Microsoft, Teams

Microsoft Teams: Neue Lizenz für flexible Büroflächen

23.01.2026 - 21:42:12

Microsoft führt zum 1. April 2026 eine neue 'Teams Shared Space'-Lizenz ein, die Desk-Sharing und Raumverwaltung vereinfacht und in bestehende Microsoft-365-Pakete integriert.

Microsoft vereinfacht die Verwaltung von Gemeinschaftsflächen. Ein neues Lizenzmodell soll hybrides Arbeiten effizienter machen.

Redmond – Microsoft stellt die Lizenzierung für gemeinschaftlich genutzte Geräte und Flächen in Microsoft Teams auf den Kopf. Ab dem 1. April 2026 ersetzt die neue „Teams Shared Space“-Lizenz das bisherige Modell für gemeinsam genutzte Geräte. Der Schritt ist eine strategische Reaktion auf die dynamischen Anforderungen hybrider Arbeitsmodelle. Unternehmen erhalten damit ein mächtigeres Werkzeug, um flexible Schreibtische, Besprechungsräume und andere Gemeinschaftsressourcen zu verwalten.

Vom Gerät zum Raum: Ein Lizenzmodell wächst mit

Der Kern der Ankündigung ist ein Paradigmenwechsel. Bisher deckte eine „Teams Shared Devices“-Lizenz für etwa 8 US-Dollar pro Monat ein einzelnes Gerät ab – etwa ein Telefon im Gemeinschaftsbereich oder ein Teams-Panel für den Konferenzraum.

Die neue „Teams Shared Space“-Lizenz geht deutlich weiter. Für denselben Preis kann ein Unternehmen nun bis zu vier buchbare Schreibtische plus ein weiteres Gerät wie ein Panel verwalten. Das bedeutet eine massive Ausweitung des Leistungsumfangs. Für bestehende Kunden erfolgt der Übergang nahtlos. Um die zusätzlichen Schreibtische nutzen zu können, müssen Administratoren jedoch eine kostenlose Zusatzlizenz zuweisen.

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„Die Bürowelt hat sich verändert“, kommentiert ein Branchenbeobachter. „Reservierbare Desk-Sharing-Plätze sind heute genauso wichtig wie traditionelle Meetingräume. Microsoft passt sein Angebot dieser Realität an.“

Mehr Kontrolle durch integrierte Management-Tools

Die neue Lizenz bringt nicht nur mehr Kapazität, sondern auch intelligente Steuerungsfunktionen. Sie integriert Microsoft Places, die KI-gestützte Workplace-Plattform des Konzerns. IT- und Facility-Manager erhalten so tiefere Einblicke in die Nutzung ihrer physischen Flächen.

Zu den neuen Funktionen gehören:
* Erweiterte Schreibtischbuchung: Mitarbeiter können über Teams gezielt Plätze im Voraus reservieren.
* Zentrale Verwaltungskonsole: Eine Übersicht in der Places Directory für Buchungsrichtlinien und Freigaberegeln.
* Space Analytics: Nutzungs- und Bestandsreports liefern Daten für die Optimierung von Bürolayouts und die langfristige Raumplanung.
* API-Integration: Anbindung an bestehende Systeme für Grundrisse und Raumdaten ist möglich.

Strategiewechsel: Microsoft demokratisiert Premium-Features

Die Überholung zeigt einen grundlegenden Wandel in der Lizenzphilosophie. Microsoft verlagert Schlüsselfunktionen aus kostenpflichtigen Zusatzpaketen in zugänglichere Lizenzen. Bislang benötigten Nutzer für erweiterte Places-Funktionen eine teure Teams Premium-Lizenz.

Das neue Modell lizenziert nun den physischen Raum selbst – ein logischerer und oft kostengünstigerer Ansatz für Unternehmen, in denen es mehr Mitarbeiter als buchbare Plätze gibt. Features wie die Suche nach Kollegen oder die Navigation durch das Büro sind künftig in allen Standard-Microsoft-365-Lizenzen enthalten, die einen Exchange-Kalender voraussetzen.

„Microsoft treibt damit die Akzeptanz von Teams als zentrale Drehscheibe für alle Formen der Zusammenarbeit voran“, analysiert ein Experte. „Es geht nicht mehr nur um Videokonferenzen, sondern um die Steuerung des gesamten Arbeitsplatzes.“

Markt unter Druck: Teams wird zur All-in-One-Lösung

Das Update trifft den Nerv der Zeit. Weltweit feilen Unternehmen an ihren Hybrid-Strategien, und die effiziente Verwaltung geteilter Ressourcen ist eine zentrale Herausforderung. Indem Microsoft Schreibtischbuchung und Raumanalysen in eine skalierbare Lizenz bündelt, positioniert es Teams als Rundum-Sorglos-Paket für die Arbeitsplatzkoordination.

Dieser Schritt erhöht den Druck auf spezialisierte Anbieter von Desk-Booking- oder Space-Management-Software. Microsoft nutzt seine riesige installierte Basis, um eine bequeme All-in-One-Alternative anzubieten. Analysten erwarten, dass dies die Konsolidierung von Workplace-Technologien beschleunigen wird. Unternehmen wollen ihre IT-Landschaft vereinfachen und den Wildwuchs an verschiedenen Anbietern reduzieren.

Die Einführung der neuen Lizenzen und Features ist für den 1. April 2026 geplant. IT-Abteilungen sollten bereits jetzt mit der Planung beginnen, wie sie die erweiterten Desk-Management-Fähigkeiten nutzen wollen. Langfristig legt die Reform den Grundstein für noch ausgefeiltere, KI-getriebene Tools in Microsoft Places. Die gesammelten Nutzungsdaten könnten künftig predictive Insights und Empfehlungen für die Optimierung des Büros der Zukunft liefern.

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