Microvast, Aktie

Microvast Aktie: Unter Verdacht

31.03.2026 - 05:45:54 | boerse-global.de

Der Batteriehersteller Microvast verzeichnet einen drastischen Margenverfall und sieht sich nach enttäuschenden Zahlen mit Ermittlungen wegen Wertpapierbetrugs konfrontiert.

Microvast Aktie: Unter Verdacht - Foto: über boerse-global.de

Microvast Holdings steht unter erheblichem Druck. Nach der Veröffentlichung enttäuschender Geschäftszahlen für das Jahr 2025 haben mehrere US-Anwaltskanzleien Untersuchungen wegen des Verdachts auf Wertpapierbetrug eingeleitet. Investoren reagieren alarmiert auf den drastischen Einbruch der Profitabilität und die nun drohenden juristischen Auseinandersetzungen.

Margen-Kollaps belastet Bilanz

Der Kern der Verunsicherung liegt in den Ergebnissen des vierten Quartals 2025. Der Umsatz des Batterie-Spezialisten sank im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 96,5 Millionen US-Dollar und verfehlte damit die Erwartungen des Marktes deutlich. Als Gründe nannte das Unternehmen regulatorische Änderungen in Südkorea sowie Verzögerungen beim Hochlauf neuer Kundenplattformen in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika).

Besonders schwer wiegt jedoch der Einbruch der Bruttomarge. Diese stürzte von rund 36 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nur noch etwa ein Prozent ab. Microvast begründete diesen massiven Rückgang primär mit hohen Abschreibungen auf Lagerbestände. Diese Entwicklung wirft bei Marktbeobachtern Fragen zur Bewertung der Vorräte und der allgemeinen operativen Effizienz auf.

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Juristische Front weitet sich aus

Die Kanzleien Bronstein, Gewirtz & Grossman sowie Pomerantz LLP prüfen nun, ob das Unternehmen ungesetzliche Geschäftspraktiken angewandt oder Anleger über die wahre finanzielle Lage getäuscht hat. Solche Untersuchungen folgen in den USA oft auf plötzliche Kursstürze, um mögliche Verstöße gegen das Wertpapierhandelsgesetz aufzudecken.

An der Börse ist das Vertrauen bereits tief erschüttert. Mit einem aktuellen Kurs von 1,21 Euro hat die Aktie seit Jahresbeginn fast 50 Prozent an Wert verloren. Das Papier notiert damit weiterhin in gefährlicher Nähe zu seinem 52-Wochen-Tief von 1,08 Euro. Microvast muss nun beweisen, dass die operativen Probleme in der EMEA-Region zeitnah lösbar sind. Parallel dazu wird der Ausgang der juristischen Voruntersuchungen darüber entscheiden, wie stark das Profil des Unternehmens am Kapitalmarkt langfristig beschädigt bleibt.

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