Microsoft-Warnung, Betrüger

Microsoft-Warnung: Betrüger rufen als Tech-Support an

17.01.2026 - 20:14:12

Kriminelle nutzen gefälschte Pop-ups und Anrufe, um sich als Microsoft-Mitarbeiter auszugeben und Zugriff auf Computer zu erlangen. Die Polizei warnt vor der Masche und gibt klare Verhaltensregeln.

Eine neue Welle betrügerischer Anrufe erschreckt aktuell Computer-Nutzer. Kriminelle geben sich als Microsoft-Mitarbeiter aus, um an Geld und Daten zu gelangen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser als Vishing bekannten Masche.

Die Täter erzeugen gezielt Angst und Dringlichkeit. Sie behaupten, der PC sei mit Viren infiziert oder gehackt worden. Ihr Ziel: Opfer zur Installation einer Fernwartungs-Software oder zur Herausgabe von Bankdaten zu bewegen.

So locken die Betrüger ihre Opfer

Der Angriff beginnt oft nicht mit einem Anruf, sondern am Bildschirm. Gefälschte Pop-up-Warnungen, die offiziellen Windows-Meldungen täuschend ähnlich sehen, erscheinen. Sie behaupten von einem kritischen Sicherheitsproblem und fordern den Nutzer auf, eine angezeigte Nummer anzurufen – die direkte Leitung zu den Kriminellen.

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Am Telefon übernehmen dann geschulte Agenten das Gespräch. Unter dem Vorwand, das Problem zu beheben, leiten sie zur Installation einer Fernzugriffssoftware an. Diese gibt den Betrügern vollen Zugriff auf den PC. Sie können nun:
* Passwörter und Daten ausspähen
* Schadsoftware installieren
* Den Computer sperren und Lösegeld fordern

Von Guthabenkarten bis zum Kontozugriff

Für ihre „Dienstleistung“ fordern die Täter Geld. Beliebt sind schwer nachverfolgbare Guthabenkarten für Online-Shops, deren Codes telefonisch durchgegeben werden sollen.

Noch gefährlicher ist der direkte Zugriff aufs Online-Banking. Die Betrüger bitten Opfer, sich „zu Testzwecken“ einzuloggen, während sie per Fernsteuerung auf dem Rechner sitzen. In Wahrheit leiten sie Geld auf eigene Konten um. So erbeuteten Kriminelle kürzlich bei einer 73-Jährigen einen vierstelligen Betrag.

Der wichtigste Schutz: Microsoft ruft nie unaufgefordert an

Sowohl Microsoft als auch die Polizei betonen einen zentralen Punkt: Microsoft führt niemals unaufgeforderte Anrufe durch, um technische Probleme zu melden oder zu beheben. Echte Systemmeldungen des Unternehmens enthalten keine Telefonnummer zum Anruf.

So schützen Sie sich:
* Sofort auflegen bei unaufgeforderter Kontaktaufnahme durch angebliche Microsoft-Mitarbeiter.
* Keine Software auf Anweisung eines Anrufers installieren.
* Keinen Fernzugriff auf den Computer gewähren.
* Keine persönlichen oder Bankdaten am Telefon preisgeben.
* Pop-up-Warnungen im Browser ignorieren, die zu einem Anruf auffordern. Browser schließen oder PC neu starten.

Was tun, wenn es schon passiert ist?

Wer bereits Opfer geworden ist, sollte schnell handeln:
1. Computer sofort vom Internet trennen.
2. Alle Passwörter – besonders für E-Mail und Online-Banking – umgehend ändern.
3. Die eigene Bank informieren.
4. Den PC von einem Fachmann überprüfen lassen.
5. Anzeige bei der Polizei erstatten.

Sicherheitsexperten warnen, dass die Bedrohung durch solche Social-Engineering-Angriffe weiter steigt. Künftig könnten Kriminelle sogar KI nutzen, um Stimmen zu klonen und Anrufe noch täuschender zu gestalten. Ein gesundes Misstrauen bleibt der beste Schutz.

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