Microsoft Excel: KI-Assistent Copilot analysiert jetzt lokale Dateien
25.02.2026 - 22:48:28 | boerse-global.deMicrosofts KI-Assistent Copilot durchbricht die Cloud-Barriere und arbeitet erstmals mit lokal gespeicherten Excel-Dateien. Das Update macht die Datenanalyse für Millionen Nutzer deutlich einfacher.
Die Neuerung, Teil eines umfassenden Refreshes im Februar 2026, beendet einen zentralen Frustpunkt: Bislang funktionierte der KI-gestützte Chat nur mit Dateien aus Microsofts Cloud-Diensten OneDrive oder SharePoint. Wer seine Arbeitsmappen lokal auf der Festplatte speicherte, musste sie erst umständlich hochladen. Diese Hürde fällt nun weg – ein strategischer Schachzug des Software-Riesen, um generative KI fest in den Alltag von Büroangestellten, Analysten und Managern zu verankern.
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Lokale Dateien im Fokus: Produktivität auch offline
Der wohl wichtigste Fortschritt: Copilot kann jetzt direkt auf Excel-Arbeitsmappen zugreifen, die auf der Windows- oder Mac-Festplatte liegen. Die Formate .xlsx, .xlsm und .xlsb werden unterstützt. Nutzer öffnen einfach ihre Datei und können sofort in natürlicher Sprache Fragen an die Daten stellen.
„Diese Entwicklung ist ein Game-Changer für die Produktivität“, analysieren Branchenbeobachter. Besonders profitieren dürften Nutzer, die mit sensiblen Daten arbeiten, die nicht in die Cloud dürfen – etwa in Finanzabteilungen, Rechtsabteilungen oder im Gesundheitswesen. Auch bei instabiler Internetverbindung bleibt die Analysefähigkeit erhalten. Trends erkennen, Zusammenfassungen generieren oder Visualisierungen erstellen: All das ist nun auch komplett offline möglich. Copilot fühlt sich dadurch weniger wie ein Cloud-Add-on, sondern wie eine Kernfunktion von Excel an.
Einheitliche Oberfläche: Chat und Agent Mode verschmelzen
Parallel zur lokalen Analyse vereinfacht Microsoft die Bedienung. Bisher waren die KI-Fähigkeiten über verschiedene Menüpunkte verstreut – ein fragmentiertes Erlebnis, das Nutzer kritisierten. Jetzt bündelt der Konzern die Bearbeitungsfunktionen der ehemaligen „App Skills“ direkt im Haupt-Copilot-Chat und im leistungsstarken Agent Mode.
Dieser Agent Mode ist der eigentliche Kraftprotz der KI. Er führt komplexe, mehrstufige Aufgaben automatisch aus. Statt nur Antworten zu geben, kann er aktiv die Tabelle bearbeiten, kaputte Formeln reparieren oder neue Analysen über mehrere Schritte hinweg aufbauen – und erklärt dabei seine Vorgehensweise. Ein weiterer Pluspunkt: Der Agent Mode wird im Zuge des Updates auch für Nutzer in der Europäischen Union freigeschaltet.
Praxis-Revolution: Vom Verkauf bis zur Finanzanalyse
Die praktischen Auswirkungen sind immens. Ein Vertriebsleiter kann Copilot nun bitten, die „Umsatztrends des vierten Quartals“ aus einem Bericht auf seinem Desktop zusammenzufassen – ohne Upload. Eine Finanzanalystin kann aus einer offline gespeicherten Arbeitsmappe komplexe Charts und Pivot-Tables generieren lassen oder sich eine undurchsichtige Formel erklären lassen.
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Diese Demokratisierung der Datenanalyse senkt die Einstiegshürde für Gelegenheitsnutzer erheblich. Gleichzeitig beschleunigt sie die Arbeit von Profis. Die Grenzen zwischen lokaler und Cloud-basierter Datenverarbeitung verschwimmen zusehends – zum Vorteil der Anwender.
Die Sicherheitsfrage: Daten bleiben geschützt
Doch birgt der direkte Zugriff einer KI auf lokale Dateien nicht erhebliche Sicherheitsrisiken? Microsoft versucht, dieser berechtigten Sorge mit einer proaktiven Governance-Strategie zu begegnen. Noch im März plant das Unternehmen ein Update für seine Compliance-Lösung Microsoft Purview.
Kernstück: Die Data Loss Prevention (DLP)-Regeln sollen künftig auch für lokal gespeicherte Office-Dokumente gelten. Ist eine Datei durch die Richtlinien des Unternehmens als sensibel oder vertraulich klassifiziert, wird Copilot blockiert und kann deren Inhalt weder einsehen noch verarbeiten. So sollen Sicherheitsstandards konsistent durchgesetzt werden, egal wo die Datei liegt.
Ausblick: KI wird zur Grundlage der Datenarbeit
Die jüngsten Updates zeigen klar, wohin die Reise geht: Microsoft will Copilot zu einem tief integrierten, unverzichtbaren Werkzeug für die Datenanalyse machen. Der Fokus auf eine einheitliche Benutzeroberfläche und eine vorausschauende Sicherheitsarchitektur deutet darauf hin, dass sich die KI von einem netten Gimmick zu einem fundamentalen Bestandteil von Microsoft 365 entwickelt. Die Erwartungen der Nutzer an Produktivitätssoftware werden sich durch diese Integration nachhaltig verändern.
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