zahlungen sind an feste Meilensteine gekoppelt, um den Fortschritt der Kapazitätserweiterung sicherzustellen.
Rekordgewinn als Fundament
Diese Investitionen folgen auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025. Das Unternehmen konnte seinen Nettogewinn mit 509,4 Millionen US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifachen. Besonders die Minen Las Bambas in Peru und Dugald River in Australien erwiesen sich dabei als Ertragsperlen.
Für das laufende Jahr 2026 peilt das Management eine Kupferproduktion zwischen 490.000 und 530.000 Tonnen an. Um dieses Ziel zu erreichen, fließen allein in die Modernisierung von Las Bambas bis zu 850 Millionen US-Dollar.
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Marktreaktion und politische Risiken
Trotz der strategischen Fortschritte steht der Kurs heute unter Druck und verliert über acht Prozent auf 0,85 Euro. Marktbeobachter führen die Zurückhaltung unter anderem auf die bevorstehenden Wahlen in Peru im April zurück. Politische Unsicherheiten in dem für MMG wichtigen Förderland sorgen regelmäßig für Volatilität.
Das Unternehmen hat bereits Notfallpläne aktiviert, um den Betrieb in Peru auch während des politischen Übergangs stabil zu halten. Mit dem Baustart in Botswana und den massiven Investitionen in die bestehenden Standorte setzt MMG nun darauf, die ambitionierten Förderziele für die kommenden zwei Jahre termingerecht zu erreichen.
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