MMDA warnt vor neuen Phishing-Mails an Autofahrer
17.01.2026 - 06:49:12Die Verkehrsbehörde von Manila warnt vor gefälschten Strafzettel-Mails, die sensible Daten abgreifen sollen. Die Betrüger nutzen den Namen des bekannten No-Contact-Apprehension-Policy-Programms, um ahnungslose Autofahrer in die Falle zu locken.
So funktioniert der Betrug mit gefälschten Strafzetteln
Die Cyberkriminellen setzen auf Druck und offizielles Auftreten. Die täuschend echt wirkenden E-Mails behaupten, eine Verkehrsübertretung sei durch die NCAP-Kameras erfasst worden. Zur Begleichung der angeblichen Strafe wird dringend geraten – natürlich über einen integrierten Link.
Doch dieser führt nicht zum offiziellen Portal, sondern zu einer betrügerischen Website. Dort werden unter dem Vorwand der Strafzahlung persönliche Daten, Fahrzeuginformationen und vor allem Kreditkartendaten oder Online-Banking-Zugänge abgefragt. Die professionelle Aufmachung mit offiziell wirkenden Logos macht die Mails besonders gefährlich.
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Echte MMDA-Mitteilungen erkennen: Darauf müssen Sie achten
Die Behörde hat klare Merkmale für ihre echten Benachrichtigungen genannt. Legitime E-Mails zu Verkehrsverstößen kommen ausschließlich von der Absenderadresse no-reply@mmda.gov.ph. Echte SMS-Alerts sendet nur MMDA_NCAP.
Noch wichtiger: Was in echten Mitteilungen nie enthalten ist. Offizielle MMDA-Alerts enthalten keine direkten Zahlungslinks oder Buttons. Sie werden von einer “No-Reply”-Adresse versendet und zeigen weder SMS-Kontaktnummern noch den Namen des Fahrzeughalters an. Mails mit diesen Merkmalen sind immer betrügerisch.
So schützen Sie sich und melden Betrugsversuche
Die MMDA rät zu größter Vorsicht. Klicken Sie niemals auf Links oder laden Sie Anhänge aus unerwarteten Mails der Behörde herunter. Stattdessen können angebliche Verstöße über das einzige legitime Online-Portal mayhulika.mmda.gov.ph überprüft werden. Dort genügt die Eingabe des eigenen Kennzeichens.
Wer eine verdächtige Nachricht erhält, sollte sie umgehend melden. Dafür stehen die MMDA-Hotline 136 sowie die verifizierten offiziellen Social-Media-Kanäle der Behörde zur Verfügung. Solche Meldungen helfen, die Betrugsaktivitäten nachzuverfolgen und zu unterbinden.
Immer neue Methoden: Warum die Betrüger so erfolgreich sind
Die aktuelle Phishing-Welle ist Teil eines anhaltenden Trends. Cyberkriminelle geben sich immer häufiger als staatliche Stellen wie die MMDA oder die Land Transportation Office (LTO) aus. Der Trick mit Verkehrsverstößen wirkt besonders gut – die meisten Fahrer wollen solche Angelegenheiten schnell klären.
Die aktuelle Kampagne gilt als besonders ausgefeilt. Während früher oft gefälschte Websites im Vordergrund standen, setzen die Betrüger nun auf direkte E-Mails und Textnachrichten. Diese Anpassung zeigt, wie flexibel die Kriminellen auf Aufklärungskampagnen reagieren. Die Zusammenarbeit zwischen MMDA und dem Department of Information and Communications Technology (DICT) bleibt daher entscheidend.
Die MMDA appelliert an alle Fahrzeughalter, ihre Kontaktdaten im Land Transportation Management System (LTMS) aktuell zu halten. Nur so können echte Benachrichtigungen sicher zugestellt und von Fälschungen unterschieden werden. Letztlich ist der Kampf gegen diese Betrugsmasche eine gemeinsame Aufgabe: Während Behörden die Operationen stören, bleibt die Wachsamkeit der Bürger das wirksamste Mittel gegen Datenklau und finanzielle Verluste.
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